Aufgrund von kurzfristig notwendigen Reparaturmaßnahmen am Elektrotechnik- und Schachtsystem muss am Flughafen Hamburg die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) vom 20. bis einschließlich 24. März 2017 (Betriebsschluss) vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Die bereits angekündigten Bahnsperrungen für die jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen der Pisten im Juni und September 2017 bleiben unverändert bestehen. Bei den Bauarbeiten wird neben kurzfristig notwendigen Reparaturmaßnahmen auch eine zusätzliche Kabelverbindung an der Start- und Landebahn erstellt. Um möglichst viele notwendige Arbeiten in der angesetzten Sperrzeit zu bündeln, zieht Hamburg Airport im Zuge der Baumaßnahme auch die geplante Auswechslung älterer Schächte vor.
Die Bundesregierung hat im Bundesrat eine Drohnenverordnung zur Beratung vorgelegt. Für Drohnen und oftmals als solche bezeichnete Quadrocopter gibt es immer mehr Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen, etwa in der Katastrophenhilfe, für die Wartung von technischen Anlagen und für die Überwachung der Sicherheit bei wichtigen Industrie- und Infrastrukturanlagen. Das sieht auch die deutsche Luftverkehrswirtschaft so. Aber die Zahl von kommerziell und privat betriebenen Drohnen im deutschen Luftraum steigt rasant. Neben Regelungen zu Flugverbotszonen und zur Qualifikation von Drohnenpiloten sieht der Entwurf der Drohnenverordnung unter anderem eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen vor.
Auf der 13. Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH stellte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager das vorläufige Jahresergebnis 2016 von minus 14,9 Millionen Euro vor. Damit erzielt der Dortmunder Flughafen das beste Jahresergebnis seit 2001 (einschließlich Abschreibungen, Zinsen und hoheitlichen Kosten). Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Dortmunder Flughafen sein Jahresergebnis um rund drei Millionen verbessern und auch das planmäßige Jahresergebnis deutlich übertreffen. Udo Mager erläutert den Ergebnissprung: "Neben einer signifikanten Aufwandsreduzierung ist es uns gelungen, durch besonders starke Wintermonate die Auswirkungen der eingebrochenen Charterverkehre in die Türkei erheblich zu mildern."
An den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld bleiben die Flugzeuge heute am Boden. ver.di hat die ca. 2.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienstleister zum Streik aufgerufen, dieser soll nach derzeitigem Stand bis Mittwoch andauern. Heutzutage würden im Schnitt rund elf Euro pro Stunde bezahlt. Die Beschäftigten wollen einen Euro mehr pro Stunde. Von den Arbeitgebern waren zuletzt 8,0 Prozent geboten worden, jedoch bezogen auf vier Jahre, so dass ver.di daraus eine Steigerung von gerade einmal 20 Cent pro Stunde errechnet. Viele Berlin-Verbindungen an deutschen Flughäfen fallen damit aus.
Die Airlines der Lufthansa Group haben im Februar 2017 rund 7,8 Millionen Fluggäste befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angeboten Sitzkilometer lagen um 8,5 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 12,6 Prozent gesteigert werden, obwohl der Februar 2016 aufgrund des Schaltjahres einen Tag länger war. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 75,0 Prozent um 2,7 Prozentpunkte höher ausfällt als im Februar 2016. Das Frachtangebot lag um 0,7 Prozent über Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 5,2 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 3,0 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Das Preisumfeld entwickelte sich im Vorjahresvergleich währungsbereinigt rückläufig.
airberlin und NIKI stellen auf der ITB erstmals ihr neues Streckennetz vor. airberlin positioniert sich als Netzwerk-Carrier mit Fokus auf die Drehkreuze Berlin und Düsseldorf. An beiden Hubs ist airberlin mit einem Marktanteil von mehr als 30 Prozent bereits die größte Airline und baut ihre Flugverbindungen weiter aus. Flüge innerhalb Deutschlands, zu europäischen Städtezielen und mehr Langstreckenverbindungen sind der Fokus des neuen Streckennetzes von airberlin. Flüge zu beliebten Urlaubszielen in Südeuropa, wie zum Beispiel nach Mallorca, auf die Kanaren oder die griechischen Inseln, werden mit Beginn des Sommerflugplans am 26. März 2017 von NIKI durchgeführt.
Der Lufthansa Konzern investiert bis 2020 alleine für die Neu- und Weiterentwicklung personalisierter digitaler Angebote 500 Millionen Euro. Ob über den Wolken oder am Boden – mit individuellen, digitalen Angeboten geht die Lufthansa Group auf die Kundenwünsche ein. So können Reisende beispielsweise bereits 250 Zeitungen und Magazine als eJournals herunterladen; weit über 200.000 Downloads allein im Februar zeigen wie begeistert Kunden das neue Angebot annehmen. Den Chatbot "Mildred" können Kunden nach günstigen Flugpreisen fragen, mit der Apple Watch während des Fluges aktuelle Informationen direkt am Handgelenk zu ihrem Flug abrufen und vieles mehr. Ganz aktuell entwickelt die Airlinegruppe für den "persönlichen Assistenten" Google Home eine neue Anwendung. Künftig beantwortet das kleine Gerät per Sprachassistent Fragen zu anstehenden Lufthansa Flügen.
Vielflieger profitieren bei airberlin und ihren Partnerairlines ab sofort von neuen Vorteilen. Teilnehmer des business points-Programms für kleine und mittelständische Unternehmen können für jeden Flug mit airberlin, Etihad Airways und den Etihad Airways Partners (EAP) Punkte sammeln. Künftig können diese Punkte auch in Meilen des Vielfliegerprogramms topbonus umgewandelt werden. Ein Punkt entspricht 15 topbonus Prämienmeilen. Der Vorteil für airberlins Passagiere: business points und topbonus Meilen können auf jedem Flug parallel gesammelt werden. Aber auch für Economy-Reisende gibt es ein paar Neuerungen beim Flugerlebnis. Einlösemöglichkeiten der Meilen bei topbonus sind etwa Prämienflüge, Upgrades in die Business Class oder für einen XL-Seat/Preferred Seat für mehr Komfort auf Geschäftsreisen sowie Gutscheine und Sachprämien.
Angesichts der jüngsten Wachstumszahlen im europäischen Luftverkehr warnt das Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) eindringlich davor, dass Deutschland im europäischen Vergleich nicht weiter an Boden verliert. Der Luftverkehr in Deutschland läuft Gefahr, seine führende Position aufs Spiel zu setzen, was negative Auswirkungen auf das Flugangebot, die Netzqualität und generell auf Wirtschaft und Arbeitsplätze zur Folge hätte. Im Jahr 2016 verzeichneten die deutschen Flughäfen insgesamt rund 223,2 Millionen Fluggäste, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb Europas befindet sich Deutschland mit diesem Plus weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen.
Auch im zehnten Jahr wird die Lufthansa Group wieder zentraler Bestandteil der airport@night sein, die diesen Freitagabend (10. März) am Frankfurter Flughafen stattfindet. An einem eigenen Stand präsentieren die Unternehmen des Konzerns in der Zeit von 16:30 bis 22:00 Uhr auf der Ausbildungsmesse mehr als 34 Ausbildungsberufe und acht duale Studiengänge.
Condor und die namibische Staatsairline Air Namibia haben ein Codeshare-Abkommen vereinbart. Dieses ermöglicht Condors Fluggästen ab Sommer 2017 tägliche Flugverbindungen nach Windhoek. Die beiden wöchentlichen Condor Flüge ab Frankfurt (montags und freitags) werden mit Flügen von Air Namibia ergänzt.
Im Zeitraum zwischen 13. und 26. März 2017 finden am Flughafen Zürich die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um 02:00 Uhr morgens. Zwischen 13. und 26. März 2017 werden die Instrumentenlandesysteme (ILS und GBAS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) mit einem Messflugzeug getestet. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag und in der Nacht, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt.