Zurzeit umrunden etwa 750.000 Objekte von mehr als 1 cm Größe die Erde, und zwar mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 40.000 km/h, was bei einem Aufprall auf Weltraumgerät in etwa die Energie einer Handgranatenexplosion freisetzen würde. Die Konsequenzen für den Satellitenbetrieb können also erheblich sein. Im ESA-Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt wird deshalb vom 18. bis 21. April wieder die nun siebte Europäische Konferenz über Weltraumtrümmer stattfinden. Führende Wissenschaftler, Ingenieure, Manager, Betreiber von Raumfahrtinfrastrukturen, Industrieunternehmen, Hochschulen und Entscheidungsträger aus allen wichtigen Raumfahrtnationen erhalten auf diesem in seiner Art einmaligen Forum Gelegenheit zum Austausch.
Fristgerecht hat die Flughafen Wien AG Rechtsmittel gegen das vom Bundesverwaltungsgericht ausgesprochene Verbot des Baus der dritten Piste eingebracht. Grundlage der Rechtsmittel ist einerseits die Verletzung wesentlicher, verfassungsmäßig geschützter Rechte wie Eigentumsfreiheit, Erwerbsfreiheit und des Gleichheitsgebots. Überdies seien für die Entscheidung herangezogene Rechtsvorschriften willkürlich und denkunmöglich ausgelegt worden. Vor allem aber sei die Entscheidung in wesentlichen Punkten inhaltlich rechtswidrig, in der Begründung widersprüchlich und es würden wesentliche Verfahrensgrundsätze, etwa das Gebot des Parteiengehörs, sträflich verletzt.
Der internationale Technologiekonzern Ruag erwirtschaftete 2016 mit CHF 1.858 Mio. (Vorjahr CHF 1.744 Mio.) den höchsten Umsatz seiner Geschichte. Weitere Höchstmarken konnten beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit CHF 151 Mio. (CHF 137 Mio.) sowie beim Auftragseingang mit CHF 2036 Mio. (CHF 1.828 Mio.) erreicht werden. Der Anteil des zivilen Geschäfts gegenüber dem militärischen stieg auf 57 Prozent, und der Umsatzanteil im Ausland nahm leicht auf 63 Prozent zu. Alle fünf Divisionen arbeiteten gewinnbringend und trugen zum positiven Konzernergebnis bei. Mit dem signifikanten Wachstum beim EBIT (10,4 Prozent) und Umsatz (6,5 Prozent) hat Ruag einen profitablen Wachstumskurs erreicht.
Der Flughafen Dresden International startet am 26. März mit einem erweiterten touristischen Angebot in die Sommersaison. Neue Urlaubsziele sind Faro, Dalaman und Reykjavik, wohin jeweils Germania fliegt. Eurowings nimmt erstmals eigene Mallorca-Flüge ins Programm. In den Urlaubsfliegern stehen pro Woche insgesamt rund 700 Plätze mehr zur Verfügung als im Sommer 2016. Darüber hinaus binden die Airlines das Dreiländereck Deutschland – Tschechien – Polen mehrmals täglich an das weltweite Flugnetz an. Das Gesamtangebot umfasst 30 direkt ab Dresden erreichbare Ferienziele, Metropolen und Drehkreuze in 13 Ländern Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.
Am gestrigen Dienstagabend wurde die Friedrichshafener Besatzung der DRF Luftrettung bei einem Notfalleinsatz von einem Laserpointer geblendet. Der Vorfall ereignete sich kurz nach 18:30 Uhr: "Christoph 45" war zu einem Notfall-einsatz nach Bad Wurzach alarmiert worden, als die Besatzung von Westen kommend über Fronreute-Wolpertswende von einem Laserstrahl getroffen wurde.
Am Paderborn-Lippstadt Airport bieten sich für Reisende im Sommer Sonderflüge, vom hohen Norden bis zum warmen Süden. Neben den regelmäßigen Verbindungen des regulären Sommerflugplans bereichern Sonder- und Erlebnisreisen, unter anderem nach Norwegen, Italien und Polen, das Angebot. So haben beispielsweise Globalis und Westfalen-Urlaubreisen im April und September eine Reihe von Rundreisen nach Polen im Programm. Ziele sind hier etwa die Masuren und Danzig, aber auch Warschau, Breslau und Krakau. Im Mai und nochmals im Oktober bestehen zudem Angebote zu Italiens "Stiefelspitze" Kalabrien. Im August, September und November finden darüber hinaus Sonderflüge nach Rom statt. Zum Programm gehören hier eine Generalaudienz beim Papst sowie Ausflüge, Führungen und Besichtigungen der Sixtinischen Kapelle und des Petersdoms.
Am 26. März beginnt der Sommerflugplan des Düsseldorfer Airports zu knapp 190 Zielen in 50 Ländern. Von den 66 Fluggesellschaften haben einige neue Ziele oder mehr Frequenzen. In der kommenden Saison gibt es nach Flughafenangaben so viele Interkontinentalziele und -flüge wie niemals zuvor. Mehr als 135 Flüge starten wöchentlich zu 27 Destinationen in 15 Ländern, darunter auch neue Ziele in Amerika oder dem Indischen Ozean. Zu den Highlights des Sommerflugplans zählt unter anderem die neue Verbindung auf die Seychellen. Air Seychelles fliegt zweimal pro Woche den Flughafen auf der Hauptinsel Mahé an. Damit geht es künftig mit einem Airbus A330-200 ab der Landeshauptstadt nonstop ins Paradies.
Die Lufthansa Technik AG mit Sitz in Hamburg hat im Jahr 2016 ihren internationalen Wachstumskurs fortgesetzt und bei stark erhöhten Investitionen ein gutes Ergebnis erzielt. Die Steigerung des Umsatzes mit konzernexternen Kunden konnte den Rückgang der internen Aufträge überkompensieren. Die Umsatzerlöse stiegen um 45 Mio. Euro von 5,099 Milliarden Euro auf 5,144 Milliarden Euro. Als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) hat das Unternehmen 411,3 Millionen Euro erreicht (Vorjahr: 454,4 Mio. Euro). Diese Zahlen der Lufthansa Technik AG und 22 voll konsolidierter Gesellschaften wurden heute vorgestellt.
Bereits zum vierten Mal lädt die Agentur für Arbeit Frankfurt/Main zur Berufsmesse "Startbahn zum Job" am Frankfurter Flughafen ein. Interessierte Fachkräfte – aber ganz gezielt auch Quereinsteiger und Menschen ohne Berufsabschluss – können sich bis morgen (22. März) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr über die Berufschancen an Deutschlands größter lokaler Arbeitsstätte informieren.
Dr. Alexis von Hoensbroech ist für weitere fünf Jahre zum Vorstand Produkt und Vertrieb der Lufthansa Cargo AG berufen worden. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat seinen Vertrag frühzeitig und einstimmig bis zum 30. November 2022 verlängert.