Jobverluste, Marktverzerrung, sinkende Arbeits- und Sozialstandards, social dumping, unfairer Wettbewerb. Dies sind alles Kollateralschäden der Entwicklung in der Zivilluftfahrt, verstärkt auf Ausflaggung zu setzen. Dasselbe Phänomen, das die westliche Seeschifffahrt in den vergangenen Jahrzehnten massiv dezimiert hat, greift aktuell in der europäischen Zivilluftfahrt um sich. "flag of convenience" bezeichnet die Flagge eines anderen Staates, unter der ein Schiff oder ein Flugzeug registriert wird, um finanzielle und steuerliche Verpflichtungen, Vorschriften oder Arbeits- und Sozialstandards im Eignerland zu umgehen.
Mit dem Start von LH502 um 10:45 begann für Lufthansa gestern der Countdown. Die neue Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYI, getauft auf die Landeshauptstadt "Potsdam", wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag in der Metropole am Zuckerhut abholen und mit ihr am Dienstag in Deutschland landen.
Der Münchner Airport bleibt auch im ersten Halbjahr 2014 auf Wachstumskurs: Mit 18,8 Millionen Fluggästen wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut ein Passagierrekord erzielt. "Wir gehen davon aus, dass wir auch im Jahresergebnis wieder einen Passagierrekord ausweisen werden, der nahe der Marke von 40 Millionen liegen dürfte", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh. Die Anzahl der Starts und Landungen blieb mit über 184.000 Flugbewegungen um 1,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Die MTU Aero Engines AG wird sich am Triebwerk GE9X von General Electric (GE) beteiligen und einen Programmanteil von vier Prozent übernehmen. Der führende Triebwerkshersteller in Deutschland wird das Turbinenzwischengehäuse fertigen und übernimmt hierfür auch Entwicklungsverantwortung. Für die MTU bedeutet der Einstieg über die gesamte Programmlaufzeit einen Umsatz in der Größenordnung von rund vier Milliarden Euro. Das neue Triebwerk soll exklusiv das Langstreckenflugzeug 777X von Boeing antreiben, das im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.
Star Alliance hat Air India als Vollmitglied in ihre globale Airline-Familie aufgenommen, so dass das umfangreiche nationale Netzwerk der Airline im fünftgrößten Luftfahrtmarkt den Star Alliance-Kunden nun weltweit zur Verfügung steht. Alle Star Alliance-Kunden können nun die Vorteile von Air India über deren Flugliniennetz in Anspruch nehmen und gleichzeitig profitieren die Air India-Kunden von den gleichen Vorteilen, wenn sie Flüge mit einer der 26 Star Alliance-Airlines buchen. Air India bringt insgesamt 400 tägliche Flüge und mehr als 40 neue Destinationen in Indien in das Alliance-Netzwerk ein.
Über die Bedeutung der Inklusion als Aufgabe für die Personalpolitik der Flughafen München GmbH (FMG) und über das barrierefreie Reisen am Münchner Airport informierte sich Bayerns Sozialministerin Emilia Müller bei ihrem heutigen Besuch am Münchner Flughafen. Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung, erläuterte gegenüber den Gästen in seiner Begrüßung die Maßnahmen, mit denen die FMG Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt integriert. "Gerade weil wir auch wirtschaftlich ein sehr erfolgreiches Unternehmen sind, sehen wir uns in einer speziellen Verantwortung für jene, die es beim Start ins Berufsleben besonders schwer haben", erklärte Kerkloh.
Boeing prognostiziert in seinem jährlichen Marktausblick "Current Market Outlook (CMO)" eine Nachfrage für 36.770 neue Flugzeuge in den nächsten 20 Jahren, was einem Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zur Prognose im letzten Jahr entspricht. Das Unternehmen hat die Zahlen in London vorgestellt, und den Gesamtwert dieser neuen Flugzeuge auf 5,2 Billionen US-Dollar geschätzt.
Am Flughafen Zürich reisen 43 Prozent der Passagiere, Besucher und Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Dies zeigt die aktuelle, von der Flughafenbetreiberin in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich durchgeführte Erhebung des sogenannten Modalsplits am Flughafen Zürich. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) schreibt für den Flughafen Zürich vor, dass bis 2020 42 Prozent und bis 2030 46 Prozent aller Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) an den Flughafen Zürich reisen. Alle vier Jahre muss die Flughafenbetreiberin mittels Befragungen den Stand des Modelsplits ausweisen. Die aktuellen Ergebnisse liegen nun vor.
Im Juni starteten und landeten 2.569.591 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im Juni 659.714 Passagiere registriert (plus 9,9 Prozent), in Tegel waren es 1.909.877 Fluggäste (plus 2,0 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Juni auf insgesamt 22.808 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 6.395. Das entspricht einer Zunahme von 4,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 2,5 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im Juni 16.413 Flugbewegungen registriert.
In der Zeit vom 14. bis zum 17. Juli 2014 finden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Dabei werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) beflogen. Falls aufgrund schlechten Wetters beispielsweise keine Flugvermessungen zum genannten Termin stattfinden können, werden diese auf die Nacht vom 17. Juli auf den 18. Juli 2014 verlegt. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.
In Zukunft dürfen Drohnen oder Flugmodelle in der Schweiz in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit einer Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) betrieben werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einer Anpassung der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien zugestimmt. Die Anpassung tritt am 01. August 2014 in Kraft. In Zukunft ist es damit verboten, Flugmodelle oder Drohnen mit einem Gewicht von 500 Gramm bis 30 Kilogramm in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen im Freien ohne Bewilligung des BAZL einzusetzen.