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A321LR: Mittelstreckenjet mit superlanger Reichweite fliegt

 

31. Jan 2018 - 16:40 Uhr


Info und News

A321LR: Mittelstreckenjet mit superlanger Reichweite fliegt

Airbus ließ die erste A321LR (Long Range) heute zu ihrem Jungfernflug von 02:36 Stunden Dauer abheben. Der Single-Aisle-Jet mit der Seriennummer MSN7877 fliegt mit Leap-1A-Triebwerken von CFM. Das nagelneue Flugzeug hat nun eine fast 100-stündige Flugerprobung vor sich, die auch Transatlantikflüge umfasst.


Das Ziel ist die Musterzulassung durch die EASA und FAA im zweiten Quartal 2018. Die Indienststellung ist für das vierte Quartal 2018 geplant. Die Leistungsmerkmale der A321LR versprechen eine ausgezeichnete Leistung und unschlagbare Effizienz für Flüge mit bis zu 4.000 Nautische Meilen. Dies eröffnet völlig neue Routen – etwa über den Atlantik – und kann somit neue Märkte erschließen.


A321LR mischt Flugzeug markt auf


Im A321LR sind die Türen neu angeordnet. Betreiber können das Flugzeug mit dem für Airbus typischen, breitesten Rumpf in der Single-Aisle-Kategorie so für bis zu 240 Passagiere bestuhlen. Die neue "Airspace by Airbus"-Kabine für die A320-Familie verbessert zudem den Reisekomfort an Bord. Optionen zur Kombination eines erhöhten maximalen Startgewichts (MTOW) von 97 Tonnen mit einem dritten Treibstofftank im Rumpf (Additional Centre Fuel Tank, ACT) vergrößern die Reichweite auf bis zu 7.400 km / 4.000 nm. Airlines können so neue Marktchancen für sich erschließen.


Die A321neo wird mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Mit über 1.900 Bestellungen von mehr als 50 Kunden hat dieses Modell einen soliden Marktanteil von 80 Prozent erobert und ist so zum bevorzugten Baumuster im mittleren Marktsegment geworden.


Die Erstflugbesatzung setzte sich aus den Testpiloten Yann Beaufils und Peter Lofts, den Flugversuchsingenieuren Frank Hohmeister, Jim Fawcett und Cédric Favrichon sowie dem Kabinenspezialisten Alexander Gentzsch zusammen. Die Crew prüfte während des Flugs die Flugsteuerungen, Triebwerke, Hauptsysteme des Flugzeugs sowie die "Flight Envelope Protections" zur Vermeidung gefährlicher Fluglagen bei hohen und niedrigen Geschwindigkeiten.


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