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Neue Lufthansa A350 XWB "D-AIXI" heißt jetzt Dortmund

 

29. Mai 2018 - 20:34 Uhr


Zivile Luftfahrt

Neue Lufthansa A350 XWB "D-AIXI" heißt jetzt Dortmund

Lufthansa kreiert der Stadt Dortmund einen neuen fliegenden Botschafter. Ein Lufthansa-Airbus A350-900, das modernste Langstreckenflugzeug der Welt, trägt ab sofortden Namen der Stadt Dortmund um den Globus.


Der neue Airbus A350-900 mit dem Kennzeichen "D-AIXI" hatte aus Frankfurt kommend der Stadt Dortmund am Morgen die Ehre erwiesen. Gleich zweimal überflog der Airbus den Dortmunder Flughafen in einem sogenannten "Low-Approach". Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Wilken Bormann, CEO Lufthansa Hub München, vollzogen heute am Flughafen Dortmund im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Namensübertragung.


Dortmund flog gleich weiter nach Tokio


Anschließend verabschiedete er sich mit einem "Flügelwinken" von den Zuschauern auf der Besucherterrasse in Richtung München. Noch am gleichen Nachmittag hob die "Dortmund" dann erstmals mit Passagieren nach Tokio ab. Zahlreiche Flugzeugfans hatten den Überflug mit großer Spannung erwartet, da die "Dortmund" die erste A350-900 ist, die im neuen Lufthansa-Design fliegt. Wie bei Sonderflügen üblich kompensiert Lufthansa als Engagement in Sachen Nachhaltigkeit die dabei anfallenden CO2-Emissionen und macht den Flug so klimaneutral.


"Die A350-900 bietet unseren Passagieren eine neue Dimension des Fliegens und setzt Maßstäbe in Komfort, ökologischer Effizienz und Nachhaltigkeit. Wir Lufthanseaten sind stolz darauf, dass die Stadt Dortmund jetzt Pate des weltweit modernsten Langstreckenflugzeugs ist", sagte Wilken Bormann, CEO Lufthansa Hub München. "Gleichzeitig ist die Taufe ein klares Bekenntnis der Lufthansa Group zum Luftverkehrsstandort NRW und der Region Rhein-Ruhr".


A350: Leiser, leichter und gemütlicher


Beim Überflug der A350-900 begrüßte Oberbürgermeister Ullrich Sierau das neue Patenkind der Stadt Dortmund herzlich. "Es kann zwar nicht in Dortmund landen, aber es kommt trotzdem vorbei", so der OB. "Patenschaften mit der Lufthansa haben eine lange Tradition für Dortmund. In Dortmund stehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz oben auf der Tagesordnung. So passt es für die Fortführung der Patenschaften bestens, dass bei der Entwicklung des Langstreckenflugzeugs A350 Aspekte der Umweltverträglichkeit eine große Rolle gespielt haben."


Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist bei Start und Landung wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen, die heute eingesetzt werden. Die A350-900 bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy Class und 224 in der Economy Class. Lufthansa hat insgesamt 25 Flugzeuge dieses Typs bestellt.


Lufthansa-Patenschaft mit Dortmund seit 1962


Die Stadt Dortmund und Lufthansa sind seit dem 03. April 1962 über eine Flugzeug-patenschaft verbunden. Damals taufte Martha Keuning, die Frau des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, Dietrich Keuning, auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Boeing 720 auf den Namen der Ruhrmetropole. Seitdem haben drei weitere Lufthansa-Maschinen den Namen und das Wappen der Stadt Dortmund in alle Welt getragen, zuletzt ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 747-400.


Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als Lufthansa ihren allerersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Bürgermeister Willy Brandt. Seither wurden rund 300 Lufthansa-Flugzeuge getauft. Bei der Vergabe orientiert sich Lufthansa an der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Ortes. Auch Städte, die in besonderer Weise mit der Luftfahrt verbunden sind, finden Berücksichtigung. Die Größe der Stadt spielt dagegen keine Rolle. Allerdings wird bei der Vergabe darauf geachtet, dass die Einwohnerzahl der relativen Größe des Flugzeugmusters entspricht.


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