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Flughafen Nürnberg erreicht über 4.000.000 Passagiere

 

08. Jan 2018 - 19:29 Uhr


Wirtschaft

Flughafen Nürnberg erreicht über 4.000.000 Passagiere

Das Jahr 2017 bescherte dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg Rekordzahlen in der Verkehrsentwicklung: Mit einem absoluten Passagierplus von 700.000 konnte die 4.000.000-Marke bei den Fluggastzahlen erstmals seit 2010 wieder deutlich überschritten werden. Bisher wurde diese Zielmarke nur mit Umsteigepassagieren im Drehkreuzverkehr erreicht.


Die rasante Entwicklung wurde vor allem durch neue Strecken und erweiterte Kapazitäten von Eurowings, Germania, Ryanair und Wizz Air getragen. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 18 neue Ziele hinzu, damit mit umfasste der Flugplan über als 60 Direktziele. 17 verschiedene Airlines flogen den Flughafen regelmäßig an. Der Marktaustritt der langjährigen Partner airberlin und NIKI sowie das schwächelnde Türkeigeschäft konnten die Bilanz nicht trüben: Die dadurch eingebüßten Passagierzahlen konnten mehr als kompensiert werden.


Das Verkehrswachstum lag im Vergleich zum Vorjahr bei über 20 Prozent, was ein Passagierergebnis von 4.186.962 ergibt. Damit steht der Airport Nürnberg in der Spitzengruppe der deutschen Verkehrsflughäfen. Ein Verkehrswachstum von über 20 Prozent wurde zuletzt im Jahr 1969 (25,9 Prozent) auf Basis einer Passagierzahl von damals weniger als 400.000 erreicht.


Neue Fluggesellschaften am Start


2017 ist für den frankischen Flughafen daher äußerst erfolgreich verlaufen, zumal eine Vielzahl von Fluggesellschaften für den Nürnberger Markt gewonnen werden konnte. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe das Rekordergebnis: "Mein Dank gilt damit unseren Partnern in der Branche und ganz besonders unseren Mitarbeitern für ihren überdurchschnittlichen Einsatz. Jetzt gilt es, den Erfolg auch im neuen Jahr zu halten."


Mit Ausblick auf 2018 rechnet Dr. Hupe mit einem vergleichbar hohen Passagieraufkommen. Nun käme es darauf an, die neu gewonnenen Strecken zu etablieren und den Flugplan weiter auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und der Menschen aus der Metropolregion Nürnberg anzupassen.


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