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Mehrheit an Laudamotion zu Ryanair – Widerstand von LH

 

13. Jul 2018 - 12:08 Uhr


Technik

Mehrheit an Laudamotion zu Ryanair – Widerstand von LH

Ryanair hat von der EU-Kommission den Genehmigung erhalten, 75 Prozent Anteile an der neue Laudamotion zu übernehmen. Ryanair hält bereits 24,9 Prozent an der noch neuen Low-Cost-Airline.

Laudamotion ist über die Pleite von airberlin und NIKI entstanden, wobei Niki Lauda wieder als Betreiber auftrat. Aus dem Nachlass wurden Slots, also Start- und Landeberechtigungen, sowie Flugzeuge übernommen. Ryanair wurde schnell mit an Bord geholt um die Vermarktung der Flüge aufzunehmen. Momentan sieht sich Ryanair, die damit erstmals Airbus einsetzen, unter Druck von Lufthansa.

Lufthansa hatte die größten Teile der airberlin übernommen und speist damit ihr Wachstum der Tochter Eurowings, die dringend Personal und Flugzeuge braucht. Der deutsche Branchenprimus versuche, Laudamotion auch der neun Flugzeuge von airberlin zu entledigen, die Lufthansa nach einer EU-Vorgabe an Laudamotion abtreten musste. Ryanair zählt aber noch weitere Angriffe auf: So seien nur neun statt elf Flugzeuge überhaupt übergeben worden. Dazu gab es Verspätungen, sodass Slots an Flughäfen in der Sommersaison 2018 nicht genutzt werden konnten. Ryanair halt mit einem Wetlease an zehn Boeing 737 aus, sonst hätte Laudamotion die Flotte von 19 Flugzeugen nicht aufstellen können. Das Wetlease, das Lufthansa erfuhr indem es die Airbus A320 von Laudamotion März bis Mai nutzte, belaufe sich auf 1,5 Mio. Euro, so Ryanair.

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