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Effizienz-Rekord im Luftverkehr: 3,68 Liter Kerosin pro Passagier und 100 km

 

28. Jun 2014 - 11:11 Uhr


Zivile Luftfahrt

Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienz-Rrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz, teilte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit. "Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden – damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden." Diese und andere Ergebnisse wurde heute im neuen BDL-Report Energieeffizienz und Klimaschutz in Düsseldorf vorgestellt.

Mehr Luftverkehr, weniger Kerosin: Während sich der deutsche Luftverkehr seit 1990 mehr als verdreifacht hat, ist der Kerosinbedarf im gleichen Zeitraum nur um 89 Prozent gestiegen.

Ergebnisse des BDL-Reports

  • Neuer Effizienzrekord 2013: Im Durchschnitt verbraucht die Flotte der deutschen Fluggesellschaften nur 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer.
  • Emissionsrückgang trotz Verkehrswachstum: Die CO2-Emissionen der deutschen Inlandsflüge gingen seit 1990 um 18 Prozent zurück – trotz eines Verkehrswachstums von 63 Prozent.
  • CO2-Anteil des Luftverkehrs: Obwohl der Luftverkehr weltweit wächst, konnte der Anteil des Luftverkehrs an den weltweiten CO2-Emissionen seit 2000 von 2,81 Prozent auf 2,42 Prozent verringert werden.
  • Emissionen an Flughäfen: Die deutschen Flughäfen konnten ihre CO2-Emissionen zwischen 2010 und 2012 um fast zehn Prozent senken.

Der jährlich aktualisierte BDL-Report wurde bei einem gemeinsamen mit airberlin und dem Flughafen Düsseldorf vorgestellt. "Unser Umweltengagement ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Mit unserem umfassenden Treibstoffeffizienzprogramm tragen wir zum verantwortungsvollen Umgang mit fossilen Rohstoffen bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduktion", sagte Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin.

"Der Preis für unsere Mobilität ist nun einmal der Verbrauch von Energie. Daher ist es das Ziel des Flughafens, die Auswirkungen unseres Betriebs so gering wie möglich zu halten", erklärte Thomas Schnalke, Geschäftsführer des Düsseldorfer Airports. Seit Januar 2013 informiert die deutsche Luftfahrt in einer Kampagne über den Verbrauch der deutschen Flugzeugflotte.

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