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La Réunion bekommt A220: Flugzeuge für Air Austral

 

14. Okt 2019 - 15:44 Uhr


Wirtschaft

La Réunion bekommt A220: Flugzeuge für Air Austral

Air Austral mit Sitz auf der französischen Insel La Réunion hat bei Airbus drei A220 fest in Auftrag gegeben. Die Fluggesellschaft wird damit zum ersten A220-Kunden im Indischen Ozean.


Air Austral wird mit den A220 nicht nur von 20 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch und entsprechend reduzierten CO2-Emissionen profitieren. Die Airline kann durch das Muster internationale Routen in der Region kostengünstiger bedienen und neues Marktpotential erschließen. "Wir haben uns im Rahmen der Erneuerung unserer Kurz- und Mittelstreckenflotte für die A220-300 entschieden", erklärte Marie-Joseph Malé, President und CEO von Air Austral. "Diese neuen Flugzeuge kommen ab Ende 2020 zur Airline. Sie werden dann zur Flottenharmonisierung beitragen" sagte Marie-Joseph Malé, Chief Executive Officer von Air Austral.


Modernes Fluggerät für 132 Passagiere


Die wirtschaftliche und betriebliche Leistung der A220 eröffnet neue Möglichkeiten für die effiziente und rationelle Entwicklung unseres regionalen Streckennetzes ab unserer Hauptbasis La Réunion. Das flexiblere Modul mit 132 Sitzen Kapazität lässt uns mit höheren Frequenzen fliegen und bietet unseren Fluggästen und Besatzungen größeren Komfort." Die Fluggesellschaft hat drei Maschinen der A220 bestellt.


"Mit ihrer überragenden Leistung und betrieblichen Flexibilität ist die A220 für Air Austral das ideale Flugzeug, um die Verbindungen zwischen La Réunion und seinen Nachbarn im Indischen Ozean und auch weiter entfernten Inseln verstärkt auszubauen", sagte Christopher Buckley, Executive Vice-President Commercial von Airbus. "Airlines auf der ganzen Welt erkennen die Wirtschaftlichkeit der A220. Es ist eine große Ehre, Air Austral als den ersten A220-Betreiber in der Region zu begrüßen."


Die A220 wurde als einziges Flugzeug eigens für den Markt der 100- bis 150-Sitzer entwickelt. Das von Grund auf neu konstruierte Single-Aisle-Flugzeug bietet höheres Ertragspotenzial speziell für Fluggesellschaften in entlegenen Regionen wie auch zusätzliches Frachtraumvolumen. Dank modernster Aerodynamik, fortschrittlicher Materialien und Pratt & Whitney PW1500G-Getriebefan-Triebwerken der neuesten Generation verbraucht der Jet im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation pro Sitz mindestens 20 Prozent weniger Treibstoff und fliegt außerdem leiser. Das durch Airbus von Bombardier akquirierte Flugzeugprogramm hat bis Ende September 2019 mehr als 500 Bestellungen verbucht. Auf dem Foto:


Joel Boff , Senior Sales Director Europe Airbus; Didier Robert, Präsident von Sematra; Marie-Joseph Malé, CEO Air Austral; Kimon Sotiropoulos, Airbus SVP Zentral- und Nordeuropa; Christopher Buckley, EVP Commercial Airbus.


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