Der Fahrplan zum Zusammenschluss von Austrian Airlines und Tyrolean Airways wird konkreter: Nach der Einigung werden über einen neuen Bord-Kollektivvertrag mit April 2015 rund 3.200 Flugbegleiter und Piloten von Tyrolean zu Austrian Airlines wechseln. Der tariflichen Einigung waren lange Verhandlungen zum Übergang der Angestellten in die Austrian Airlines vorausgegangen. Gerichtliche Entscheidungen drohten den Betriebsübergang zu stoppen. Damit wird der komplette operative Flugbetrieb in die Austrian Airlines integriert, der Zusatz "operated by Tyrolean" wird mit diesem Datum wegfallen.
Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG haben sich für den Bau von "The Circle" ausgesprochen und grünes Licht für die Realisierung des Grossprojekts gegeben. Die ersten Arbeiten beginnen bereits im Januar 2015. Nach Abschluss der Bauprojektphase im September 2014 zeigte eine umfassende Prüfung, dass die Kriterien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Baukosten und Planung erfüllt sind. Ein weiteres Kriterium war zudem das Erreichen einer angemessenen Vorvermietungsquote.
Ryanair hat seine Passagier- und Auslastungsstatistik für November 2014 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair wuchsen im November um 22 Prozent auf 6,35 Millionen beförderte Fluggäste. Damit stieg auch die Auslastung um sieben Prozent. Der Low-Cost Carrier führt das u.a. auf die Möglichkeit zurück, nun noch früher buchen können. In den ersten Monaten des deutlich erweiterten Winterflugplans hat auch der kontinuierliche Erfolg der "Always Getting Better"-Programms die Auslastung stärker als erwartet ansteigen lassen.
All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo AG, eine der führenden Luftfrachtgesellschaften weltweit, haben ihr Joint Venture auf Strecken von Japan nach Europa erfolgreich gestartet. Am 01. Dezember haben beide Fluggesellschaften planmäßig mit dem gemeinsamen Verkauf von Sendungen auf Flügen zwischen Japan und Europa begonnen.
Andreas Lindemann scheidet nach mehr als acht erfolgreichen Jahren Ende 2014 aus der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating aus. Seine bisherigen Aufgaben werden vom erfahrenen Geschäftsleitungsteam um den Vorsitzenden der Geschäftsführung und Mitgesellschafter von Recaro Aircraft Seating Dr. Mark Hiller übernommen. Zum Geschäftsleitungsteam gehören neben Hiller noch René Dankwerth (Research und Development), Joachim Ley (Supply Chain) und Peter Müller (Finanzen und Administration).
Die Lufthansa schlägt der Vereinigung Cockpit (VC) eine Schlichtung für die Verhandlungen zum Tarifvertrag Übergangsversorgung vor. Vor dem Hintergrund des von der VC erklärten Scheiterns und in Anbetracht der wiederholten Streikmaßnahmen sieht das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, im Rahmen weiterer Gespräche zu einer Einigung zu kommen. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Übergangsversorgung, fordert Lufthansa die VC nun zudem auf, auch die Gespräche zur betrieblichen Altersversorgung kurzfristig wieder aufzunehmen.
Die seit dem 01. Juli 2008 laufende Vorfinanzierung des Kantons Zürich für Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, wurde zum 30. November 2014 hinfällig. Die Flughafen Zürich AG übernimmt ab diesem Zeitpunkt die noch unbezahlten Lärmverbindlichkeiten des Kantons Zürich und erhält im Gegenzug den anteiligen Saldo des Fluglärmfonds zurück. Im Jahr 2006 wurde im "Zusatzvertrag zum Fusionsvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Flughafen Zürich AG" festgehalten, dass der Kanton Zürich sogenannte "alte" Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, vorfinanziert.
Finnair, ein Erstkunde für den neuen Airbus A350 XWB, hat einen Vertrag zur festen Bestellung von weiteren acht A350-900-Flugzeugen unterzeichnet. Finnair hatte sich als erste Airline für die A350 XWB entschieden und wird im Herbst 2015 als erste europäische Airline den neuen Airbus-Widebody in Empfang nehmen.
Der Name des Joint Ventures wird Airbus Safran Launchers sein. Airbus Safran Launchers startet ab dem 01. Januar 2015 mit zunächst rund 450 Mitarbeitern, wobei die gewohnte Zuverlässigkeit und Qualität des Ariane-5-Trägersystems gewährleistet bleiben. Gleichzeitig beginnt das Unternehmen mit der Entwicklung einer neuen Familie hochmoderner Trägerraketen, um Europas Führungsrolle in der Raumfahrtindustrie zu stärken. Das neue Unternehmen bündelt die Kompetenzen von Airbus Group und Safran im Bereich Trägerraketen an wichtigen Produktionsstandorten in Deutschland und Frankreich.
Der von Airbus Defence and Space entwickelte und gebaute Erdbeobachtungssatellit SPOT 7 nimmt heute seinen kommerziellen Betrieb auf und stellt allen Nutzern hochauflösende Bilddaten zur Verfügung. Die einzigartige Satellitenkonstellation eröffnet Möglichkeiten für zahlreiche Anwendungen, da sie aktuelles Bildmaterial innerhalb kürzester Zeit bereitstellt. Wesentlich eingebunden ist hierbei der aserbaidschanische Satellitenbetreiber Azercosmos als Mitegentümer und -betreiber von SPOT 7.
Kurz vor dem EU-Verkehrsministertreffen am 03. Dezember hissen Piloten aus ganz Europa die rote Flagge gegen Wettbewerbsverzerrungen in der europäischen Luftfahrt, die die Luftfahrtgesellschaften und den ganzen Industriesektor bedrohen. Die Politik soll das Thema mit hoher Priorität zu behandeln, sonst bestehe die Gefahr, dass die Luftfahrtindustrie in Europa – wie wir sie heute kennen – aufhören wird zu existieren. Schädliche Geschäfts- und Arbeitsmodelle sind zwei der marktverzerrenden Elemente, die die European Cockpit Association (ECA) in ihrer heute veröffentlichten Publikation beschreibt.
Die Airbus Group hat in einem außerbörslichen Pakethandel 810.072 Anteile an Dassault Aviation zu 980 Euro je Aktie verkauft. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei rund 794 Millionen Euro vor Transaktionskosten. Der französische Staat verzichtet bei diesem Pakethandel auf seine Rechte, die ihm im Rahmen des Gesellschaftsvertrages mit der Airbus Group zustehen und insbesondere ein Vorrecht des Staates zur Erstellung eines Angebotes beinhalten. Der Pakethandel umfasst rund acht Prozent des gesamten Aktienkapitals von Dassault Aviation.