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ESA und Airbus wollen Wege ins All erleichtern

 

10. Nov 2017 - 23:32 Uhr


Raumfahrt

ESA und Airbus wollen Wege ins All erleichtern

Airbus soll künftig mehr günstige Transportmöglichkeiten ins All anbieten, die auf der aus dem OneWeb-Programm abgeleiteten kostengünstigen Plattform basieren. Airbus Defence and Space und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben dazu einen Vertrag über einen In-Orbit-Demonstrator im Rahmen des ESA-Pioneer-Programms Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) unterzeichnet.


Das In-Orbit-Projekt, auch IODA – In-Orbit Demonstrator by Airbus – genannt, umfasst die Entwicklung der wichtigsten Elemente einschließlich Infrastruktur (Satellit, Nutzlast und Bodensegment), den Start eines ersten Satelliten und die Validierung des Gesamtsystems in einem Multimissionsszenario. Ziel von IODA ist es, einen Komplettservice für die In-Orbit-Validierung und/oder für den (technologie- oder servicebasierten) Machbarkeitsnachweis ("Proof of Concept") in einer realen Einsatzumgebung anzubieten, und somit die Aussichten für den Markterfolg wesentlich zu verbessern.


Im-All-Validierung für Neueinsteiger


Diese Vereinbarung mit der ESA sollte die künftige In-Orbit-Validierung neuer Konzepte, Systeme und Technologien erheblich erleichtern, die auf die erprobte OneWeb-Technologie setzen. Die Lösung soll nicht nur allen europäischen Satellitenherstellern zur Verfügung stehen, sondern auch nachgelagerten New-Space-Unternehmen als Ressource zur Erprobung und Risikominimierung ihrer neuen Technologien und Missionskonzepte im Orbit dienen. Gerade Neueinsteigern im Raumfahrtsektor kann dies die Validierung ihrer Missionen erleichtern. Airbus will zu Zweck Expertise und Beratung anbieten, die sich von Kenntnissen über Nutzlastarchitektur, über innovative, automatisierte Integrationsprozesse bis hin zur Unterstützung von Bodensegmenten, Betrieb und End-to-End-Systemen erstreckt.


Das Pioneer-Partnerprogramm der ESA soll die Entstehung von Raumfahrtanbietern (Space Mission Providers – SMP) erleichtern, die öffentlichen und privaten Kunden schnellen und kostengünstigen Zugang zum Weltraum anbieten können. Das ESA unterstützt damit nun die Entstehung kommerzieller Einheiten in Europa, um öffentlichen und privaten Kunden im Bereich Satellitentelekommunikation schnellen und günstigen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Es erschafft neue Möglichkeiten für etablierte, wie auch für neue Akteure auf dem sich schnell ändernden und umkämpften Satcom-Markt.


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