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Gründerzentrum auf dem Flughafen München geplant

 

10. Mär 2018 - 11:15 Uhr


Info und News

Gründerzentrum auf dem Flughafen München geplant

Als Blaupause für die "Stadt der Zukunft" bietet der neue Campus den High-Tech-Industrien und Schlüsselbranchen, die sich beispielsweise in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Energie und Mobilität engagieren, einen einzigartigen Meeting Point.


Der Münchner Airport plant ein einzigartiges Zukunftsprojekt: Mit dem "LabCampus" entsteht ein unternehmens- und branchenübergreifendes Ideenzentrum auf dem Flughafencampus, bei dem sich alles um Innovationen dreht. Das visionäre Projekt soll Firmen und Wissensträger, Start-ups und Global Player, Kreative und Investoren zusammenbringen – und das an einem pulsierenden internationalen Verkehrsknoten, der weltweit mit über 260 Zielen vernetzt ist und überdies ausreichend Raum für gezielte Immobilienentwicklung bietet.


LabCampus: Verkehrsknoten erreicht viele Menschen


"Am Flughafen München halten sich täglich 150.000 Menschen auf: Passagiere, Besucher und Mitarbeiter, die potenzielle Kunden, Geschäftspartner und auch Besucher für den LabCampus darstellen. Eine bessere Konnektivität zu Kunden und Partnern gibt es sonst nirgendwo", erklärt Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (FMG), den entscheidenden Standortvorteil.


In Vertretung für den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Markus Söder betont der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker: "Der Standort Bayern, der heute in allen relevanten Rankings ohnehin zu den attraktivsten Wirtschaftsräumen zählt, wird durch den LabCampus weiter an Zugkraft gewinnen. Für uns stellt dieses zukunftsweisende Projekt eine wichtige Ergänzung zur bayerischen Clusterpolitik für Hightech-Industrien und Schlüsselbranchen dar. Es ist ein Schaufenster für ein erfolgreiches und prosperierendes Bayern von morgen".


Aufbau in Schritten – Airport zahlt


Mit Unternehmen wie Siemens und Design Offices sowie Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut, der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg oder der UnternehmerTUM der TU München wurden bereits wichtige Partner als potentielle Nutzer für den LabCampus gewonnen. Der Flughafen München ist jedoch nicht nur Standort der neuen Innovationsplattform, die FMG übernimmt bei diesem Zukunftsprojekt auch die Kuratorrolle.


Als "Campus-Manager" sorgt die Flughafengesellschaft für den passenden Mix an Branchen und Unternehmen, bringt die richtigen Partner zusammen und entwickelt die campusweite Infrastruktur sowie die Versorgungseinrichtungen. Für die Steuerung des Projekts wird die FMG eine eigene Tochtergesellschaft gründen. "Flughäfen müssen im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung neue Wege einschlagen, um Chancen der Standortentwicklung zu nutzen. LabCampus ist in diesem Zusammenhang ein zukunftsweisender Schritt", erklärt Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH.


Der Ausbau des einzigartigen Innovationsstandortes im Nordwesten des Airports erfolgt in mehreren Stufen. Im Quartier 1 sollen zunächst Bürogebäude sowie der neue Standort der flughafeneigenen Airport Academy entstehen. Auch der Ende Januar eröffnete Information Security Hub zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität ist Teil des LabCampus. Dabei ist wichtig, dass die geplanten Flächennutzungen nicht in Konkurrenz zu Angeboten im Flughafenumland treten. So war die Stadt Freising, auf deren Gebiet der neue LabCampus entsteht, von Anfang an eng in die Planung eingebunden. Die Finanzierung des Projekts stemmt der Airport – wie alle aktuellen Ausbauprojekte – aus eigenen Mitteln.


Das Bild zeigt, wie der LabCampus im Endausbau aussehen könnte: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und auf ca. 120.000 Quadratmeter Fläche Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze bieten. Erste Gebäude können in etwas mehr als zwei Jahren bezogen werden. Das gesamte Quartier soll spätestens 2025 fertiggestellt sein.


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