Die Fluggesellschaft Alitalia veröffentlichte ihre aktuellen Geschäftszahlen. Diese bestätigen, dass das Unternehmen auf dem Weg ist, bis 2017 profitabel zu werden. Die Verluste wurden 2015 um 381 Millionen Euro im Vergleich zu Vorjahr verringert. Dies sind die Ergebnisse des ersten vollen Jahres des dreijährigen Restrukturierungsplans. Alitalia verzeichnete im vorigen Jahr einen Gesamtumsatz in Höhe von 3.312,4 Millionen Euro und ein Nettoergebnis in Höhe von minus 199,1 Millionen Euro. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber 2014, als die Airline einen Verlust in Höhe von 580 Millionen Euro verzeichnete. Diese Leistung entspricht den Zielen des Umstrukturierungsplans.
Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2016 einen Umsatz in Höhe von 1.097,9 Mio. Euro erwirtschaftet (Q1 bis Q3 2015: 1.099,5 Mio. Euro). Beim operativen Ergebnis1 erzielte das Unternehmen ein Plus von 34 Prozent auf 131,3 Mio. Euro (Q1 bis Q3 2015: 97,7 Mio. Euro). Mit 12,0 Prozent lag die Ergebnismarge 3,1 Prozentpunkte über dem Vergleichswert. Der Gewinn nach Steuern2 stieg analog zum operativen Ergebnis um 34 Prozent auf 91,5 Mio. Euro (Q1 bis Q3 2015: 68,2 Mio. Euro). Der Umsatz der MTU ist in der zivilen Instandhaltung und im militärischen Triebwerksgeschäft gestiegen, im zivilen Triebwerksgeschäft war er rückläufig. Der Umsatz der MTU ist in der zivilen Instandhaltung und im militärischen Triebwerksgeschäft gestiegen, im zivilen Triebwerksgeschäft war er rückläufig.
Die Flughafen Zürich AG hielt ihre Generalversammlung ab. Dabei wurden alle traktandierten Geschäfte gemäß den Anträgen des Verwaltungsrats genehmigt. Die Jahresrechnung weist einen Gewinn von 179,8 Millionen Franken aus. Die von der Generalversammlung beschlossene Dividende beträgt 15 Franken pro Aktie. Weiter wurde eine Zusatzdividende von 16 Franken pro Aktie gutgeheissen. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden wiedergewählt. Der Geschäftsabschluss des Jahres 2015, die aktuelle Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sowie die politischen Rahmenbedingungen für eine weitere Entwicklung des Flughafens Zürich standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Flughafen Zürich AG.
"Das Jahr 2015 war das emotional schwierigste und gleichzeitig finanziell eines der erfolgreichsten in unserer Unternehmensgeschichte", sagt Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Das Unternehmen konnte ein gutes Ergebnis erzielen und 108 Millionen Passagiere transportieren – so viele wie nie zuvor. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Dividende in Höhe von 50 Cent je Aktie vor "Nach Sicherheit ist und bleibt Zukunftsfähigkeit unser wichtigstes Unternehmensziel. Dabei sind wir ein großes Stück vorangekommen", so Carsten Spohr. Im Jahr 2015 hat die Lufthansa Group bei einem Umsatz von 32,1 Milliarden Euro ein Adjusted EBIT von 1,8 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit die Prognose erreicht. Die finanzielle Stabilität konnte weiter gesteigert werden: Die Liquidität hat sich erhöht, die Nettokreditverschuldung ist zurückgegangen und der Free Cash Flow ist deutlich gestiegen.
Die Fluggesellschaft airberlin konnte im Geschäftsjahr 2015 operativ und kommerziell gute Fortschritte erzielen; der Ertrag pro verfügbarem Sitzplatzkilometer (RASK), der Yield, die Auslastung und die Zusatzerträge sind gestiegen. Allerdings hatten verschiedene Faktoren negativen Einfluss auf das Ergebnis 2015, insbesondere der langwierige und schädliche Codeshare-Konflikt im letzten Quartal bis zu Beginn des laufenden Jahres. Stefan Pichler, Chief Executive Officer: "Obwohl airberlin im Geschäftsjahr 2015 einen Ganzjahresverlust von -446,6 Millionen Euro verbucht, zeigen die wesentlichen operativen Kennziffern in die richtige Richtung."
WienTourismus und Flughafen Wien unterzeichneten ein Wachstumsabkommen, mit dem weitere Airlines für Wien gewonnen, Direktflüge forciert und EntscheidungsträgerInnen von den Vorteilen Wiens als zentraleuropäischer Verkehrshub überzeugt werden sollen. 2016 stehen 37 Aktionen für 15 Märkte auf dem Plan.
Lufthansa Cargo will in Zukunft eng mit vielversprechenden Technologie-Startups zusammenarbeiten. Die Logistiktochter der Lufthansa ist die weltweit erste Frachtfluggesellschaft, die am neuen "Logistics Tech Accelerator"-Programm teilnimmt – in Zusammenarbeit RocketSpace. Das US-amerikanische Unternehmen unterstützt seit 2011 junge Technologieunternehmen und Innovationstreiber darin, Zukunftsvisionen Wirklichkeit werden zu lassen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jüngst unterzeichnet. Die Digitalisierung etwa holt auch die gesamte Branche ein, und Lufthansa Cargo setzt schon auf eServices. Gleichzeitig sieht das Unternehmen aber noch enormes Potenzial für noch mehr Digitalisierung und neuartige Dienstleistungen entlang der gesamten Luftfrachtlieferkette.
Im Jahr 2015 erzielte die Flughafen Bremen GmbH einen Umsatz von 41.973 Millionen Euro (2014: 42.436 Millionen Euro). Das Jahresergebnis beläuft sich auf ein Plus von 1,1 Million Euro (2014: 0,9 Million Euro). "Wir haben unseren Kurs gehalten und erneut unseren Wirtschaftsplan erfüllt", sagt Jürgen Bula, Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH, über das Jahr 2015. Neben einem positiven Geschäftsergebnis von 1,1 Million Euro, musste der Flughafen Bremen im Jahr 2015 ein leichtes Minus bei den Passagierzahlen hinnehmen, welches aber so prognostiziert worden war. Im vergangenen Jahr haben 2.660.712 Passagiere den Flughafen Bremen als Abflug- oder Zielflughafen genutzt. Das sind zwar 4,1 Prozent weniger als im Rekordjahr 2014 als 2,77 Millionen Passagiere gezählt wurden, aber 1,8 Prozent mehr als noch im Jahr 2013, das mit 2.613.000 Passagieren abschloss.
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2015 mit großer Mehrheit von den Aktionären entlastet. Auch dem Vorschlag des Lufthansa-Aufsichtsrats, Martina Merz als neues Mitglied in das Gremium aufzunehmen, stimmten die Aktionäre zu. Merz folgt auf Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, die ihr Mandat als Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG mit Ablauf der Hauptversammlung niederlegt hat. Merz war bis 2015 Chief Executive Officer (CEO) von Chassis Brakes International, Amsterdam (NL), und ist zurzeit Mitglied in den Board of Directors von AB Volvo, Göteborg (Schweden) und SAF-Holland SA, Luxemburg.
Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat den Aufsichtsrat bei seiner heutigen Sitzung darüber informiert, dass zwischen Lufthansa und Brussels Airlines eine Verlängerung der Entscheidungsfrist über die Call Option um weitere drei Monate vereinbart worden ist. Die Call Option berechtigt Lufthansa zur vollständigen Übernahme der Brussels Airlines Muttergesellschaft SN Airholding. Nach der bisher bestehenden Vereinbarung hatte Lufthansa die Möglichkeit, bis Anfang Juni 2016 über die Ausübung der Option zu entscheiden. Die Frist zur Entscheidung über die Übernahme der ausstehenden Anteile von 55 Prozent an SN Airholding wurde nun bis Ende August verlängert. Die Ausübung könnte somit frühestens im September 2016 erfolgen.
Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat heute ihre bisher erfolgreichsten Geschäftszahlen vorgestellt. Der Nettogewinn beträgt 103 Millionen US-Dollar, der Gesamtumsatz beläuft sich auf 9,05 Milliarden US-Dollar. Dieses Rekordergebnis markiert zum fünften Mal in Folge ein äußerst erfolgreiches Jahr mit Nettogewinn für die Airline. Es wurde ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 259 Millionen US-Dollar verzeichnet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mietkosten (EBITDAR) umfasste 1,4 Milliarden US-Dollar und stellt damit 16 Prozent des Gesamtumsatzes dar.
Tarifautonomie und Koalitionsfreiheit sind für die deutsche Luftverkehrswirtschaft ein hohes Gut. Sie sind wichtiger Teil der friedenstiftenden Sozialpartnerschaft, und diese ist ein Erfolgsmodell der deutschen Arbeitsgesellschaft. Um diese auch für den Bereich der kritischen Verkehrsinfrastruktur insbesondere im Luftverkehr zu sichern, sind laut Stimmen der Luftfahrtbranche ergänzende Regeln erforderlich. Solche Regeln lassen sich mit der wesentlichen Funktion, die der Luftverkehr für den Wirtschaftsstandort und die Aufrechterhaltung seiner Anbindung an die globale Mobilität hat, begründen. Vergleichbares wird in anderen Ländern, wie z.B. USA, Frankreich, Italien und Spanien bereits praktiziert. Dort gibt es im Verkehrsbereich eine Abwägung zwischen dem Streikrecht und ebenfalls grundlegenden Persönlichkeitsrechten von Betroffenen (Bewegungs- und Berufsfreiheit).
Austrian Airlines plant bis zu fünf Wet-Lease Verträge für das Jahr 2016 abzuschließen. Ziel dieser Abkommen ist es, Passagierspitzen vor allem im besonders dichten Sommerflugplan abzudecken. Das erste Wet-Lease Agreement mit Adria Airways und ihrem Partner Nordica startet am 01. Mai: Bis Ende Oktober 2016 wird ein Flugzeug vom Typ Bombardier CRJ900 zusammen mit Cockpit- und Cabin Crew im europäischen Streckennetz von Austrian Airlines eingesetzt. An Bord erhalten Passagiere das gewohnte Service von DO & CO. Geplante Destinationen aus dem Austrian Hub Wien sind Amsterdam, Mailand und Vilnius. Weitere Wet-Lease Abkommen werden derzeit ausgearbeitet.