Aerosieger.de
Das Luftfahrt-MAGAZIN
Samstag, 20. Oktober 2018, 06:05 Uhr
Facebook

METAR/TAF

Airport Wetter

Flughafenkennung
4-stelliger ICAO-Code:

Fluginformation in Österreich auf neuer Frequenz

 

14. Mär 2018 - 15:03 Uhr


General Aviation

Fluginformation in Österreich auf neuer Frequenz

Zum 29. März 2018 erweitert Austro Control das Service für VFR Piloten durch die Einführung einer zusätzlichen Frequenz für Fluginformationsdienst und Alarmdienst. Die Frequenz 134.625 MHz ergänzt dann die bereits bestehenden Frequenzen 124,4 MHz und 118,525 MHz.


Sommerwochenenden mit stabilen Wetterlagen stellten bis jetzt eine besondere Herausforderung für den Fluginformationsdienst (FIC) dar. Auf Grund der vielen VFR-Flüge und der Größe des Sektors, der ganz Österreich mit Ausnahme des von TFI (Terminal Flight Information) betreuten Luftraums umfasste, war die Kapazität auf der Frequenz ausgeschöpft. Durch die Einführung der neuen Frequenz, werden die Kapazität und damit der Service an die Piloten in einem Schritt erhöht.


Frequenzen nach Nord, Süd und Wien


Dafür wird Österreich "dreigeteilt", wobei die Trennlinie der neuen Sektoren ungefähr zehn nautische Meilen nördlich des Ennstals in Ost-Westrichtung verläuft. Die Frequenz 124,4 MHz, welche bis jetzt in ganz Österreich vorgesehen war, ist ab dann für den südlichen Bereich Österreichs zuständig während die neue Frequenz 134,625 MHz für den nördlichen Teil zuständig sein wird. Der Bereich der TMA Wien wird wie bisher von einem Teil der Anflugstelle Wien auf einer eigenen Frequenz (118,525 MHz) betreut.


Die Frequenzen 124,4 MHz und 134,625 MHz werden durchgehend während der veröffentlichten Dienstzeiten von FIC (0700-2100 Uhr lokal) betrieben. Je nach Verkehrsbelastung werden die Frequenzen von einem FIC-Mitarbeiter gemeinsam oder von zwei Mitarbeitern getrennt betrieben. Bei Überfliegen der Trennlinie werden Piloten auf die jeweils andere Frequenz geschickt.


Ausnahmen: Flugplätze im Übergangsbereich


Sollte der Funkkontakt mit FIC auf einer Frequenz abreißen, werden Piloten gebeten es auf der jeweils anderen Frequenz zu probieren. Der Erstanruf bei FIC sollte immer auf der Frequenz erfolgen, die für den Bereich, in dem man sich befindet, verlautbart ist. Ausnahmen stellen Starts von Flugplätzen dar, die im Grenzbereich zwischen Sektoren liegen. Ein Beispiel dafür wäre der Flugplatz Niederöblarn. Wenn Sie nach dem Start bei FIC rufen wollen und Richtung Norden fliegen, sollen Piloten jetzt auf der Frequenz 134,625 MHz und in allen anderen Richtungen auf 124,4 MHz rufen.


Diesen Beitrag empfehlen

(D410-81_139)
Seite erstellt in 0.3830459 Sekunden.