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Lufthansa verbessert Operativen Gewinn

 

22. Okt 2013 - 11:00 Uhr


Wirtschaft

Die Lufthansa Group hat in den ersten neun Monaten 2013 ihr bereinigtes operatives Ergebnis um 47 Prozent gesteigert. Vor Restrukturierungskosten aus dem Programm Score (168 Millionen Euro) und Projektkosten (30 Millionen Euro) für Produktverbesserungen erzielte der Konzern für den Zeitraum Januar bis September einen operativen Gewinn in Höhe von rund 860 Millionen Euro.

Dies ist eine Steigerung von rund 280 Millionen Euro gegenüber dem ebenfalls bereinigten Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraum. Inklusive der Ergebnisbelastung durch Projekt- und Restrukturierungskosten beträgt das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten rund 660 Millionen Euro.

Umsatz stabil – Gewinn mit Sondereffekten

Im Vorjahr wurde im gleichen Zeitraum ein operatives Ergebnis von 907 Millionen Euro erwirtschaftet. 2012 hatten der bei Austrian Airlines erfolgte Betriebsübergang zu Tyrolean Airways und auch die Abgeltung von Pensionsverpflichtungen der veräußerten British Midland Ltd. einmalig insgesamt 325 Millionen Euro positiv zum Ergebnis beigetragen.

Den Umsatz konnte der Konzern mit 22,8 Milliarden Euro stabil halten. Trotz einer Reduzierung der Anzahl von Flügen blieben das Angebot (in Sitzkilometern) und die Anzahl der Passagiere konstant. Die Auslastung der Flüge stieg.

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte anlässlich der Veröffentlichung der Finanzkennzahlen: "Die Lufthansa Group hat das Ergebnis aus dem operativen Geschäft der ersten neun Monate gesteigert. Wir haben den Umsatz mit weniger Flügen und trotz erheblicher negativer Wechselkurseffekte stabil gehalten. Insbesondere im Passagiergeschäft gelang es, die Stückkosten zu senken."

Wechselkurse und Treibstoffkosten belasten

Bereinigt um Treibstoffkosten haben die Fluggesellschaften des Konzerns die Kosten pro angebotenem Sitzkilometer (CASK) in den ersten neun Monaten im Vorjahresvergleich gesenkt. Dies ist das Ergebnis der Score-Projekte und wirkt nachhaltig.

Auf der Ertragsseite belasteten Wechselkurseffekte das Geschäft. Dies wirkte sich spürbar negativ auf die Umsatzentwicklung in Euro aus. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet das Unternehmen mit einem operativen Gewinn von 600 bis 700 Millionen Euro. Die darin enthaltenen Restrukturierungs- und Projektkosten sollen sich auf insgesamt 300 Millionen Euro belaufen. Bereinigt um diesen Posten soll der operative Gewinn dann 900 bis 1.000 Millionen Euro betragen.

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