Die Airbus Perlan Mission II, der weltweit erste Versuch, mit einem unmotorisierten Flugzeug bis an den Rand des Weltraums vorzudringen, hat gestern durch einen Rekordflug Geschichte geschrieben. Im argentinischen Patagonien stellte die Maschine mit einer Flughöhe von über 15.900 Metern einen neuen Weltrekord für Segelflugzeuge auf.
Vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden massiven Einschränkungen durch die personelle Unterbesetzung an den Sicherheitskontrollstellen prüft die Flughafen Düsseldorf GmbH rechtliche Schritte gegen das im Auftrag der Bundespolizei arbeitende Unternehmen Kötter Security. Seit Wochen kommt es im Terminal von NRWs wichtigstem Flughafen zu langen Warteschlangen, weil die Sicherheitskontrollstellen nicht in ausreichendem Maße mit Personal besetzt werden können. Für den Airport und die Passagiere ist der Zustand, der sich nun schon seit Wochen an den Sicherheitskontrollen zeigt, unhaltbar und geschäftsschädigend.
Airbus hat die Bauteile für das 50. Flugzeug der Reihe A320 verschifft, das im Werk in Mobile in den USA gebaut werden soll. Rumpfteile für Front und Heck des Einzelgang-Jets, sowie Flügel und Seitenleitwerk legten Ende August von Hamburg ab.
Mit einem Appell an die Hamburger Politik und Verwaltung erinnert die BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein an die Verantwortung für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen der Hamburgischen Bürgerschaft zur Reduzierung der Belastungen aus dem Betrieb des innerstädtischen Flughafens in Hamburg Fuhlsbüttel. Seit der Beschlussfassung des sogenannten 10-Punkte-Plan 2014, den sogenannten 16-Punkte-Plan folgend 2015 und den Bekundungen im Koalitionsvertrag des aktuellen Hamburger Senats, habe sich bei den Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm und Luftschadstoffe aus dem Luftverkehr laut BAW keine Verbesserung ergeben. Die Anzahl der Regelverstöße steigt dagegen kontinuierlich und bei der Zahl der nächtlichen Verspätungen bei Starts und Landungen würden Monat für Monat neue Negativrekorde erreicht.
Der Flughafen Leipzig/Halle begeht in seinem 90. Jubiläumsjahr ein weiteres historisches Ereignis. Vor 45 Jahren, am 03. September 1972, erfolgte der erste Flug eines westdeutschen Verkehrsflugzeuges in die damalige DDR, der von einer Boeing 727 der Condor nach Leipzig durchgeführt wurde.
Der Flughafen Hamburg führt auch 2017 notwendige, jährlich wiederkehrende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) von Mittwoch, 06. September (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 20. September 2017 (23:00 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wird vorübergehend der gesamte Flugbetrieb über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie die Instandhaltung bzw. der Austausch der Startbahnbefeuerung.
Ab sofort erweitern Austrian Airlines und ÖBB ihr Kooperationsprogramm unter dem Namen "AIRail" auf der Strecke Salzburg Hbf – Flughafen Wien. In Kombination mit einem vorangehenden bzw. anschließenden Austrian Flug können Austrian Passagiere drei tägliche Railjet-Verbindungen der ÖBB, mit Austrian Flugnummer, zwischen dem Hauptbahnhof Salzburg und dem Flughafen Wien nutzen. Die Fahrzeit mit dem Zug zwischen Salzburg Hbf und Flughafen Wien beträgt 02:49 Stunden. Das bereits bestehende Austrian Flugangebot mit sechs täglichen Flügen auf der Route Salzburg – Wien bleibt unverändert und wird mit den drei AIRail-Verbindungen ergänzt.
Der Baden-Württembergische Landesflughafen will weiter auf umweltfreundliche Antriebe setzen. Fahrzeuge, für die es noch keinen Elektroantrieb gibt, tanken deshalb von nun an synthetischen Diesel.
An der großen Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn müssen im Herbst diverse Arbeiten vorgenommen werden. Unter anderem stehen im Zuge der routinemäßigen Wartung der Austausch der Befeuerung und das Entfernen von Gummiabrieb an. Gleichzeitig werden schadhafte Stellen im Belag ausgebessert. Außerdem wird die große Startbahn im Vorfeld ihrer Generalsanierung vermessen. Im Kreuzungsbereich mit der Querwindbahn, die derzeit saniert wird, werden zudem als vorbereitende Maßnahme für ihre Wiederinbetriebnahme Kernbohrungen für die neue Befeuerung und Kabelarbeiten durchgeführt. Die Startbahn steht dann von 21:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens nicht zur Verfügung. Da die Querwindbahn zurzeit ebenfalls saniert wird und nicht benutzt werden kann, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verlegt, umgeleitet oder gestrichen werden.
Auch in diesem Jahr bietet die Fraport AG wieder eine Reihe von Ausbildungsplätzen an: Für 106 neue Talente und Nachwuchskräfte beginnt am 01. September das Arbeitsleben. 32 weibliche und 75 männliche Auszubildende zwischen 15 und 34 Jahren absolvieren eine Berufsausbildung oder ein duales Studium beim Betreiber des größten deutschen Flughafens.
Nach den Stellenausschreibungen für 400 Flugbegleiter und 200 Piloten sowie der Entfristung bisherigen Personals sucht Eurowings jetzt auch entsprechende Verstärkung vor allem in operativen Bereichen. In einem ersten Schritt werden viele Stellen für Operations-Experten, Verwaltungs- und Stationsmitarbeiter ausgeschrieben. Entsprechende Stellenanzeigen sind auf der Karriereseite der Lufthansa Group veröffentlicht, Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Eurowings hat allein in diesem Jahr an den Flughäfen München, Palma de Mallorca und Salzburg bereits drei neue Stationen eröffnet und sucht auch für diese Standorte weiteres Personal.
Die noch offenen Bauarbeiten sowie die Erstellung der sich anschließenden baurechtlich und betrieblichen Dokumentationen gehen laut BER in die Schlussphase. In Abstimmung mit den wesentlichen Vertragspartnern auf Basis der noch notwendigen Planungen und somit verbliebenen Restarbeiten hat die Betreibergesellschaft des neuen Flughafens Berlin Brandenburg jetzt einen in den wesentlichen Grundlagen abgestimmten Terminplan zur verbindlichen Baufertigstellung des Hauptterminals festgelegt. Dieser Terminplan beinhaltet die noch notwendigen Arbeiten und die anschließenden Sachverständigenprüfungen. Diese sind eine Voraussetzung für den formellen Beginn der am BER baurechtlich geforderten Wirk- und Prinzipprüfung.