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Boeing setzt auf German Engineering für Business Class

 

17. Okt 2018 - 10:26 Uhr


Wirtschaft

Boeing setzt auf German Engineering für Business Class

Boeing geht jetzt mit seinem Joint Venture für Flugzeugsitze an den Start. Gemeinsam mit Autositzhersteller Adient will der US-Flugzeugbauer ein Portfolio an Flugzeugsitzen und Nachrüstungen entwickeln.


Adient ist einer der größten Autositzehersteller weltweit mit über 85.000. Beschäftigten an 238 Standorten in 34 Ländern. Adient hat dabei das breite Entwicklungs-Know-how für Sitze und Komponenten aller Fahrzeugklassen. Da der Luftfahrtmarkt weiter im Wachstum begriffen ist, steigt auch die Nachfrage nach Ausstattungsmerkmalen und die Möglichkeit für Airlines, sich durch Services und das Flugerlebnis voneinander abzuheben. Dabei spielt die Kabine eine entscheidende Rolle. Das mit Boeing geründete Joint Venture Adient Aerospace soll hier neue Flugzeugsitze entwickeln, aber auch Lösungen für Kabinenerneuerungen (Retrofit) anbieten.


Entwicklungsabteilung in Kaiserslautern


Adient Aerospace nimmt nun seine Arbeit auf. Neben einem Kundenservice-Center in Seattle, Washington, wird gerade in Kaiserslautern eine Produktentwicklungsabteilung aufgebaut. Adient Aerospace soll hier zu Beginn als flache Betten ausfahrbare Sitze für die Business Class in Großraumflugzeugen entwickeln. Personell haben sich Boeing und Adient schon im Management verzahnt. Adient Aerospace CEO Wittman war vor Kurzem noch Director of Business Operations für das Programm 787 Dreamliner bei Boeing.


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