Der erste Bauabschnitt im Rahmen der Sanierung der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld ist wie geplant fertig gestellt. Der Asphalt auf der Bahn wurde abgefräst und erneuert. Zusätzlich wurden die Seitenstreifen befestigt und neue Schlitzrinnen für die Entwässerung montiert. Als letztes wurden die für den Flugbetrieb benötigten Markierungen auf der Bahn aufgebracht.
Die Bundespolizisten am Flughafen Berlin Schönefeld staunten nicht schlecht, als sie am letzten Freitag das Großgepäck eines 59-jährigen Reisenden überprüften. Eingewickelt in ein Badetuch fanden die Beamten einen Trommelrevolver der Marke Smith & Wesson. Eine Waffenbesitzkarte konnte der Mann hierfür nicht vorweisen. Nach Einleitung eines Strafverfahrens durfte der Mann seine Urlaubsreise nach Antalya in der Türkei fortsetzen.
Nach über einem Jahr Bauzeit konnte heute die zur Zeit modernste Brandsimulationsanlage auf dem Flughafen München in Betrieb genommen werden, an der die Airport-Feuerwehr künftig die vorgeschriebenen regelmäßigen Übungen abhalten wird. Die neue Übungsanlage ist der Form einer Boeing 747 nachempfunden.
Am kommenden Freitag beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Sommerferien und damit für viele Familien die Urlaubszeit. Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 220.000 Fluggästen täglich, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport – auch für Geschäftsreisende.
Aufgrund einer geplanten Entschärfungsaktion der Stadt Langenhagen am Sonntag, den 19. Juli 2015, und den damit verbundenen Sperrungen kommt es zu Auswirkungen auf den Straßen- und öffentlichen Nahverkehr im Großraum Langenhagen. Auch die An- und Abreise zum Hannover Airport ist von den geänderten Verkehrsführungen betroffen. Eine umfangreiche Beschilderung ist so aufgestellt, dass die An- und Abreise vom Flughafen auf Umleitungsstrecken gewährleistet ist. Durch die Umleitungen oder Ersatzverkehre kann es zu verlängerten Anreisezeiten zum Flughafen kommen.
Um 16:45 Uhr erfolgte gestern eine Ausweichlandung einer EasyJet-Maschine EZY 4784 am Flughafen Berlin Schönefeld (SXF). Die Maschine des Typs Airbus A320 war auf dem Weg von Manchester nach Tel Aviv mit 175 Passagieren und sechs Crew-Mitgliedern an Bord. Während des Fluges klagten drei Passagiere über Unwohlsein. Der Pilot erbat darauf hin eine Landeerlaubnis für eine Zwischenlandung am Flughafen Schönefeld. Nach der Landung wurden die drei Passagiere ins Krankenhaus gebracht und mittlerweile wieder entlassen. Der Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hat sich nicht bestätigt.
Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Dienstag sämtliche Klagen gegen einen Ausbau des Allgäu Airport abgewiesen hat, steht einer Umsetzung der geplanten Baumaßnahmen nichts mehr im Wege. Weitere Pläne wie der Ausbau des Terminals, der Bau neuer Hallen und die Optimierung der Vorfeldflächen seien an den Bedarf gekoppelt, berichtet Geschäftsführer Ralf Schmid. Entwickle sich der Airport weiter positiv, werde man reagieren. Der Planfeststellungsbeschluss sehe das vor. So erreicht das bisherige Passagier-Terminal seine Belastungsgrenze bei einem jährlichen Fluggastaufkommen von 1,8 Millionen Passagieren.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat mit Beschlüssen vom 22. Juni 2015 die Beschwerden des Bundes Naturschutz in Bayern und mehrerer Privatpersonen gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichthofs München vom 19. Februar 2014 zurückgewiesen. Der Verwaltungsgerichtshof München hatte mit dem angefochtenen Urteil die Klagen der Beschwerdeführer gegen den Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern für die Erweiterung des Verkehrsflughafens München durch die Anlage und den Betrieb einer dritten Start- und Landebahn abgewiesen.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tritt Berichten entgegen, die den Eindruck vermitteln könnten, die Betreibergesellschaft der Berliner Flughäfen könnte durch die verschobene Inbetriebnahme des BER einen finanziellen Vorteil erzielt haben. Darin heiße es, die Summe sei dem Vernehmen nach deutlich höher, als die FBB selbst wegen der BER-Nichteröffnung an Airlines oder andere betroffene Firmen bisher zahlte. Die Autoren beziehen sich damit auf eine angebliche Zahlung einer Managerhaftpflichtversicherung in Höhe von 12 Mio. Euro an die Flughafengesellschaft und rechnet diese gegen angebliche Zahlungen der FBB auf.