G-20 Gipfeltreffen in Hamburg: die Staats- und Regierungschefs aus den größten Industrienationen und Schwellenländern treffen sich am 07. und 08. Juli 2017. Auf Antrag der Polizei Hamburg hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Flugbeschränkungsgebiet für den Schutz des G-20 Gipfels eingerichtet. Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.
Germania fliegt ab sofort ab Dresden den isländischen Airport Reykjavík/Keflavík an. Für Passagiere eröffnet sich damit die Gelegenheit, den Urlaub abseits der klassischen Ziele zu verbringen. Island ist eine Alternative für Aktivurlauber, die moderate Temperaturen im Sommer bevorzugen. Germania verbindet die sächsische Landeshauptstadt mit Keflavík bis Oktober 2017 immer mittwochs und samstags, auch im Sommer 2018 wird die Verbindung von Germania geflogen. Für das Wachstum sucht die Fluggesellschaft zudem bald wieder Piloten.
Der Verfassungsgerichtshof in Österreich hat die Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts gegen die vom Flughafen Wien-Schwechat geplante dritte Piste als verfassungswidrig aufgehoben. Das Bundesverwaltungsgericht hat vor allem den Klimaschutz und den Bodenverbrauch in einer verfassungswidrigen Weise in seine Interessensabwägung einbezogen, entschieden die Richterinnen und Richter mit Datum 29. Juni 2017. Die Rechtssache geht damit zurück an das BVwG, das eine neuerliche Entscheidung treffen muss. Das Bundesverwaltungsgericht habe in der angefochtenen Entscheidung die Rechtslage in mehrfacher Hinsicht grob verkannt.
Die Deutsche Flugsicherung starte an der Flugsicherungsakademie in Langen Anfang Juli ein international einmaliger Kurs: DFS beginnt mit der Ausbildung von Towerlotsen für den britischen Markt, die dann erstmals direkt eine von der britischen Aufsichtsbehörde anerkannte Lizenz erhalten werden. Bei der Ausbildung von Fluglotsen für ihr britisches Tochterunternehmen Air Navigation Solutions Ltd. (ANS) beschreitet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH dabei neue Wege. Gemeinsam mit dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und seinem britischen Pendant, der Civil Aviation Authority (CAA), hat sie eine Ausbildung für Towerlotsen im Vereinigten Königreich konzipiert, die unmittelbar von der CAA anerkannt wird.
Die deutsche Satellitenkommunikations-Mission "Heinrich Hertz" erreicht nun ihre finale Phase. Mit der Größe eines Kleintransporters gehört "Heinrich Hertz" zu den Kleinsatelliten und basiert auf dem Prinzip der so genannten SmallGEOs (Small Geostationary Satellite Orbit). Für die Bundeswehr wird unter anderem eine unabhängige Telekommunikationsnutzlast realisiert, welche die bestehenden Kapazitäten ergänzt.
Zum Beginn der Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz am 30. Juni starten viele Familien mit Lufthansa vom Frankfurter Flughafen zu ihren Urlaubszielen in Europa oder in der Ferne. Entsprechend vorbereitet hat sich die Fluggesellschaft bei den deutlich höheren Passagierzahlen in der Ferienzeit auch auf Familien.
Der Europlanet-Preis 2017 für "Public Engagement with Planetary Science" wurde an das Team hinter der äußerst erfolgreichen Ausstellung "KOMETEN – die Mission Rosetta: Eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems" im Museum für Naturkunde in Berlin vergeben.
Der Bundesrat in der Schweiz hat heute die neuen Objektblätter des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für die Flugplätze Mollis (GL) und Yverdon (VD) sowie die Heliports Lauterbrunnen (BE) und Erstfeld (UR) verabschiedet. Bei weiteren vier Flugplätzen sowie bei einem Heliport wurden Anpassungen und Fortschreibungen an den bestehenden Objektblättern vorgenommen. Die allgemeinen Ziele und Vorgaben des SIL hat der Bundesrat im Jahr 2000 verabschiedet. Der SIL bildet die Grundlage für die Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur und definiert den künftigen Rahmen für die Bauten und den Betrieb von Flugplätzen.
Die Bundespolizei am Köln Bonn Airport räumte heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr den Sicherheitsbereich auf der Abflugebene in Terminal 1. Zuvor war ein Passagier in den Sicherheitsbereich gelangt, dessen Handgepäck-Kontrollvorgang noch nicht vollständig abgeschlossen war. Infolge dessen mussten vorschriftsgemäß alle Personen, die sich im Sicherheitsbereich aufhalten, diesen verlassen, um sich anschließend einer erneuten Kontrolle zu unterziehen. Der Flugbetrieb lief unterdessen weiter. Starts und Landungen fanden in Terminal 2 statt. Es kam zu Verzögerungen bei Abflügen in Terminal 1.