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MTU und Safran 50:50 beim FCAS Fighter-Antrieb

 

03. Dez 2019 - 13:09 Uhr


Wirtschaft

MTU und Safran 50:50 beim FCAS Fighter-Antrieb

MTU Aero Engines und Safran Aircraft Engines werden bei der Entwicklung des Triebwerks für die nächste Kampfflugzeuggeneration auf Augenhöhe zusammenarbeiten.


FCAS (Future Combat Air System), das zukünftige europäische Luftverteidigungssystem, macht damit einen weiteren Schritt voran. MTU Aero Engines und Safran Aircraft Engines, beides Triebwerksspezialisten, haben sich über die Details ihrer Partnerschaft verständigt. Safran Aircraft Engines entwickelt, produziert und betreut in selbst und in Partnerschaften zivile und militärische Triebwerke. Über CFM International, das Safran Aircraft Engines und GE zu je 50 Prozent gehört, ist Safran Aircraft Engines der weltweit führende Anbieter von Triebwerken für zivile Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge.


MTU im Joint Venture für FCAS-Antrieb


"Mit dieser Vereinbarung unterstreichen Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines ihre Bereitschaft, das Programm effizient zu führen. Grundlagen dafür sind eine Partnerschaft auf Augenhöhe und klare Verantwortlichkeiten", sagten Olivier Andriès, CEO von Safran Aircraft Engines, und Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. "Safran und MTU wollen den Luftstreitkräften eine neuartige Triebwerksarchitektur zur Verfügung stellen. Diese ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit im Einsatz." Die beiden Triebwerkshersteller vereinbarten, bis Ende 2021 ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) im Verhältnis von 50:50 zu gründen. Über diese Gesellschaft werden Safran Aircraft Engines und MTU Aero Engines die Entwicklung, Produktion und Instandhaltungsdienstleistungen des neuen Triebwerks für die nächste Kampfflugzeuggeneration (Next-Generation Fighter, NGF) steuern.


Die Vereinbarung der industriellen Partner baut auf der Absichtserklärung auf, die die beiden Unternehmen im Februar 2019 abgegeben hatten. Darin ist festgelegt, dass Safran Aircraft Engines für die Auslegung und Integration des Triebwerks leiten wird, während MTU Aero Engines bereits mit dem Beginn der Entwicklungsphase die Führungsrolle bei allen Themen rund um Instandhaltung und Support während des Betriebs übernehmen wird. In der ersten Phase des Forschungs- und Technologieprogramms (Phase 1A) folgen die beiden Unternehmen Safran Aircraft Engines dem von Frankreich und Deutschland für das FCAS-Programm vorgegebenen Vertragsmodell. Für diesen Zeitraum agiert die MTU Aero Engines als Auftragnehmer von Safran Aircraft Engines.


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