Passagierplus bei airberlin. Im November 2014 konnte mit 2.016.262 Fluggästen ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Die insgesamt von Passagieren zurückgelegten Kilometer (RPK) im weltweiten Streckennetz der Airline erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,3 Prozent auf 3,3 Milliarden. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) betrugen im November 4,1 Milliarden und damit 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Auslastung ist stabil geblieben (0,0 Prozentpunkte).
Der Fahrplan zum Zusammenschluss von Austrian Airlines und Tyrolean Airways wird konkreter: Nach der Einigung werden über einen neuen Bord-Kollektivvertrag mit April 2015 rund 3.200 Flugbegleiter und Piloten von Tyrolean zu Austrian Airlines wechseln. Der tariflichen Einigung waren lange Verhandlungen zum Übergang der Angestellten in die Austrian Airlines vorausgegangen. Gerichtliche Entscheidungen drohten den Betriebsübergang zu stoppen. Damit wird der komplette operative Flugbetrieb in die Austrian Airlines integriert, der Zusatz "operated by Tyrolean" wird mit diesem Datum wegfallen.
Die Flughafen Zürich AG und die Swiss Life AG haben sich für den Bau von "The Circle" ausgesprochen und grünes Licht für die Realisierung des Grossprojekts gegeben. Die ersten Arbeiten beginnen bereits im Januar 2015. Nach Abschluss der Bauprojektphase im September 2014 zeigte eine umfassende Prüfung, dass die Kriterien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Baukosten und Planung erfüllt sind. Ein weiteres Kriterium war zudem das Erreichen einer angemessenen Vorvermietungsquote.
Ryanair hat seine Passagier- und Auslastungsstatistik für November 2014 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von Ryanair wuchsen im November um 22 Prozent auf 6,35 Millionen beförderte Fluggäste. Damit stieg auch die Auslastung um sieben Prozent. Der Low-Cost Carrier führt das u.a. auf die Möglichkeit zurück, nun noch früher buchen können. In den ersten Monaten des deutlich erweiterten Winterflugplans hat auch der kontinuierliche Erfolg der "Always Getting Better"-Programms die Auslastung stärker als erwartet ansteigen lassen.
Boeing hat den weltweit ersten Flug mit "Grünem Diesel" durchgeführt, einem nachhaltigen Biotreibstoff, der weitläufig verfügbar ist und bereits in Transportfahrzeugen genutzt wird. Der Flugzeughersteller aus Seattle ließ damit sein ecoDemonstrator 787-Testflugzeug, angetrieben von 15 Prozent Beimischung Grünen Diesels unter 85 Prozent erdölbasiertem Flugkraftsoff, am Dienstag abheben.
All Nippon Airways (ANA), Japans größte Airline, und Lufthansa Cargo AG, eine der führenden Luftfrachtgesellschaften weltweit, haben ihr Joint Venture auf Strecken von Japan nach Europa erfolgreich gestartet. Am 01. Dezember haben beide Fluggesellschaften planmäßig mit dem gemeinsamen Verkauf von Sendungen auf Flügen zwischen Japan und Europa begonnen.
Andreas Lindemann scheidet nach mehr als acht erfolgreichen Jahren Ende 2014 aus der Geschäftsführung von Recaro Aircraft Seating aus. Seine bisherigen Aufgaben werden vom erfahrenen Geschäftsleitungsteam um den Vorsitzenden der Geschäftsführung und Mitgesellschafter von Recaro Aircraft Seating Dr. Mark Hiller übernommen. Zum Geschäftsleitungsteam gehören neben Hiller noch René Dankwerth (Research und Development), Joachim Ley (Supply Chain) und Peter Müller (Finanzen und Administration).
Königlicher Besuch bei Airbus. Seine Majestät König Carl XVI und ihre Majestät Königin Silvia von Schweden, erhielten im Rahmen ihres offiziellen dreitätigen Staatsbesuches in Frankreich eine geführte Tour in Toulouse durch die Final Assembly Line (FAL) für den neuen A350 XWB.
Die Lufthansa schlägt der Vereinigung Cockpit (VC) eine Schlichtung für die Verhandlungen zum Tarifvertrag Übergangsversorgung vor. Vor dem Hintergrund des von der VC erklärten Scheiterns und in Anbetracht der wiederholten Streikmaßnahmen sieht das Unternehmen derzeit keine Möglichkeit, im Rahmen weiterer Gespräche zu einer Einigung zu kommen. Nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Übergangsversorgung, fordert Lufthansa die VC nun zudem auf, auch die Gespräche zur betrieblichen Altersversorgung kurzfristig wieder aufzunehmen.
Magnetfelder bewahren Planeten wie unsere Erde vor der starken ionisierten Partikelstrahlung der Sonne und anderer kosmischer Quellen. In den Science-Fiction-Filmen der legendären "Star Trek"-Reihe wird auch die "Enterprise" auf ihren Reisen zu fernen Sternen von einem Schutzschild umgeben, das diese starke Sternenstrahlung abschirmt. Noch ist so eine Technologie Science-Fiction.
Das Airline-Netzwerk oneworld® bietet für die treuesten Kunden seiner Mitgliedsfluggesellschaften zwei neue Vorteile an. Nach der Einführung von zusätzlichem Freigepäck für die Kunden der Mitgliedsfluggesellschaften – mit dem Topstatus Emerald von oneworld – im letzten Jahr kommen jetzt auch Inhaber des Status Sapphire in den Genuss von zusätzlichem Freigepäck. Darüber hinaus können Kunden mit Emerald- und Sapphire-Status auf Flügen der oneworld Mitgliedsfluggesellschaften die Priority-Gepäckabfertigung nutzen.
Angesichts aktueller Spekulationen über einen möglichen Börsengang der Flughafen München GmbH (FMG) legt die FMG Wert auf die Feststellung, dass es keine Pläne für einen solchen Schritt gibt. Über Veränderungen in der Eigentümerstruktur oder einen möglichen Börsengang entscheiden im Übrigen ausschließlich die Gesellschafter des Unternehmens. Die Medien beziehen sich in ihren Meldungen zu diesem Thema auf eine fehlerhafte Formulierung in einer öffentlichen Ausschreibung der FMG für einen Wirtschaftsprüfer, in der von einem möglichen Börsengang zwischen 2016 und 2020 die Rede ist.
Am 26. Februar nächsten Jahres finden die vorerst letzten innerdeutschen Flüge mit Germanwings von Memmingen nach Hamburg und Berlin statt. Aufgrund der Flottenumstellung steht der bisher verwendete Flugzeugtyp nicht mehr für diese Strecken zur Verfügung, was ein vorläufiges Ende der innerdeutschen Verbindungen am Allgäu Airport bedeutet. Seit dem Start der innerdeutschen Flüge im Dezember 2013 verwendete Germanwings den Bombardier-Regionaljet CRJ 900 mit 83 Sitzen auf diesen Strecken.
Die seit dem 01. Juli 2008 laufende Vorfinanzierung des Kantons Zürich für Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, wurde zum 30. November 2014 hinfällig. Die Flughafen Zürich AG übernimmt ab diesem Zeitpunkt die noch unbezahlten Lärmverbindlichkeiten des Kantons Zürich und erhält im Gegenzug den anteiligen Saldo des Fluglärmfonds zurück. Im Jahr 2006 wurde im "Zusatzvertrag zum Fusionsvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Flughafen Zürich AG" festgehalten, dass der Kanton Zürich sogenannte "alte" Lärmverbindlichkeiten, welche vor dem 01. Juni 2001 entstanden sind, vorfinanziert.