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Freude am Flughafen über Condor-Rettung

 

27. Jan 2020 - 20:13 Uhr


Wirtschaft

Freude am Flughafen über Condor-Rettung

Die FMG, Betreibergesellschaft des Flughafens München, begrüßte die Übernahme der Ferienfluggesellschaft Condor durch die polnische PLG. Auch aus der Kabine gab es schon Lob.



Die von Vertretern der Fluggesellschaft Condor und der PGL, der Muttergesellschaft der polnischen Airline LOT, erzielte Einigung über den Verkauf der traditionsreichen deutschen Ferienfluggesellschaft wird von der Flughafen München GmbH begrüßt. "Die Condor ist seit vielen Jahren ein wichtiger und zuverlässiger Partner des Münchner Flughafens. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Airline die jüngsten Turbulenzen so gut überstanden hat und in der neuen Konstellation nun wieder über eine ausgezeichnete Entwicklungsperspektive verfügt", erklärte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.


Damit haben die Passagiere der Condor am Münchner Flughafen die Gewissheit, auch künftig in bewährter Weise zu ihren Urlaubszielen befördert zu werden. Seit Eröffnung des neuen Flughafens im Mai 1992 hat die Condor auf mehr als 160.000 Flügen über 28 Millionen Passagiere von und nach München geflogen.


Auch Kabinenvertreter begrüßten Investition


Auch die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte den Kauf der Condor durch die polnische Airline LOT umgehend begrüßt, aber zugleich an die Anstrengungen erinnert, um in der schwierigen Übergangszeit keine Kündigungen zu erleben. "Nach der extremen Unsicherheit für die Condorianer in den letzten Monaten, ist es eine sehr gute Nachricht, dass nun ein Käufer gefunden ist. Mit der LOT übernimmt eine selbst auf Wachstum ausgerichtete Airline mit dementsprechender Power die Verantwortung für fast 5.000 Condorianer", so Sylvia De la Cruz, UFO-Vorsitzende und Aufsichtsratsmitglied der Condor.


Wie für das Condor-Management sei nun auch für die übrige Belegschaft der Fortbestand im Unternehmen das obeste Ziel. Die Arbeitsbedingungen müsten nun fair und wie vereinbart umgesetzt werden, damit alle Kabinenmitarbeiter an Bord bleiben, so UFO-Verhandlungsführer Nicoley Baublies.


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