Im Februar 2015 sind 1.670.172 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 1,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im Februar 2015 um 6,0 Prozent auf 1.178.345. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 29,1 Prozent, -3,0 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr. Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 7,7 Prozent auf 485.856. Mit 18.303 Flugbewegungen reduzierte sich im Februar 2015 deren Anzahl um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport wird in der kommenden Woche zweimal tagsüber für den Flugverkehr gesperrt. Am Mittwoch, den 18. März, und am Donnerstag, den 19. März, werden in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr Sanierungsarbeiten durchgeführt. Erst diese Woche war die große Start- und Landebahn wegen notwendiger Sanierungsarbeiten blockiert, Gummiabrieb der Flugzeugreifen musste entfernt werden.
Karsten Mühlenfeld wird am kommenden Montag das Amt des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Nachfolger von Hartmut Mehdorn antreten. Mühlenfeld war in der letzten Aufsichtsratssitzung am 20. Februar gewählt worden und stellte sich heute dem Führungskreis der FBB vor seinem offiziellen Start am Flughafen vor.
Flugzeugen beim Starten und Landen zuzuschauen ist für Groß und Klein immer wieder ein Erlebnis. Bislang konnte man am City Airport Bremen diese Attraktion entweder von der Besucherterrasse aus beobachten oder alternativ vom Ochtumdeich. Flugzeug-Begeisterte können sich nun noch mehr freuen: Der Aussichts- und Treffpunkt am Ochtumdeich wurde zu einem Picknickplatz umgestaltet.
Mit dem Anstieg des operativen Konzernergebnisses um 255 Millionen Euro auf 954 Millionen Euro (plus 37 Prozent gegenüber Vorjahr) hat die Deutsche Lufthansa AG ihr operatives Ergebnisziel für 2014 erreicht. Der Konzern hatte nach einer Prognosekorrektur im Juni 2014 aufgrund der negativen Entwicklung der Durchschnittserlöse sowie Sonderbelastungen durch Streiks ein Ergebnis von einer Milliarde Euro anvisiert – vorbehaltlich weiterer, durch Streiks verursachter Kosten. Der Umsatz der Gruppe blieb trotz der erheblichen Yieldrückgänge im Passagiergeschäft mit 30 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil.
Am Flughafen Wien ging die Anzahl der abgefertigten Passagiere im Februar 2015 zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Anzahl der Fluggäste um 4,2 Prozent auf insgesamt 1.298.459. Ausschlaggebend waren dafür vor allem Reduktionen im Flugangebot der Austrian Airlines und die Krisensituationen in Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Rückgänge im Transferverkehr. Demzufolge erwartet der Flughafen Wien wie bereits angekündigt, ein verkehrsseitig rückläufiges erstes Quartal 2015, im weiteren Jahresverlauf soll sich diese Entwicklung aber wieder verbessern. Für das Gesamtjahr 2015 wird weiterhin ein Passagierzuwachs zwischen 0 und 2 Prozent erwartet.
Das harte Sanierungsprogramm der Austrian Airlines Group spiegelt sich deutlich im Ergebnis des Jahres 2014 wider: Austrian Airlines konnte ein operatives Ergebnis von +10 Millionen Euro einfliegen (2013: 25 Millionen Euro). Rechnet man die Einmaleffekte durch Rückstellungen für die Sonder-Abfertigungen im Zuge des neuen Bord-Kollektivvertrags ab, würde das Ergebnis deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Erschwerend für das Ergebnis 2014 waren auch die Belastungen durch die Krisen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine. Es ist nach 2007 das zweite Jahr in Folge, dass Austrian Airlines schwarze Zahlen schreibt.
Seit Beginn des Jahres ist am Flughafen Frankfurt (FRA) das digitale Abwicklungssystem für Luftfracht, "Fair@Link", in den regulären Betrieb übergegangen. Nach den positiven Erfahrungen der dreijährigen Pilotphase setzen die Spediteure DACHSER, Kühne + Nagel und Panalpina, die Cargo Handler LUG aircargo handling GmbH und Fraport Cargo Services sowie die Lufthansa Cargo AG das System nun in ihrer täglichen Arbeit ein. Der Pilotbetrieb von "Fair@Link" war 2012 mit dem Ziel gestartet, die Frachtabwicklung in FRA effizienter und transparenter zu gestalten und damit die Luftfracht-Prozesse zu beschleunigen.
Austrian Airlines startet noch heuer und damit früher als geplant mit der Erneuerung ihrer Mittelstreckenflotte. Das hat der Lufthansa-Konzernvorstand entschieden: Noch in diesem Jahr soll vorbehaltlich der Entscheidungen im Austrian Aufsichtsrat am 19.03.2015 mit der Umflottung der Austrian Fokker-Flugzeuge durch Mittelstreckenjets des Herstellers Embraer gestartet werden. Die Embraer-Jets des Typs 195 sind derzeit im Einsatz bei Lufthansa CityLine. Die Umflottung soll diesen Herbst starten und Ende 2017 abgeschlossen sein. Die erste Embraer 195 soll laut Plan noch im Jahr 2015 mit der rot-weiß-roten Heckflosse fliegen.
Laser-Attacken gegen Luftfahrzeuge stellen eine ernste Bedrohung des Luftraumes dar. Eine Initiative der baden-württembergischen Landesregierung richtet sich nun gegen den Verkauf nicht konformer Geräte. In den vergangenen Jahren waren auch Rettungshubschrauber und Ambulanzflugzeuge der DRF Luftrettung immer wieder Zielscheibe socher Laser-Attacken. Bundesweit startet die DRF Luftrettung mit ihren Hubschraubern von 28 Stationen rund 35.000 Mal pro Jahr zu Einsätzen, um Notfallpatienten zu retten und dringende Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen.
Die Bundespolizei am Flughafen Hamburg hat den ersten Körperscanner in der zentralen Luftsicherheitskontrollstelle aufgestellt. Das leistungsfähigere Gerät wird vorerst parallel zur bisher verwendeten Kontrolltechnik aufgestellt und ist zunächst ausschließlich für Schulungszwecke der Luftsicherheitsassistenten vorgesehen. Fluggäste können den Körperscanner in dieser Zeit noch nicht nutzen. Die Inbetriebnahme und der Aufbau weiterer Körperscanner erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bereits seit November des vergangenen Jahres kommen diese Körperscanner auch in der allgemeinen Luftsicherheitskontrolle zum Einsatz.