Mit einem Drone Detection Day machen die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Deutsche Telekom heute auf die wachsende Zahl von Drohnen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aufmerksam. Nach Schätzungen der DFS wurden 2016 in Deutschland 400.000 Drohnen verkauft, allein dieses Jahr sollen weitere 600.000 hinzu kommen. Die Zukunftstechnologie schafft neue nützliche Einsatzgebiete: Transport von Blutkonserven, Anlagen-Wartung, Schleswig-Holstein testet seit gut einem Jahr den Einsatz von Drohnen mit Wärmebild-Kameras zur Rehkitzrettung.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) wegen des Verdachts der Untreue. Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012. Die FBB unterstützt die gegenwärtigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus in vollem Umfang und will die ihr zugänglichen Informationen und Unterlagen zeitnah an die Staatsanwalt Cottbus übergeben. Sollte der FBB ein Schaden entstanden sein, behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte vor.
Der Flughafen München ist erstmals Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr. Ausgewiesene Sicherheitsexperten, Konfliktforscher sowie Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, der Europäischen Kommission, von NATO, Europol und Eurocontrol kommen am 10. und 11. Juli am Münchner Airport zusammen, um über aktuelle Herausforderungen bei der Gefahrenabwehr im Luftverkehr zu beraten und sich über eine Fülle von Sicherheitsthemen auszutauschen. Schirmherren der Veranstaltung sind der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder und Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.
Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung Ende Juni der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro.
Badehose, Sonnenbrille und Handtuch: Die Vorfreude auf den Urlaub kommt schon beim Packen des Koffers. Einige Gegenstände gehören aber nicht in Koffer und Handgepäck. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen für das Hand- und Reisegepäck informieren. Gegenstände wie Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dürfen weder im Hand- noch im Reisegepäck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgeführt werden, jedoch nicht im Hand- oder Reisegepäck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt.
Neue Reduktionsziele geben den Kurs am Flughafen Stuttgart in Sachen Klimaschutz vor: Ihre Treibhausgas-Emissionen will die Flughafengesellschaft bis 2030 im Vergleich zu 1990 halbieren. In der kommenden Woche legt der Flughafen Stuttgart den Bericht zum Geschäftsjahr 2016 vor. Er vereint erstmals Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichterstattung in einem Report.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH erweitert den Flughafen Schönefeld, um die nötigen Kapazitäten für die steigenden Passagierzahlen bereitzustellen. Wie bereits im September 2016 angekündigt, müssen die Flugbetriebsflächen ertüchtigt und ausgebaut werden, um mit der Eröffnung des BER beide Standorte parallel betreiben zu können. Da die Flugzeuge nach der BER-Eröffnung von beiden Start- und Landebahnen sowohl zum BER-Terminal als auch zu den Terminals in Schönefeld rollen müssen, ohne sich gegenseitig zu behindern, sind infrastrukturelle Anpassungen vorzunehmen, zusätzliche Taxiways zu bauen bzw. vorhandene zu sanieren. Im Zuge der geplanten Bauarbeiten ist es nötig, die Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld vorübergehend zu schließen.