Die Bombardier Q400 hat ihren größten Kauf, mit der SpiceJet Limited aus Gurgaon in Indien, abgeschlossen. Die erste Vereinbarung dazu wurde auf der Paris Air Show getroffen. Die Airline will bis zu 50 Flugzeuge der Q400 nehmen. Es ist die größte Bestellung von Turboprop-Passagierflugzeugen. Insgesamt wächst die weltweite Flotte damit auf über 600 Maschinen dieses Typs. Wenn die Zulassungsverfahren dieses Musters für 90 Sitze abgeschlossen ist, wird die Airline automatisch zum ersten Betreiber der Turbopropellerflugzeuge mit dieser Kapazität. Seit 2010 hat Spiecejet 15 Q40 bekommen.
Ende der Urabstimmung über die Ergebnisse der Verhandlungen in den verschiedenen Eurowings-Betrieben bei UFO: Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) stimmten am Samstag mit einer großen Mehrheit zu. Dies ist ein wichtiger Schritt, den die Flugbegleiter der UFO in der IGL mit dem Abstimmungsergebnis gegangen sind. Nach über drei Jahren Verhandlungen mit Streiks, Konflikten und einer gescheiterten Schlichtung ist nun auch die zweite Großbaustelle im Lufthansa-Konzern für die Kabinenbeschäftigten abgeschlossen und die gesamte deutsche Eurowingslandschaft gut geregelt. Tariffrieden und Sicherheit bis Ende 2019 sind ein gutes Zeichen für die Mitarbeiter und den sozialpartnerschaftlichen Aufbau der Eurowings, hieß es aus dem Tarifvorstand der UFO bei der IGL.
Airlines fordern erneut auf europäischer Ebene eine Reform der EU-Entgelt-Richtlinie. Angeblich verfügen Flughäfen über eine Marktmacht bei der Preisfestsetzung. Jetzt zeigt eine Studie des europäischen Flughafenverbandes ACI die tatsächlichen Marktverhältnisse. Die Marktmacht liegt bei den großen Fluggesellschaften. Hingegen hat sich der Wettbewerb zwischen den Flughäfen um neue Strecken und Verbindungen weiter verschärft. Auch vor dem Hintergrund der neuesten Marktentwicklungen erscheint für den ACI die Airline-Forderung nach einer Regulierung der Flughäfen fragwürdiger denn je.
Ruag wird als Arbeitgeber in der Schweiz immer attraktiver. Erneut konnte ein Top Ranking unter den attraktivsten Arbeitgebern für Ingenieure in der Schweiz erreicht werden. Der internationale Technologiekonzern hat sich im diesjährigen Arbeitgeberranking von Universum auf Rang 6 platziert und im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze verbessert. Auch für IT-Fachkräfte und Naturwissenschaftler wird Ruag immer attraktiver. In einer Umfrage von Universum unter berufstätigen Ingenieuren rangiert Ruag auf Platz 6 der attraktivsten Unternehmen in der Schweiz. Bereits im Vorjahr hat sich das Technologieunternehmen auf Rang 8 platzieren können.
Unter dem Titel "Frankfurt Air Cargo Innovation Lab" wurde wieder gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft über die Zukunft der Logistik diskutiert. Nach dem Erfolg im letzten Jahr sind zum zweiten Auftakt der Branchenveranstaltung erneut rund 100 führende Köpfe aus der Luftfrachtbranche der Einladung der Fraport AG gefolgt.
Am 21. September wurde P3 engineering von Airbus mit dem Innovationsaward ausgezeichnet. Es ist dem Ingenieurdienstleister gelungen, den flexibelsten und kleinsten halonfreien Feuerlöscher für die Luftfahrt zu entwickeln – ein Produkt, das alle Flugzeughersteller dringend benötigten, aber von keinem Anbieter hergestellt werden konnte.
Zuwachs für die peiker Unternehmensgruppe: Die peiker AVIATRONIC GmbH will ab sofort Sprach- und Datenkommunikationstechnologie speziell für die Luftfahrtindustrie anbieten. Dazu zählen unter anderem Equipment für die störungsfreie Übertragung von Sprache und Daten, Consulting Dienstleistungen, Hard- und Softwareentwicklungen sowie Connectivity-Technologien, wie beispielsweise WLAN, Bluetooth und LTE.
Airbus Defence and Space hat von der europäischen Organisation für Verteidigungskooperationsprogramme (OCCAR) im Namen der NATO Support & Procurement Agency (NSPA) einen Festauftrag über fünf Mehrzwecktank- und -transportflugzeuge vom Typ Airbus A330 MRTT erhalten. Finanziert werden die Maschinen von Deutschland und Norwegen. Der Auftrag folgt auf die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) vom 29. Juni, in der beide Länder ihre Beteiligung am Europa/NATO-Programm: "Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet (MMF)" bekannt gaben, an dem bereits die Niederlande und Luxemburg beteiligt sind.
Der Aufsichtsrat der airberlin hat am Montag, 25. September 2017 den aktuellen Stand der Bietergespräche für den Verkauf des Unternehmens besprochen. Nun werden die Verhandlungen mit der Lufthansa AG und der britischen Fluggesellschaft easyJet bis zum 12. Oktober 2017 fortgeführt. Ziel ist die Übernahme von Teilen der airberlin. airberlin liegen von der Lufthansa Angebote für die Tochtergesellschaften Luftverkehrsgesellschaft Walter (LGW), die österreichische Ferienfluggesellschaft NIKI sowie Teile der airberlin vor. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen eröffnet eine Perspektive für mehrere tausend Mitarbeiter.
Airbus hat letzte Woche der Staatsanwaltschaft Wien eine Stellungnahme zu den vom österreichischen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil erhobenen Täuschungsvorwürfen bei der Beschaffung von Eurofighter-Kampfflugzeugen im Jahr 2003 übergeben. Das Unternehmen (Airbus Defence and Space GmbH) weist darin die vom Minister in einer Konferenz am 16. Februar 2017 sowie in einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien erhobenen Vorwürfe zurück. Airbus kritisiert zunächst die höchst fragwürdige Vorgehensweise bei der Anzeigenerstattung und die begleitende vorverurteilende Informationspolitik des Verteidigungsministers als rechtswidrige Eingriffe in wirtschaftliche Grundrechte.
Der langjährige Finanzchef und Mitglied des erweiterten Vorstands der Austrian Airlines, Heinz Lachinger (50), wird das Unternehmen per Ende März 2018 auf eigenem Wunsch und im besten Einvernehmen verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger / einer Nachfolgerin wird bereits jetzt gestartet, um einen möglichst geordneten Übergang zu ermöglichen. Heinz Lachinger startete seine berufliche Karriere 1987 im Kapitalanlage-Bereich der ehemaligen Creditanstalt (heute Unicredit Bank Austria). 1988 wechselte er in den Bereich "Betriebswirtschaft" der Austrian Airlines. Parallel zu seiner Tätigkeit bei Austrian schloss er 1999 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Hagen ab. 2007 absolvierte er ein MBA für Controlling & Finance an der Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien.