Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung Ende Juni der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro.
Badehose, Sonnenbrille und Handtuch: Die Vorfreude auf den Urlaub kommt schon beim Packen des Koffers. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen für das Hand- und Reisegepäck informieren. Gegenstände wie Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dürfen weder im Hand- noch im Reisegepäck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgeführt werden, jedoch nicht im Hand- oder Reisegepäck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt.
Neue Reduktionsziele geben den Kurs am Flughafen Stuttgart in Sachen Klimaschutz vor: Ihre Treibhausgas-Emissionen will die Flughafengesellschaft bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren. In der kommenden Woche legt der Flughafen Stuttgart den Bericht zum Geschäftsjahr 2016 vor. Er vereint erstmals Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichterstattung in einem Report.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH erweitert den Flughafen Schönefeld, um die nötigen Kapazitäten für die steigenden Passagierzahlen bereitzustellen. Wie bereits im September 2016 angekündigt, müssen die Flugbetriebsflächen ertüchtigt und ausgebaut werden, um mit der Eröffnung des BER beide Standorte parallel betreiben zu können. Da die Flugzeuge nach der BER-Eröffnung von beiden Start- und Landebahnen sowohl zum BER-Terminal als auch zu den Terminals in Schönefeld rollen müssen, ohne sich gegenseitig zu behindern, sind infrastrukturelle Anpassungen vorzunehmen, zusätzliche Taxiways zu bauen bzw. vorhandene zu sanieren. Im Zuge der geplanten Bauarbeiten ist es nötig, die Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld vorübergehend zu schließen.
Der Luftfahrtkonzern Textron hat für die Beechcraft T-6C erst einmal die grundlegende Zulassung der EASA erhalten. Damit können die voraussichtlich zehn bestellten Flugzeuge des militärischen Trainingsflugzeuges, nach Zulassung in fertiger Konfiguration an die britische Militärfliegerschule (U.K. Ministry of Defence’s Military Flying Training System, UKMFTS) geliefert werden.
Unter dem Motto "Heb ab in Deine Zukunft" informierten sich bei der vierten Ausbildungsbörse am Köln Bonn Airport über 1.700 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen aus Köln und der Region über Berufe rund um den Flughafen Köln/Bonn. Neben den Jugendlichen nutzten auch Eltern, Lehrer und andere Interessierte die Möglichkeit, mit den rund 30 ausstellenden Unternehmen und Institutionen, die am und um den Flughafen ansässig sind, ins Gespräch zu kommen. Zu den Ausstellern gehörten neben dem Flughafen Köln/Bonn und der IHK Köln unter anderem die Kühne + Nagel KG, Bundespolizei, Deutsche Flugsicherung, Hauptzollamt, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und verschiedene Hotels.
Am 01. Juli und 02. Juli 2017 startet der Auftakt zur Tour de France in Düsseldorf, für die das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) um den Veranstaltungsort ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet hat. Der Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen sowie Flüge nach Sichtflugregeln sind in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Flüge der Polizei, Rettungseinsatzflüge und Flüge des Ausrichters im Zuge der Fernsehaufnahmen. Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.
Damit ist das neue, osteuropäische Trio in diesem Sommer ab Köln/Bonn perfekt: Ab sofort fliegt die ungarische Lowcost-Airline Wizz Air zwei Mal in der Woche ins slowakische Košice. Pünktlich um 08:30 Uhr hob der A320 heute früh ab in Richtung der slowakischen Universitätsstadt. Bereits im April hatte Wizz Air die Ziele Tuzla (Bosnien und Herzegowina) und Craiova (Rumänien) in ihren Flugplan aufgenommen. Da sich viele deutsche Unternehmen in Košice und seiner Umgebung angesiedelt haben, ist das neue Ziel ab Köln/Bonn nicht nur für Touristen, sondern auch für Geschäftsreisende attraktiv.