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EasyPASS als Kontrolle am Berliner Flughafen im Einsatz

 

02. Mär 2015 - 19:40 Uhr


Reisen

EasyPASS als Kontrolle am Berliner Flughafen im Einsatz

Die Bundespolizei hat heute Morgen in Terminal C am Flughafen Berlin-Tegel vier sogenannte eGates in Betrieb genommen. Damit haben Reisende nun die Möglichkeit das automatisierte Grenzkontrollsystem EasyPASS bei der Einreise zu nutzen und so die Grenzkontrolle einfacher und schneller zu passieren.

Die Einreise dauert mit EasyPASS durchschnittlich nur 18 Sekunden. An vier Kontrollstellen in Terminal C können Passagiere bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland das neue Kontrollsystem seit heute nutzen. Die Nutzung des automatisierten Systems wird auf dem Monitor Schritt für Schritt erklärt. Sollten dennoch Fragen aufkommen, stehen Beamte der Bundespolizei vor Ort mit Rat und Tat zur Seite.

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Die von der Bundespolizei am Standort Tegel eingesetzte Technik ist ein wichtiger Schritt, den Passagierfluss zu beschleunigen. Nur mit moderner Technik wie dieser kann in Zukunft auf die immer weiter steigenden Passagierzahlen reagiert werden."

Nutzung freiwillig – Beschleunigung beim Passagierstrom

Das wachsende Passagieraufkommen stellt Bundespolizei und Flughafengesellschaft vor immer größere Herausforderungen. Durch EasyPASS wird der Grenzkontrollprozess verbessert und die eingesetzten Bundespolizisten entlastet. Die Nutzung der eGates ist freiwillig und kostenlos. Für Reisende verringern sich durch die elektronische Kontrolle die Wartezeiten.

Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz, die EasyPASS nutzen, benötigen einen elektronischen Reisepass. Deutsche Staatsangehörige können zudem den neuen deutschen Personalausweis verwenden. Die Nutzung von EasyPASS setzt in jedem Fall die Volljährigkeit des Reisenden voraus.

Nachdem das Dokument am Eingang der Schleuse ausgelesen und auf dessen Echtheit überprüft wird, erfolgt in der Schleuse der Abgleich des Live-Bildes der Person mit dem im Chip gespeicherten Lichtbild. Wird die Identität der Person bestätigt und liegen keine polizeilich relevanten Erkenntnisse vor, öffnet sich die Schleuse. Die Grenzkontrolle ist damit vollzogen und der Reisende kann einreisen. Eine Speicherung persönlicher Daten findet nicht statt.

EasyPASS-Tests liefen in Hamburg und Frankfurt

Thomas Striethörster, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: "Auch die Reisenden, die EasyPASS nicht nutzen können oder wollen, werden von kürzeren Wartezeiten profitieren. Die Kontrolldauer wird sich deutlich reduzieren. Dies hat der Einsatz von EasyPASS auf den Flughäfen Hamburg und Frankfurt/Main gezeigt."

Mit EasyPASS verfügt die Bundespolizei über eines der modernsten und sichersten Grenzkontrollsysteme Europas. An den passagierstärksten Flughäfen in Deutschland hat die Bundespolizei heute etwa 90 EasyPASS-Spuren im Einsatz. Bis Mitte 2015 werden es 140 eGates an sechs Flughäfen sein.

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