Der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH hat in seiner Sitzung am Dienstagabend beschlossen, den Landesflughafen nach Manfred Rommel, dem verstorbenen Alt-Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, zu benennen. Rommel war von 1974 bis 1997 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft, danach war er Ehrenvorsitzender des Flughafenbeirats.
Boeing erweitert weiterhin seine Produktpalette und hat auf der Farnborough Airshow eine Version der 737 MAX 8 mit 200 Sitzen bekannt gegeben. Diese Option bietet Airlines elf zusätzliche Sitze und steigert damit das Ertragspotential für Betreiber. Die 737 MAX 8 mit 200 Sitzen ist die jüngste Erweiterung des umfassenden Produkt- und Serviceportfolios von Boeing. Sie folgt auf den erfolgreichen Start des 787-10 Dreamliner und der 777X im letzten Jahr und ergänzt die effizienteste Produktpalette an Widebody-Flugzeugen der Branche.
Für Flugbetriebsleiter Uwe Strohdeicher und seine 22 Crew-Mitglieder war es ein ganz besonderer Flug: sie landeten heute Vormittag mit der Weltmeister-Mannschaft auf dem Flughafen Berlin-Tegel. LH 2014 war die gleiche Gewinner-Flugnummer, die Lufthansa schon zum Abflug am 07. Juni nach Salvador da Bahia gewählt hatte.
Nach einer Entscheidung des Board of Directors der Airbus Group führt Airbus zwei neue Mitglieder seiner Familie von Großraumflugzeugen ein: Die A330-800neo und die A330-900neo werden neben Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerken der neuesten Generation auch aerodynamische Verbesserungen sowie neue Annehmlichkeiten in der Kabine aufweisen.
Mit dem Start von LH502 um 10:45 begann für Lufthansa gestern der Countdown. Die neue Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen D-ABYI, getauft auf die Landeshauptstadt "Potsdam", wird die deutsche Nationalmannschaft am Montag in der Metropole am Zuckerhut abholen und mit ihr am Dienstag in Deutschland landen.
Die MTU Aero Engines AG wird sich am Triebwerk GE9X von General Electric (GE) beteiligen und einen Programmanteil von vier Prozent übernehmen. Der führende Triebwerkshersteller in Deutschland wird das Turbinenzwischengehäuse fertigen und übernimmt hierfür auch Entwicklungsverantwortung. Für die MTU bedeutet der Einstieg über die gesamte Programmlaufzeit einen Umsatz in der Größenordnung von rund vier Milliarden Euro. Das neue Triebwerk soll exklusiv das Langstreckenflugzeug 777X von Boeing antreiben, das im Jahr 2020 auf den Markt kommen soll.
Am Flughafen Zürich reisen 43 Prozent der Passagiere, Besucher und Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Dies zeigt die aktuelle, von der Flughafenbetreiberin in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich durchgeführte Erhebung des sogenannten Modalsplits am Flughafen Zürich. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) schreibt für den Flughafen Zürich vor, dass bis 2020 42 Prozent und bis 2030 46 Prozent aller Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖV) an den Flughafen Zürich reisen. Alle vier Jahre muss die Flughafenbetreiberin mittels Befragungen den Stand des Modelsplits ausweisen. Die aktuellen Ergebnisse liegen nun vor.
In der Zeit vom 14. bis zum 17. Juli 2014 finden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Dabei werden beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) beflogen. Falls aufgrund schlechten Wetters beispielsweise keine Flugvermessungen zum genannten Termin stattfinden können, werden diese auf die Nacht vom 17. Juli auf den 18. Juli 2014 verlegt. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.
In Zukunft dürfen Drohnen oder Flugmodelle in der Schweiz in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen nur mit einer Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) betrieben werden. Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat einer Anpassung der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien zugestimmt. Die Anpassung tritt am 01. August 2014 in Kraft. In Zukunft ist es damit verboten, Flugmodelle oder Drohnen mit einem Gewicht von 500 Gramm bis 30 Kilogramm in einer Entfernung von weniger als 100 Metern von Menschenansammlungen im Freien ohne Bewilligung des BAZL einzusetzen.
Die Deutsche Flugsicherung hat heute der Fluglärmkommission Frankfurt neue lärmmindernde Verfahren für den Frankfurter Flughafen vorgestellt. Unter dem Begriff "MAR", was für "modified arrival routes" steht – deutsch: "modifizierte Anflugrouten" – werden die Flughöhen vor und auf dem ersten Teil des Gegenanfluges um rund 1.000 Fuß angehoben. Gegenanflüge werden die Flugphasen genannt, bevor die Maschinen in den Endanflug eindrehen. Je nach Betriebsrichtung sind dies im Norden der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau- und Hochtaunuskreis, die Wetterau, der Vogelsberg und das nördliche Stadtgebiet von Frankfurt. Im Süden werden die Landkreise Aschaffenburg, Darmstadt-Dieburg, Mainz-Bingen und Offenbach profitieren.
In der Nachbarschaft des Dresdner Flughafens steht ein rundes Jubiläum an. Die 82. Oberschule feiert am 17. Juli den 100. Jahrestag ihrer Gründung. 2004 schlossen Airport und Schule einen Kooperationsvertrag. Seitdem trägt die Bildungseinrichtung den Zusatz "Am Flughafen" im Namen. Der Flughafen ermöglicht den Schülern zum Beispiel Führungen und Fotoexkursionen, unterstützt sie bei der Berufsberatung und bindet sie in Veranstaltungen wie den jährlichen Familientag ein. Im Schulhaus präsentiert sich der Flughafen mit einer kleinen Ausstellung.