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Terroristen im Flugzeug: ICAO gemahnt Zusammenarbeit

 

17. Okt 2019 - 01:32 Uhr


Zivile Luftfahrt

Terroristen im Flugzeug: ICAO gemahnt Zusammenarbeit

Zur 40. Versammlung der international Zivilluftfahrtorganisation ICAO ging es an einer Sonderveranstaltung um Terrorismusbekämpfung, und was Staaten bei der Zusammenarbeit mit den Luftfahrtunternehmen noch verbessern sollten.


So traf bei der ICAO deren Secretary General Dr. Fang Liu mit Vladimir Voronkov (Bildmitte), Untersekretär der Antiterrorismusstelle UNOCT (UN Counter-Terrorism Office). Auch Michèle Coninsx, Executive Director des UN CTED (Counter-Terrorism Committee Executive Directorate) sowie John Brandolino, Director for Treaty Affairs im UN-Büro zu Drogen und Gewalt (UN on Drugs and Crime, UNODC), erörteten Handlungsbedarf bei der internationalen Zusammenarbeit gegen terroristische Kämpfer. Hauptsächlich ging es dabei um die Resolution des UN-Sicherheitsrates 2396 von 2017, das den Nutzen von erweiterten Passagierinformationen vorsieht. Diese API (Advanced Passenger Information) und Passagierlisten (Passenger Name Records, PNR) sollen helfen, die Bewegungen von terroristischen Kämpfern zu ermitteln.


Nicht alle Länder machen mit


Die anwesenden Vertreter von Staaten wurden von allen UN-Stellen aufgesucht und stellten wiederum ihre Arbeiten zur Umsetzung der Resolution 2396 vor. Viele Staaten hätten noch deutlichen Verbesserungsbedarf, um diese Arbeit zu unterstützen. Für die ICAO betonte Dr. Liu, dass nur 70 der 193 Mitgliedsländer die API übernommen hätten, und nur 27 hätten das PNR implementiert. Sie ermutigte die Delegierten zur weltweiten Umsetzung dieser Werkzeuge über die Teilnahme an TRIP, dem strategischen Traveller Identification Programme der ICAO.​


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