Mit einem Appell an die Hamburger Politik und Verwaltung erinnert die BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein an die Verantwortung für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen der Hamburgischen Bürgerschaft zur Reduzierung der Belastungen aus dem Betrieb des innerstädtischen Flughafens in Hamburg Fuhlsbüttel. Seit der Beschlussfassung des sogenannten 10-Punkte-Plan 2014, den sogenannten 16-Punkte-Plan folgend 2015 und den Bekundungen im Koalitionsvertrag des aktuellen Hamburger Senats, habe sich bei den Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm und Luftschadstoffe aus dem Luftverkehr laut BAW keine Verbesserung ergeben. Die Anzahl der Regelverstöße steigt dagegen kontinuierlich und bei der Zahl der nächtlichen Verspätungen bei Starts und Landungen würden Monat für Monat neue Negativrekorde erreicht.
Geschäftsleute, die mit Lufthansa Group Netzwerk-Airlines auf Europa-Strecken fliegen, können ab September am Abflugtag kostenlos auf einen früheren Flug umbuchen. Den Vorteil genießen Gäste mit umbuchbarem Business Class-Tarif oder ausgewählten Firmenraten. Ein verkürztes Meeting oder ein abgesagter Termin – und der ganze Reiseplan verschiebt sich, da nützt die höhere Flexibilität. Umbuchungen von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS mit einem Economy Flex- waren mit diesen Tickets auch bisher möglich. Neu ist, dass künftig auch dann keine Tarifaufzahlung anfällt, wenn die ursprünglich ausgewählte Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist.
Der Flughafen Leipzig/Halle begeht in seinem 90. Jubiläumsjahr ein weiteres historisches Ereignis. Vor 45 Jahren, am 03. September 1972, erfolgte der erste Flug eines westdeutschen Verkehrsflugzeuges in die damalige DDR, der von einer Boeing 727 der Condor nach Leipzig durchgeführt wurde.
Der Flughafen Hamburg führt auch 2017 notwendige, jährlich wiederkehrende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Start- und Landebahnen durch. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) von Mittwoch, 06. September (06:00 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 20. September 2017 (23:00 Uhr), außer Betrieb genommen. Während dieser Zeit wird vorübergehend der gesamte Flugbetrieb über die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn) abgewickelt. Unter anderem gehören zu den Arbeiten die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, Beton- und Asphaltarbeiten, das Spülen der Sielleitungen, Erneuerung der Markierung sowie die Instandhaltung bzw. der Austausch der Startbahnbefeuerung.
Ab sofort erweitern Austrian Airlines und ÖBB ihr Kooperationsprogramm unter dem Namen "AIRail" auf der Strecke Salzburg Hbf – Flughafen Wien. In Kombination mit einem vorangehenden bzw. anschließenden Austrian Flug können Austrian Passagiere drei tägliche Railjet-Verbindungen der ÖBB, mit Austrian Flugnummer, zwischen dem Hauptbahnhof Salzburg und dem Flughafen Wien nutzen. Die Fahrzeit mit dem Zug zwischen Salzburg Hbf und Flughafen Wien beträgt 02:49 Stunden. Das bereits bestehende Austrian Flugangebot mit sechs täglichen Flügen auf der Route Salzburg – Wien bleibt unverändert und wird mit den drei AIRail-Verbindungen ergänzt.
Die Fluggastzahlen haben am Flughafen Münster/Osnabrück im August um 40 Prozent zugelegt, nach einem Plus von 33 Prozent bereits im Juli. Der FMO zeigt sich daher zufrieden mit seiner Ferienbilanz, konnten doch vom Beginn der Sommerferien in Niedersachsen am 22. Juni bis zum Ende der Urlaubszeit in Nordrhein-Westfalen am 29. August insgesamt über 270.000 Passagiere verzeichnet werden. Das entspricht einem Zuwachs von 70.000 Fluggästen gegenüber den Sommerferien 2016. Spitzenreiter der beliebtesten Urlaubsziele in diesem Sommer ab Münster/Osnabrück ist Mallorca. Die Baleareninsel zählte in den Sommerferien 75.000 Fluggäste (plus 35 Prozent).
Der Baden-Württembergische Landesflughafen will weiter auf umweltfreundliche Antriebe setzen. Fahrzeuge, für die es noch keinen Elektroantrieb gibt, tanken deshalb von nun an synthetischen Diesel.
Der internationale Technologiekonzern Ruag steigerte im ersten Halbjahr 2017 trotz anhaltend herausforderndem wirtschaftlichen Umfeld den Nettoumsatz um 5,2 Prozent auf CHF 943 Mio. (VJ CHF 896 Mio.). Sowohl der Auftragseingang mit CHF 1.020 Mio. (CHF 1.006 Mio.) als auch der Auftragsbestand mit CHF 1.657 Mio. (CHF 1.568 Mio.) haben zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf CHF 54 Mio. (CHF 66 Mio.). Ruag setzt somit den Wachstumskurs des letzten Jahres fort – dies in erster Linie organisch, aber auch durch internationale Akquisitionen und Eröffnungen von neuen Produktionsstandorten in den USA und Ungarn. Der Konzern hat Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität für das Gesamtjahr 2017 ergriffen.
An der großen Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn müssen im Herbst diverse Arbeiten vorgenommen werden. Unter anderem stehen im Zuge der routinemäßigen Wartung der Austausch der Befeuerung und das Entfernen von Gummiabrieb an. Gleichzeitig werden schadhafte Stellen im Belag ausgebessert. Außerdem wird die große Startbahn im Vorfeld ihrer Generalsanierung vermessen. Im Kreuzungsbereich mit der Querwindbahn, die derzeit saniert wird, werden zudem als vorbereitende Maßnahme für ihre Wiederinbetriebnahme Kernbohrungen für die neue Befeuerung und Kabelarbeiten durchgeführt. Die Startbahn steht dann von 21:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens nicht zur Verfügung. Da die Querwindbahn zurzeit ebenfalls saniert wird und nicht benutzt werden kann, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verlegt, umgeleitet oder gestrichen werden.
Auch in diesem Jahr bietet die Fraport AG wieder eine Reihe von Ausbildungsplätzen an: Für 106 neue Talente und Nachwuchskräfte beginnt am 01. September das Arbeitsleben. 32 weibliche und 75 männliche Auszubildende zwischen 15 und 34 Jahren absolvieren eine Berufsausbildung oder ein duales Studium beim Betreiber des größten deutschen Flughafens.