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Lufthansa schließt Rückholung Deutscher ab – A340-Ende

 

18. Apr 2020 - 12:29 Uhr


Info und News

Lufthansa schließt Rückholung Deutscher ab – A340-Ende

Alle Airlines der Lufthansa Group haben ihre jeweiligen Regierungen mit der Bereitstellung von Rückholflügen für die Repatriierungsprogramme unterstützt. Nach gut einem Monat sind die Rüchkolungne verschiedener europäischer Regierungen sowie vieler touristischer Anbieter weitgehend abgeschlossen.


Die sich schnell ausbreitende Corona-Pandemie und die in der Folge weltweit verhängten Reisebeschränkungen hatten seit Mitte März eine beispiellose Rückholaktion von Urlaubern und Reisenden ausgelöst. Allein die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben seit dem 13. März 2020 rund 90.000 Urlauber und Reisende zurückgeflogen.


Heimholer und Herbringer für Bürger und Wirtschaft


437 Sonderflüge starteten von 106 Flughäfen weltweit – von Neuseeland bis Chile – in Richtung Europa. Elf weitere folgen in den kommenden Tagen. Vor allem die Regierungen von Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien aber auch Reiseveranstalter und Kreuzfahrtreedereien haben diese Rückholflüge bei Air Dolomiti, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Edelweiss, Eurowings, Lufthansa und SWISS in Auftrag gegeben. Der zunächst letzte Sonderflug der Lufthansa wird am kommenden Montag, 20. April, aus Lima kommend, gegen 09:00 Uhr in Frankfurt erwartet.


Zusätzlich hat die Lufthansa Group bereits 154 reine Cargo-Sonderflüge mit Hilfsgütern an Bord durchgeführt. Eurowings hat zudem bis zum heutigen Tag bereits 27 sogenannte "Erntehelfer-Flüge" mit rund 2.500 Passagieren durchgeführt, neun weitere sind aktuell geplant. Lufthansa und Eurowings haben im Auftrag des Auswärtigen Amts in Berlin über 34.000 Deutsche und EU-Bürger wieder aus ihren teils sehr entfernten Urlaubsdomizilen und Aufenthaltsorten nach Deutschland zurückgeflogen. Zu den Fluggästen gehörte unter anderem ein Hamburger Mädchenchor, der aus Baku (Aserbaidschan) nach Hause geflogen wurde. Die Rückholflüge wurden als Charter innerhalb nur weniger Tage geplant, vorbereitet und durchgeführt. Dabei waren teilweise auch Passagiere des Ziellandes auf dem Hinflug an Bord.


Flughäfen, die keine Ziele für Lufthansa sind


Die Herausforderung lag nicht nur bei der enormen Anzahl der individuell geplanten Sonderflüge, die den üblichen Jahresdurchschnitt bei Lufthansa bereits schon jetzt weit übertroffen hat. Rund 40 Flughäfen waren keine regulären Ziele der Lufthansa Group, sodass dort Personal für die Abfertigung, Catering, Unterkunft für Cockpit- und Kabinencrew, Treibstoff und Wartung nur mit sehr kurzem Vorlauf bereitgestellt werden mussten.


Dabei unterstützten auch die Botschaften und diplomatischen Vertretungen vor Ort sowie das Auswärtige Amt, gerade auch bei den notwendigen Überflug- und Verkehrsrechten. Und dies teils vor dem Hintergrund von lokalen Ausgangssperren, schnell wechselnden Einschränkungen und teils bereits geschlossenen Flughäfen.


Lufthansa legt Flugzeuge A340 still


Unterdessen konkretisiert die LH-Group ihre Sparmaßnahmen. Austrian Airlines verlängert noch einmal die Kurzarbeit. Lufthansa selbst hat mitgeteilt, alle 17 Airbus A340-600 vorrübergehend im trockenen Klima des spanischen Teruel stillzulegen. Von diesen sollen maximal zehn in einem bis eineinhalb Jahren wieder reaktiviert werden. Das hängt vom Luftfahrtbedarf ab. Derzeit ist nichts kalkulierbar. Die Coronakrise zwingt alle zu enormen, vorgezogenen Konsolidierungen. Bei Lufthansa sind davon insbesondere die vierstrahligen Großraumflugzeuge betroffen, nicht nut der Airbus A380.


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