Die große Antenne mit Ausmaßen von 12,30 Meter mal 90 Zentimeter des von Airbus Defence and Space entwickelten Radarinstruments des neuen Umweltsatelliten Sentinel-1A hat sich heute, 04. April 2014 in den frühen Morgenstunden erfolgreich entfaltet und arretiert. Sentinel-1A ist der erste einer Reihe von speziell für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm Copernicus entwickelten und gebauten Erdbeobachtungssatelliten und war in der gestrigen Nacht erfolgreich mit einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnbahnhof Kourou in Französisch-Guayana gestartet.
Der 2,3 t schwere Satellit verließ Europas Raumflughafen in Kourou (Französisch-Guayana) um 23:02 Uhr MESZ an Bord eines Sojus-Trägers. Die Abtrennung der ersten Stufe erfolgte 118 Sekunden später, gefolgt von der Nutzlastverkleidung (209 Sekunden), der zweiten Stufe (287 Sekunden) und der Oberstufenkombination (526 Sekunden). Der tagtägliche Zugriff auf wichtige Umweltdaten für europäische Bürger, Politiker und Diensteanbieter stellt einen wichtigen Fortschritt dar, der durch den heutigen Start des ESA-Satelliten Sentinel-1A ermöglicht wird.
Lufthansa konnte die Auswirkungen des Vollstreiks der Vereinigung Cockpit auf die Fluggäste dank frühzeitiger Vorkehrungen und umfangreicher Informationen für die Kunden bisher geordnet bewältigen. Lufthansa hatte im Vorfeld des Ausstands 3.800 Flüge gestrichen. Die Lage an den Flughäfen ist sehr ruhig. Rund 425.000 Fluggäste werden insgesamt vom Ausstand betroffen sein. Der Ergebnisschaden beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.
Am Köln/Bonn Airport wird von Samstagnachmittag, 05. April, bis zum frühen Sonntagmorgen, 06. April, die Asphaltdecke im Kreuzungsbereich der beiden größten Start- und Landebahnen erneuert. In dem für die Sanierung gewählten Zeitraum ist das Verkehrsaufkommen relativ gering. In der Zeit zwischen 15:30 und 17:30 Uhr sowie zwischen 19:40 und 06:30 Uhr sind deshalb sowohl die große Bahn (14L/32R) als auch die Querwindbahn (06/24) für den Flugbetrieb gesperrt. Alle Flugbewegungen werden über die kleine Start- und Landebahn (14R/32L) abgewickelt.
Auch Tag zwei des dreitägigen Pilotenstreiks von Germanwings und Lufthansa verläuft am Flughafen Stuttgart wie erwartet. Von 272 geplanten Flugbewegungen wurden 89 abgesagt. In den Terminals kommt es kaum zu Nachfragen, auch die Zahl der Anrufe von Reisenden bei der Telefonzentrale hat sich laut Flughafen normalisiert.
Für die nächsten drei Tage erwartet Hamburg Airport einen weitgehend ruhigen und normalen Flugbetrieb. Einschränkungen wird es nur für die Flüge geben, die von Lufthansa und Germanwings durchgeführt werden. Aufgrund der Streikankündigung der Pilotenvereinigung Cockpit e.V. gilt für diese beiden Fluggesellschaften ein Sonderflugplan. Mehr als 60 Prozent der Flüge am Hamburg Airport werden allerdings von Fluggesellschaften geflogen, die von dem Streik nicht betroffen sind. Dazu gehören beispielsweise Flüge der Airlines airberlin, Air France-KLM, British Airways, Condor, easyJet, Emirates, Turkish Airlines, United Airlines sowie alle Ferienflieger.
Der Flughafen Stuttgart rechnet aufgrund des dreitägigen Pilotenstreiks bei Germanwings und Lufthansa mit etwa einem Drittel weniger Flugbewegungen an den Streiktagen. Geplant waren für Mittwoch, 02.04. bis Freitag, 04.04., insgesamt 853 Starts und Landungen. Abgesagt wurden bisher 259 Bewegungen. Insgesamt werden zwischen 25.000 und 30.000 Passagiere weniger von oder nach Stuttgart reisen. Aufgrund des hohen Informationsbedarfs der Fluggäste verzeichnet die Telefonzentrale des Flughafens derzeit doppelt so viele Anrufe wie an einem normalen Tag.
Aufgrund des von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) angekündigten Streiks bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings werden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag gut 3.800 Flüge gestrichen. Während des dreitägigen Ausstands der Cockpit-Besatzungen können nur knapp 500 Lufthansa und Germanwings Kurz- und Langstreckenflüge verkehren. Neben den Passagierfluggesellschaften wird auch Lufthansa Cargo von dem Streik betroffen sein. Für die drei Streiktage wurden bereits 23 der 31 geplanten Frachtflüge aus Frankfurt annulliert.
Airbus Defence and Space wird für die Europäische Weltraumorganisation ESA das hochpräzise Sentinel-5-Instrument entwickeln und bauen. Der Auftrag hat einen Wert von 144 Millionen Euro. Aufgabe des Instruments ist die globale und tägliche Beobachtung der Zusammensetzung der Erdatmosphäre durch die Messung von Spurengasen und Aerosolen, die das Klima und die Luftqualität beeinflussen. Die Auslieferung des Hightech-Instruments ist für 2019, der Start des Satelliten für 2021 vorgesehen.
Die Lufthansa hat die Vereinigung Cockpit (VC) aufgefordert, so schnell wie möglich die gemeinsamen Gespräche wieder aufzunehmen. "Wir haben noch viereinhalb Tage Zeit, den Schaden für unsere Kunden abzuwenden, der durch den angekündigten Streik entstehen würde", erklärte Dr. Bettina Volkens, Vorstand für Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. Die VC hat für die Zeit vom 02. bis 04. April einen dreitägigen Streik bei der Lufthansa Passage, Lufthansa Cargo und Germanwings an allen deutschen Flughäfen angekündigt.
"Girls’ und Boys’ Day" am Paderborn-Lippstadt Airport: Bereits zum sechsten Mal fand am Donnerstag am Paderborn-Lippstadt Airport der "Girls’ und Boys’ Day" statt. 27 Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren warfen dabei einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen des Flughafens und informierten sich über das Berufsbild zur/zum Servicekauffrau / -mann im Luftverkehr.
In der Urabstimmung vom 20.03.2014 hatten die Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings ein klares Signal gesetzt: Sie votierten mit 99,1 Prozent dafür, nötigenfalls mittels Arbeitskampf, einen neuen Tarifvertrag "Übergangsversorgung" durchzusetzen. Auch zukünftig soll es Piloten, die über Jahrzehnte den hohen Belastungen ihres Berufes ausgesetzt sind, möglich sein, vorzeitig und selbstbestimmt aus dem Berufsleben auszuscheiden.
Mehr als 130 Schülerinnen und Schüler aus der Flughafenregion und aus München informierten sich anlässlich des Girls‘ Day und Boys‘ Day am Airport über Ausbildungsberufe am Flughafen. Dabei hatten die Mädchen unter anderem die Gelegenheit, etwa typische IT-Berufe kennen zu lernen. So konnten sie unter Anleitung von Fachinformatikern der Flughafen München GmbH (FMG) die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse in der Praxis erproben.