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Coronatests an Airports – 17 Fälle auf Fraport-Baustelle

 

07. Aug 2020 - 00:46 Uhr


Info und News

Coronatests an Airports – 17 Fälle auf Fraport-Baustelle

Für Passagiere aus Risikogebieten, werden Tests auf das Corona-Virus bald verpflichtend. Die deutschen Flughäfen richten sich entsprechend ein. In Berlin am Flughafen Schönefeld steht ab heute dafür mehr Platz zur Verfügung. Die Corona-Teststelle ist vom Terminal L ins Terminal M umgezogen.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Charité und Vivantes führen dort täglich zwischen 08:00 und 21:00 Uhr die Tests in einem rund 1.300 Quadratmeter großen Bereich durch. Am Flughafen Tegel laufen die Vorbereitungen für einen Umzug in einen größeren Bereich im Terminal D auf Hochtouren.


Coronatest am Flughafen erleichtert


Dort wird im Laufe der kommenden Woche eine 1.400 Quadratmeter große Fläche für die Durchführung der Corona-Tests eingerichtet. Bis dahin können sich Reisende weiterhin an der Teststelle im Terminal A testen lassen. Die Tests sind derzeit noch freiwillig, ab Sonnabend gilt laut Bundesgesundheitsministerium dann eine Testpflicht.


Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Wir begrüßen die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und sind gut darauf vorbereitet. Die Flughafengesellschaft will für die verpflichtenden Tests möglichst gute Rahmenbedingungen. Deshalb haben wir an beiden Flughäfen große, gut erreichbare Terminalflächen zur Verfügung gestellt. So können sich die Passagiere unkompliziert testen lassen. Das erleichtert das Reisen unter Corona-Bedingungen."


Bauarbeiter fürs Terminal 3 am Fraport mit Corona


Nach Bekanntwerden eines positiven Corona-Falls bei einem Arbeitnehmer von einem auf der Terminal 3-Baustelle beauftragten Unternehmens, hat die Fraport-Ausbau-Süd GmbH (FAS) umgehend das Gesundheitsamt in Frankfurt sowie die zuständigen Gesundheitsämter der umliegenden Kreise und die medizinischen Dienste der Fraport AG informiert. Alle direkten Kontaktpersonen konnten erfasst und auf Covid-19 getestet werden. Sie befinden sich nicht mehr auf der Baustelle. Insgesamt kam es zu 17 positiven Testergebnissen unter den Bauarbeitern. Vorsorglich wurden weitere Auftragnehmer durch die medizinischen Dienste der Fraport AG getestet. Diese Tests fielen alle negativ aus. Grundsätzlich setzen Fraport und die Fraport-Ausbau-Süd GmbH (FAS) an den Baustellen am Flughafen Frankfurt alle behördlich geforderten und angeordneten Maßnahmen um, bzw. achten auch auf deren Umsetzung.


"Der aktuelle Fall zeigt, dass die vordefinierten Prozesse greifen. Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld, wurde mit umfangreichen Tests reagiert. Wir unterstützen die zuständigen Behörden vollumfänglich und tragen mit unserer schnellen Reaktion dazu bei, die Infektionskette zu unterbrechen. Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen oder eine 14-tägige Quarantäne ab Vorliegen des ersten Testergebnisses. Damit liegen wir über den behördlichen Anforderungen", sagt ein Unternehmenssprecher der Fraport AG.


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