Mit dem Start von LH502 um 10:45 begann für Lufthansa gestern der Countdown. Die neue Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYI, getauft auf die Landeshauptstadt "Potsdam", wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag in der Metropole am Zuckerhut abholen und mit ihr am Dienstag in Deutschland landen.
Die MTU Aero Engines AG wird sich am Triebwerk GE9X von General Electric (GE) beteiligen und einen Programmanteil von vier Prozent übernehmen. Der führende Triebwerkshersteller in Deutschland wird das Turbinenzwischengehäuse fertigen und übernimmt hierfür auch Entwicklungsverantwortung. Für die MTU bedeutet der Einstieg über die gesamte Programmlaufzeit einen Umsatz in der Größenordnung von rund vier Milliarden Euro. Das neue Triebwerk soll exklusiv das Langstreckenflugzeug 777X von Boeing antreiben, das im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.
Am Flughafen Zürich reisen 43 Prozent der Passagiere, Besucher und Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Dies zeigt die aktuelle, von der Flughafenbetreiberin in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich durchgeführte Erhebung des sogenannten Modalsplits am Flughafen Zürich. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) schreibt für den Flughafen Zürich vor, dass bis 2020 42 Prozent und bis 2030 46 Prozent aller Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) an den Flughafen Zürich reisen. Alle vier Jahre muss die Flughafenbetreiberin mittels Befragungen den Stand des Modelsplits ausweisen. Die aktuellen Ergebnisse liegen nun vor.
In der Zeit vom 14. bis zum 17. Juli 2014 finden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Dabei werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) beflogen. Falls aufgrund schlechten Wetters beispielsweise keine Flugvermessungen zum genannten Termin stattfinden können, werden diese auf die Nacht vom 17. Juli auf den 18. Juli 2014 verlegt. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.
In Zukunft dürfen Drohnen oder Flugmodelle in der Schweiz in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit einer Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) betrieben werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einer Anpassung der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien zugestimmt. Die Anpassung tritt am 01. August 2014 in Kraft. In Zukunft ist es damit verboten, Flugmodelle oder Drohnen mit einem Gewicht von 500 Gramm bis 30 Kilogramm in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen im Freien ohne Bewilligung des BAZL einzusetzen.
Die Deutsche Flugsicherung hat heute der Fluglärmkommission Frankfurt neue lärmmindernde Verfahren für den Frankfurter Flughafen vorgestellt. Unter dem Begriff "MAR", was für "modified arrival routes" steht – deutsch: "modifizierte Anflugrouten" – werden die Flughöhen vor und auf dem ersten Teil des Gegenanfluges um rund 1.000 Fuß angehoben. Gegenanflüge werden die Flugphasen genannt, bevor die Maschinen in den Endanflug eindrehen. Je nach Betriebsrichtung sind dies im Norden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau- und Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg und das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt. Im Süden werden die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach profitieren.
In der Nachbarschaft des Dresdner Flughafens steht ein rundes Jubiläum an. Die 82. Oberschule feiert am 17. Juli den 100. Jahrestag ihrer Gründung. 2004 schlossen Airport und Schule einen Kooperationsvertrag. Seitdem trägt die Bildungseinrichtung den Zusatz "Am Flughafen" im Namen. Der Flughafen ermöglicht den Schülern zum Beispiel Führungen und Fotoexkursionen, unterstützt sie bei der Berufsberatung und bindet sie in Veranstaltungen wie den jährlichen Familientag ein. Im Schulhaus präsentiert sich der Flughafen mit einer kleinen Ausstellung.
Am Freitag, 11. Juli 2014 können sich junge Leute auf der Ausbildungsmesse "Drehkreuz" am Flughafen über Ausbildungsmöglichkeiten rund um den Flughafen informieren. Von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr zeigen im Terminal 1, Anhang West verschiedene Unternehmen, wie man bei ihnen ins Berufsleben starten kann. Mit dabei sind neben der Flughafengesellschaft unter anderem auch die Flugsicherung und die Lufthansa Technik, dazu Dienstleister und Logistiker wie Reiseveranstalter, Hotels und Speditionen und natürlich auch Behörden wie der Zoll oder die Bundespolizei.
Heute, am Mittwoch, den 09. Juli 2014, wird der 50. Airbus A380 in Finkenwerder von den Mitarbeitern des Flugzeugherstellers an die Airline Emirates ausgeliefert. Aus diesem Anlass wird der Jubiläumsjet zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr den Flughafen Hamburg zweimal überfliegen. Hamburg Airport ist offizieller Ausweichflughafen für die A380, dieses Flugzeug kann jederzeit landen und abgefertigt werden. Auch ein Einsatz der A380 im Linienbetrieb ist am Hamburg Airport möglich.
Ein Anfahren des Hamburger Flughafens aus Richtung Norden ist an zweimal drei Tagen, voraussichtlich von Montag, 14. Juli, bis Donnerstag, 17. Juli 04:00 Uhr, und von Montag, 21. Juli, bis Donnerstag, 24. Juli 04:00 Uhr, ausschließlich über die Langenhorner Chaussee und Flughafenstraße möglich. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) wird die Fahrbahn auf der B433 Umgehung Fuhlsbüttel (Zeppelinstraße) aus Richtung Norden kommend in Richtung Innenstadt erneuern und hierzu sperren.
Seit 03. Juli 2014 startet Austrian Airlines gemeinsam mit dem Flughafen Wien eine mehrmonatige Testphase, in der Passagiere im Austrian Star Alliance Terminal (Check-in 3) ihr Gepäck selber aufgeben können. Die Passagiere haben die Wahl, ob sie ihr Gepäck zum Schalter bringen oder lieber selber aufgeben. Benötigt wird dafür lediglich eine gültige Bordkarte für den Abflugtag, entweder ausgedruckt oder digital. Der Passagier muss für die Selbstaufgabe seines Gepäcks schon vorab eingecheckt sein. Mit Hilfe eines Handlesegeräts kann der Kunde sein Ticket selber scannen und der Gepäcksanhänger wird automatisch ausgedruckt.