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Ryanair fliegt 2017 ab Flughafen Frankfurt

 

02. Nov 2016 - 13:50 Uhr


Zivile Luftfahrt

Ryanair fliegt 2017 ab Flughafen Frankfurt

Ryanair hat heute bekannt gegeben, dass ab März 2017 eine neue Basis in Frankfurt am Main (die 85. Basis insgesamt) eröffnet wird. Mit zwei stationierten Flugzeugen sollen vier neuen Strecken nach Palma de Mallorca (PMI), Alicante (ALC) und Málaga (AGP) in Spanien sowie Faro (FAO) in Portugal angeflogen werden.

Die Zeiten, in denen Ryanair nur Regionalflughäfen ansteuert, sind längst vorbei. Mit günstigen Preisen und Service-Verbesserungen will die Airline  400.000 Kunden pro Jahr am Flughafen Frankfurt befördern.

Ryanair am Fraport

  • Zwei stationierte Flugzeuge (200.000.000 Mio. US-Dollar Investition laut Ryanair)
  • Vier neue Strecken nach Alicante, Faro, Malaga und Palma de Mallorca
  • 28 wöchentliche Flüge
  • Jährlich 400.000 Kunden erwartet

Ryanair wird die erste Low Cost Airline sein, die am Flughafen Frankfurt am Main, Deutschlands größtem Verkehrsflughafen, eine Basis eröffnet. Das Ziel ist dabei durchaus langfristiges Wachstum. Ab dem Flughafen sollen mit Ryanair neue Routen angeboten und der Low Fare-Flugverkehr an sich stark ausgebaut werden. Der irische Carrier wächst beständig mit dem Ausbau der Flotte mit neuen Boeing 737 und hat auch in Hamburg, Berlin und Köln schon Basen eröffnet, Franfkurt ist die neunte Basis in Deutschland.

Planmäßige Abflugzeiten von Ryanair

Destination
Frequenz
Uhrzeit
AGP (Malaga) einmal täglich ab FRA  07:10
ALC (Alicante) einmal täglich ab FRA  15:50
PMI (Palma de Mallorca) einmal täglich ab FRA  06:55
FAO (Faro) einmal täglich ab FRA  15:00

Mit Ryanair erhalten Reisende der Region ab Sommer 2017 ein weiteres, attraktives Reiseangebot mit modernsten Flugzeugen des Typs Boeing 737-800. Auch in der Region gibt es eine stark wachsende Nachfrage in diesem Segment. Die Zusammenarbeit mit dem Low-Cost-Carrier bedeutet für den Flughafen aber auch prozessuale Veränderungen. Um langfristig optimal auf die Bedürfnisse von Low-Cost-Carriern einzugehen und schnelle Umdrehzeiten bei wachsender Nachfrage zu ermöglichen, sollen mittelfristig am Fraport auf Low-Cost-Angebote zugeschnittene Prozesse und Abläufe forciert werden, etwa entsprechende Anpassungen in den Passagier- und Terminalprozessen.

Bedeutung für die Luftfahrt

Was das für den übrigen Luftfahrt-Markt bedeuetet, dürfte die Passagiere freuen. Andere Airlines dürften unter dem Preisdruck nachziehen, was generell weiter günstigere Tickets bedeutet. Für den Platzshirsch Lufthansa in Frankfurt könnte dadurch aber Druck steigen. Die Fluggesellschaft ist schon länger in einem Umstrukturierungsprozess der Passage hin zu Eurowings/Germanwings, gleichzeitig lassen sich die Kosten etwa beim Personal nicht in dem Maße senken. In der Vergangenheit kam es deswegen schon häufig zu Streiks. Billigflieger wie Ryanair werdn dagegen häufig wie von der Pilotenverinigung Cockpit kritisiert, Piloten zu gering zu bezahlen bzw. in atypische Anstellungsverhältnisse zu bringen, etwa mit Pay-to-fly. Dabei zahlen Piloten für das Fliegen, um ihre Lizenz zu behalten. Auch der Vorwurf der Scheinselbstständigkeit von Ryanair-Piloten war im Raum.

Auf dem Galerie-Bild (v.l.n.r.) David O’Brien (Chief Commercial Officer von Ryanair), Dr. Stefan Schulte (Vorstandsvorsitzender der Fraport AG), Kenny Jacobs (Chief Marketing Officer von Ryanair).

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