Vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen des Landrates des Kreises Steinfurt hat der Aufsichtsrat der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH in seiner heutigen Sitzung der Geschäftsführung des Unternehmens das volle Vertrauen ausgesprochen. Die Vertreter des Kreises Steinfurt konnten sich dem jedoch noch nicht anschließen. Der Aufsichtsrat erwartet deshalb, dass die zwischen dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Thomas Kubendorff und dem Geschäftsführer Prof. Gerd Stöwer im Zusammenhang mit Entscheidungen des Gesellschafters Kreis Steinfurt zur Flughafenfinanzierung entstandenen Irritationen bilateral ausgeräumt werden.
Austrian Airlines hat entschieden, das Angebot AIRail, die Kooperation von Austrian Airlines und ÖBB auf der Strecke zwischen der oberösterreichischen Hauptstadt und Wien auf der Schiene, noch stärker zu auszubauen. Damit folgt die österreichische Fluglinie einem Trend, der in Europa bei Ultrakurzstreckenflügen immer mehr zu beobachten ist. Die am 14. Dezember 2014 auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof Linz und dem Flughafen Wien gestartete Kooperation wird von den Passagieren sehr gut angenommen. Viele Oberösterreicher nützen dieses Angebot und kombinieren Flug und Bahn.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH gibt Änderungen ihrer Personalstruktur infolge der Beschlüsse des Aufsichtsrates bekannt. Der Aufsichtsrat der DFS hat in seiner Sitzung am 22. Januar 2015 der Verlängerung der Verträge der Geschäftsführer Prof. Klaus-Dieter Scheurle und Robert Schickling über das Jahr 2015 hinaus bis 2020 zugestimmt. Prof. Scheurle hatte zum 01. Januar 2013 den Vorsitz der Geschäftsführung der DFS übernommen, Robert Schickling die Funktion des Geschäftsführers Betrieb.
Wegen des Abbaus eines Baukrans ist die Flughafenstraße in der Nacht von Samstag, 31.01.2015 ab 20:00 Uhr, bis Sonntag, 01.02.2015 um 09:00 Uhr gesperrt. Die Sperrung ist nur in Richtung Osten nötig und betrifft die Fahrtrichtung, die von der Bundesstraße B 27 von Tübingen oder Echterdingen her kommend zu den Terminals führt. Verkehrsteilnehmer werden über eine kurze Umleitung über die Flughafenentlastungsstraße durch den Tunnel unter der Messe hindurchgeführt und erreichen die Terminals dann vom westlichen Ende der Flughafenstraße her.
Auch im Jahr 2015 führt die FBB das Schallschutzprogramm BER mit voller Kraft fort. Ziel ist, dass alle Anwohner bis Ende des Jahres ihre individuellen Anspruchsermittlungen erhalten und somit in die Lage versetzt werden, sich rechtzeitig vor der BER-Eröffnung Schallschutz einbauen zu lassen. Zudem erweitert die FBB ihr Informations- und Beratungsangebot rund um das Schallschutzprogramm: 2015 werden die im vergangenen Jahr angelaufenen Informationsveranstaltungen in den Nachbargemeinden fortgeführt. Zusätzlich startete die FBB ein freiwilliges Beratungsangebot zur Umsetzung individueller Schallschutzmaßnahmen für die Bürger, die eine Entschädigung erhalten.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) wird in der kommenden Woche das Instrumentenlandesystem neu vermessen. In den Nächten von Montag, 02. Februar 2015, bis Mittwoch, 04. Februar 2015 wird ein spezielles Messflugzeug wiederholte Anflüge auf die Landebahn durchführen, um die Genauigkeit des Systems zu überprüfen. Bei schlechtem Wetter zum Anfang der Woche müssten auch in der Nacht zum Donnerstag noch Flüge nachgeholt werden. Die Messflüge sind gesetzlich regelmäßig vorgeschrieben und zwingend notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems und die Sicherheit bei Anflügen zu gewährleisten.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute beim Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald den dritten Nachtrag zur Baugenehmigung für den BER-Gebäudeteil Pier Süd eingereicht. In dem Nachtrag sind die baulichen Änderungen zusammengefasst, die nötig sind, um die Nutzungsfreigabe für den Gebäudeteil zu erhalten. Mit der Einreichung des Antrags ist die Genehmigungsplanung für das Pier Süd abgeschlossen. Die Unterlagen werden nun durch das Bauordnungsamt geprüft. Im Anschluss an die behördliche Genehmigung weitet die FBB die Bauaktivitäten innerhalb des Pier Süd erheblich aus.
Am Köln Bonn Airport hat um 00:00 Uhr der von der Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di angekündigte ganztägige Warnstreik an den Passagier-Kontrollstellen begonnen. Große Teile der Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste haben die Arbeit niedergelegt. In den Terminals sind derzeit nur vier Spuren für die Fluggastkontrolle geöffnet. Aktuell gibt es keine langen Warteschlangen. Airlines haben insgesamt 40 Flüge gestrichen (35 Abflüge, fünf Ankünfte). Im Laufe des Tages muss mit weiteren Beeinträchtigungen des Flugbetriebs gerechnet werden.
Der Besucherservice des Leipzig/Halle Airport bietet während der Winterferien in Sachsen-Anhalt und Sachsen montags bis freitags für alle großen und kleinen Airportfans zusätzliche Besichtigungstouren an. Während der zweistündigen Rundfahrt können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Die Tour startet im zentralen Check-in-Bereich am Schalter "Flughafen-Führungen". Während der gesamten Führung wird Wissenswertes zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Flughafens Leipzig/Halle vermittelt. Als Höhepunkt dieses Ferienerlebnisses werden die Besucher als "Co-Piloten" auf eine rasante Busfahrt über eine der Start- und Landebahnen mitgenommen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für morgen, Donnerstag, 29. Januar 2015, ganztägig die privaten Sicherheitsdienste am Köln Bonn Airport zu einem Warnstreik aufgerufen. Bestreikt werden die Fluggast-Kontrollstellen in den Terminals. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Passagiere werden gebeten, sich im Internet auf der Website ihrer Airline über den Status ihres Flugs zu erkundigen. Die Sicherheitskontrollen am Köln Bonn Airport sind eine hoheitliche Aufgabe in der Verantwortung der Bundespolizei. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der dieser Arbeitskampf ausgetragen wird.
Das Einsatzszenario für EDRS, die europäische High-Speed Datenautobahn im All, nimmt nun Gestalt an. In den letzten Wochen haben alle am Programm beteiligten Partner, insbesondere die Europäische Kommission, die ESA und Airbus, intensiv auf dieses Ziel hingearbeitet. Es ist die feste Absicht der ESA, gemeinsam mit allen Partnern auf der Grundlage dieser Konsolidierung mit dem Aufbau des vollständigen EDRS-Programms fortzufahren, was den Start des Satelliten EDRS-C einschließt. Heute soll bei einer Zusammenkunft der beiden wichtigsten Partner, ESA und Airbus, das weitere Vorgehen hinsichtlich der vollständigen Durchführung des EDRS-Programms beschlossen werden.