Etihad Airways führt in Verbindung mit der neuen Tarif-Struktur weitreichende Verbesserungen der Gepäckbestimmungen ein. Für Fluggäste entsteht dadurch mehr Wahlfreiheit und Klarheit. Die neue Struktur gilt für alle Tickets, die ab dem 14. September 2015 ausgestellt werden. Es sollen dadurch auch die Regelungen von Etihad Airways besser auf die Bestimmungen der Partnerairlines abgestimmt werden. Die Änderungen bieten den Gästen viele Vorteile mit erweiterten Begünstigungen für Mitglieder des Treueprogramms von Etihad.
Zum Auftakt der diesjährigen Aktionswoche von Hamburgs Luftgütepartnern (14. bis 18. September) hat Hamburg Airport interessierte Unternehmen für den 11. September zu einem "Blick hinter die Kulissen" eingeladen. Die Luftgütepartnerschaft ist eine Initiative der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburger Wirtschaft, um einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten.
Die in Berichten vom 10.09.2015 zum wiederholten Male aufgestellte Behauptung, ein Arbeitsunfall vom 29.06.2015 hätte sich negativ auf den Flugbetrieb der derzeit genutzten Südbahn am BER ausgewirkt, ist unzutreffend. Konkret behauptete eine Zeitung, dass "Elektroanlagen für den laufenden Flugbetrieb der südlichen Start- und Landebahn illegal mit ‚Baustrom‘ aus dem nicht abgenommenen Terminal versorgt worden sind". Dies ist falsch. Bei Kabelzugarbeiten im BER-Terminal war es Ende Juni in einem Technikraum im Bereich einer Stromschiene zu einem Lichtbogenüberschlag gekommen. Infolgedessen waren Schaltfelder einer Niederspannungsverteilungsanlage beschädigt worden.
Die Flughafen Bern AG erhält vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK die Konzession für den Betrieb des Flughafens Bern-Belp für die nächsten 30 Jahre. Auch das von der Flughafenbetreiberin überarbeitete Betriebsreglement wurde vom Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL genehmigt. Die bestehende Betriebskonzession für den Flughafen Bern von 1985 läuft Ende Mai 2016 aus. Damit der Weiterbetrieb des Flughafens gesichert wird, hat das UVEK der Flughafen Bern AG eine neue Konzession erteilt. Diese gilt ab 01. Juni 2016.
In den Sommerferien 2015 kam es, wie bereits in den vergangenen Jahren, an den Flughäfen Schönefeld und Tegel zu einem hohen Verkehrsaufkommen: 4,4 Mio. Passagiere starteten und landeten in Berlin. Das ist ein Passagierzuwachs von 3,7 Prozent im Vergleich zu der Ferienzeit 2014. Die nächste Reisewelle steht schon jetzt bevor. Der September ist traditionell der verkehrs- und passagierreichste Monat des Jahres. Deshalb ging der Flughafenbetreiber ein paar nützliche Hinweise für Reisende und Besucher.
Das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) hat in dem Eilverfahren der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main vom 08. September 2015 abgeändert. Der Streik der Piloten am 09. September 2015 wurde in zweiter Instanz untersagt. Die Lufthansa AG und die Lufthansa Cargo AG wollten den Streik auf verschiedenen Flugzeugtypen in einem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung verbieten oder zumindest beschränken lassen. Die Vereinigung Cockpit e.V. verfolge nicht in erster Linie den Abschluss eines neuen Tarifvertrags zur Übergangsversorgung des Cockpitpersonals.
Wetter-Check für den Zielort, vor dem Geschäftstermin noch E-Mails versenden oder Feriengrüße kurz vor dem Abflug verschicken – durch eine Kooperation mit der Telekom ist das am Bodensee-Airport Friedrichshafen mit allen WLAN-fähigen Kommunikationsgeräten wie Laptop, Tablet oder Smartphone möglich. Bereits an vielen anderen Airports in Deutschland ist der Zugang zum Internet über WiFi befristet oder unbefristet in 24-Stunden-Paketen sowohl für Reisende als auch Besucher möglich.
Am gestrigen Abend wurde der Antrag der Lufthansa auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Arbeitskampfmaßnahmen der Vereinigung Cockpit bei der Lufthansa und Lufthansa Cargo zum wiederholten Male vom Arbeitsgericht Frankfurt zurückgewiesen. Das Gericht hat bestätigt, dass die Streiks rechtmäßig und verhältnismäßig sind. Das Lufthansa Management solle sich nicht hinter juristischen Positionen verstecken, sondern endlich mit konstruktiven Angeboten an den Verhandlungstisch zurückkehren, hieß es seitens der Vereinigung Cockpit. Zumindest dem Bekunden nach ist von beiden Seiten der Wunsch dazu vorhanden. Jedoch hat die Lufthansa seit gestern die Gangart verschärft.
Da die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für Mittwoch, den 09. September 2015, zu einem Streik auf Kurz- und Mittelstreckenflügen der Lufthansa ab Deutschland aufgerufen hat, arbeitet die Airline erneut daran, die Auswirkungen für die Passagiere so weit wie möglich zu kompensieren. Insgesamt hatte die Lufthansa Group für morgen ursprünglich rund 3.000 Flüge geplant. Davon sollten 1.520 Flüge mit 180.000 gebuchten Passagieren durch Lufthansa geflogen werden. 1.350 dieser Flüge sind Kurz- und Mittelstreckenflüge. Trotz des Streiks werden morgen mehr als 500 Lufthansa-Flüge dennoch abheben können.
Die Antwort der Vereinigung Cockpit auf die zahlreichen Vorschläge und Gesprächsangebote der Lufthansa sind Streiks, die heute die Langstrecke und morgen alle Kurz- und Mittelstrecken der Lufthansa betreffen und damit die Kunden des Unternehmens erneut in unzumutbarer Art und Weise belasten. Lufthansa hat nach eigenen Angaben über strittige Punkte hinaus Gesprächsbereitschaft zu Themen gezeigt, die über den Zuständigkeitsbereich der Konzerntarifkommission der VC weit hinausgehen. Damit ist jetzt Schluss. Zudem hat die Lufthansa nun Klage am Landgericht Frankfurt gegen die VC wegen des Streiks im April eingereicht.