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Zulassung erteilt: Airbus A350-1000 darf in Linienbetrieb

 

22. Nov 2017 - 14:21 Uhr


Info und News

Zulassung erteilt: Airbus A350-1000 darf in Linienbetrieb

Die A350-1000 hat ihre Musterzulassung in Europa und den USA erhalten. Nach der absolvierten Testflugkampagne ist es damit endlich so weit und die A350-1000 kann – angetrieben von den Motoren Rolls-Royce Trent XWB-97 – ausgeliefert werden.


Kürzlich hatte das größte Mitglied aus der A350 XWB-Familie ihre letzten Tests abgeschlossen. Nach der Musterzulassung durch die Flugaufsichtsbehören EASA (European Aviation Safety Agency) und FAA (Federal Aviation Administration) kann die erste Auslieferung noch vor Jahresende starten.


Testkampagne schnell vollendet


Für die EASA unterzeichneten der Certification Director Trévor Woods, und für die FAA der International Section Manager Bob Breneman die entsprechenden Urkunden. Diese wurden an Airbus Executive Vice President Engineering, Charles Champion, überreicht. Das Gruppenbild zeigt (v.l.n.r.): Bruno Hernandez, ‎Head of A350XWB Programme Developments; Patrick Piedrafita, Head of the A350 XWB Programme; Trévor Woods; Frederic Guerin, FAA International Field Representative; Fabrice Bregier; Charles Champion; Alain De Zotti, Airbus Commercial Aircraft Chief Engineer A350 XWB und Patrick Du Ché, Head of flight and Integration Tests.


Fabrice Brégier, Airbus COO und President Commercial Aircraft, betonte besonders die große Leistung, die Zulassung innerhalb weniger als einen Jahres erreicht zu haben. Der Jungfernflug der A350-1000 fand am 24. November 2016 statt. Nun könne Qatar Airways als Erstkunde bald das neue Langstreckenflugzeug erhalten. Gebaut werden die Flugzeuge in Toulouse.


Airbus A350-1000 XWB für 366 Passagiere


Drei Testflugzeuge der A350-1000 XWB, angetrieben von Rolls-Royce-Triebwerken, haben mehr als 1.600 Flugstunden absolviert. Dabei wurden 150 Flugstunden analog zum Airlinebetrieb, also mit Passagieren durchgeführt um die Praxisreife zu demonstrieren. Der Rumpf des Airbus A350-1000 ist sieben Meter länger und fasst in drei Klassen 366 Passagiere – 40 Sitze mehr als im A350-900.


Laut Hersteller Airbus haben bisher elf Kunden 169 Flugzeuge der A350-1000 bestellt. Zusammen mit der A350-900, der seit zwei Jahren im Dienst ist, lagen die Buchungen Ende Oktober bei 858 Flugzeugen von 45 Kunden. 120 Flugzeuge wurden bisher schon ausgeliefert.


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