Vom 09. März bis voraussichtlich 10. März 2020 wird das Instrumentenlandesystem der Bahn 08L (Nordbahn) des Münchner Flughafens vermessen. Dieses System wird von Piloten genutzt, die die Nordbahn von Westen her anfliegen.
Die Flugvermessungen am Airport München beginnen an den genannten Tagen gegen 22:00 Uhr und sind um zirka 03:00 Uhr des darauffolgenden Tages beendet. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, könnten die Vermessungsflüge bis zum Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse fortgeführt werden. Aufgrund des Verkehrsaufkommens am Münchner Flughafen wurde es notwendig, die geplanten Messflüge in die oben angegebene, verkehrsarme Zeit zu legen. Zum Einsatz kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350.
Vermessungsflüge nach Mitternacht sollen auf das Mindestmaß beschränkt werden. Dabei sollen, soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, Überflüge von Ortschaften vermieden werden. Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Luftfahrzeugführer bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen dadurch, dass Sendeanlagen am Boden den Anflugkurs und Gleitwinkel elektronisch definieren. Diese abgestrahlten Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt. Nur durch eine aufwändige Flugvermessung, die in regelmäßigen Abständen vorgeschrieben ist, kann garantiert werden, dass das Instrumentenlandesystem die geforderte Genauigkeit aufweist. Die zuständige Flugsicherung DFS bittet die Anrainer daher um Verständnis.