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Bundesheer sichert Luftgrenze bei Davos zum WEF

 

16. Jan 2020 - 18:39 Uhr


Info und News

Bundesheer sichert Luftgrenze bei Davos zum WEF

Zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos wird ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten sowie 20 Luftfahrzeuge, zehn Flächenflugzeuge und zehn Hubschrauber Österreichs sorgen mit für die Sicherheit der Veranstaltung.


Anlässlich des Weltwirtschaftsforum in Davos (Schweiz) verstärkt das Österreichische Bundesheer den 20. bis einschließlich 24. Januar 2020 den Luftraum. Die Sicherungsoperation umfasst unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte sowie die "Cross-Border Operation" (Nacheile) mit der Schweiz. Diese Verfolgung über die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz wird laufend intensiviert. Möglich sind diese Verfolgungsflüge für die Eurofighter durch die gegenseitige Erteilung von Einfluggenehmigungen.


Grenze für Wirtschaftselite sichern


Die "Nacheile" stellt bei grenznahen Luftraumverletzungen die lückenlose Beobachtung und Begleitung von Luftfahrzeugen sicher, die sich nicht im Einklang mit den internationalen Luftfahrtrichtlinien verhalten. Damit kann eine Beobachtung von Luftfahrzeugen, aber vor allem die frühzeitige Übergabe zwischen den Luftwaffen zweier Staaten sichergestellt werden. Eine Ausübung von Zwangsmaßnahmen ist nur im eigenen Hoheitsgebiet erlaubt. Die grenzüberschreitende Nacheile am Boden gibt es seit Jahren und ermöglicht der Polizei eine Verfolgung auf das benachbarte Staatsgebiet. Nachdem Davos nahe der österreichischen Grenze liegt, ergeht regelmäßig seitens der Schweiz das Ersuchen, den Luftraum in Österreich abzusichern.


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