Eine Beimischung von 50 Prozent Biotreibstoff reduziert im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin. Dies zeigt eine nun erschienene Studie, die auf gemeinsamen Forschungsflügen der NASA, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des kanadischen National Research Council (NRC) beruht.
Im Tarifkonflikt der Bodenverkehrsdienstleister in Berlin und Brandenburg sollen die Gespräche unter Hinzuziehung eines unabhängigen Vermittlers wieder aufgenommen werden. Die Arbeitgeber stimmten am Mittwoch dem Vorschlag zu, Sondierungsgespräche unter Begleitung des früheren Berliner Innensenators Dr. Ehrhart Körting zu führen. Sie bekräftigten zugleich ihre Haltung, zeitnah zu einem tragfähigen Abschluss kommen zu wollen. Die Arbeitgeber hatten zuletzt Entgelterhöhungen von acht Prozent im Gesamtvolumen bei einer Laufzeit von drei Jahren angeboten. Dieser Vorschlag unter Verweis auf die angespannte wirtschaftliche Lage der Unternehmen war von Verdi als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen worden.
Im Berichtsjahr ging der Umsatz der Lufthansa Group um 1,2 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro leicht zurück. Das Ergebnis liegt mit einem Adjusted EBIT von 1,75 Milliarden Euro um 3,6 Prozent leicht unter Vorjahr. Damit befindet sich das Ergebnis nach Bereinigung um Streikkosten in Höhe von 100 Millionen Euro wie erwartet auf dem Niveau des Vorjahres. Die Adjusted EBIT-Marge liegt mit 5,5 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter der des Vorjahres. Das EBIT ist gegenüber 2015 um 599 Millionen auf 2,3 Milliarden Euro deutlich gestiegen. Die Differenz zwischen EBIT und Adjusted EBIT erklärt sich im Wesentlichen durch den Tarifabschluss mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO.
Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat mit der Lufthansa Technik AG einen langfristigen Exklusivvertrag über die Reparatur- und Überholung der V2500-Triebwerke ihrer Airbus A320-Flotte abgeschlossen. Der Vertrag wurde von Peter Foster unterzeichnet, dem Präsidenten von Air Astana.
Große Ausschreibungspakete werden demnächst für das auf dem Frankfurter Flughafen im Bau befindliche Terminal 3 auf den Weg gebracht. Interessierte Firmen haben deshalb die Möglichkeit, sich in speziellen Informationsveranstaltungen über das Bauprojekt, die geplanten Vergabeeinheiten und die voraussichtlichen Vergabezeiträume zu informieren.
Etihad Airways wird ab diesem Sommer ihren preisgekrönten A380 auf der Strecke Abu Dhabi – Paris einsetzen. Dabei handelt es sich um eine saisonbedingte Anpassung an den Flottenplan der Airline. Die Airline wird zwischen dem 01. Juli und dem 28. Oktober eine ihrer insgesamt zwei täglichen Verbindungen in die französische Hauptstadt mit diesem Flugzeugtypen bedienen.
Der Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG hat in seiner heutigen Sitzung dem Dividendenvorschlag des Vorstands zugestimmt. Der Hauptversammlung wird am 04. Mai 2017 eine Dividende von 1,90 € je Aktie zur Abstimmung vorgelegt. Das entspricht einer Erhöhung um 20 Euro-Cent oder zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Da die MTU wiederholt Rekordergebnisse erzielt hat, soll es auch in diesem Jahr eine Anhebung der Dividende geben. Die Finanzkraft der MTU macht eine Erhöhung möglich und gleichzeitig bleibt Raum für anspruchsvolle Wachstumsziele des Unternehmens, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Eberhardt. Nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wird die Dividende am 09. Mai 2017 an die Aktionäre ausgezahlt.
airberlin verzeichnete im Februar ein weltweites Passagieraufkommen in Höhe von 1.511.083 Fluggästen. Im Streckennetz der airberlin legten die Passagiere insgesamt 2,635 Milliarden Passagierplatzkilometer (RPK) zurück. Die Kapazität im Netzwerk belief sich auf 2,070 Millionen Sitze und die Fluggesellschaft hat im Februar 3,267 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten. In Hinblick auf die Auslastung konnte im Vergleich zum Vormonat (Januar 2017) der Sitzladefaktor von 76,6 Prozent auf 80,7 Prozent erhöht werden und liegt saisonal damit auf einem stabilen Niveau.
Der für den Tiefbau von Terminal 3 Verantwortliche Horst Amann scheidet auf eigenen Wunsch aus der Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS) aus und übergibt zum 15.03.2017 den Staffelstab an Wolfgang Lohde. Lohde kam im Februar 2017 zur FAS als Leiter der Geschäftsführung und verantwortet bisher den Terminal-Hochbau. Nachdem Amann den Flughafen Frankfurt für die Deutsche Bahn an deren Schnellverkehrs-Schienennetz angebunden hatte, wechselte er im Jahr 1997 zur Fraport AG und verantwortete dort die Planfeststellung und Umsetzung des Flughafenausbaus, insbesondere den Bau der Landebahn Nordwest. Am 01. August 2012 wechselte er als technischer Geschäftsführer zur Flughafen Berlin Brandenburg International GmbH.
Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) haben in der vergangenen Nacht nach konstruktiven Gesprächen eine Einigung in den bislang noch offenen Tarifthemen erreicht. In einer Absichtsvereinbarung einigten sich die Tarifpartner auf zukunftsweisende Regelungen für die Übergangsversorgung, die Altersvorsorge, den Manteltarifvertrag und den Vergütungstarifvertrag für die Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings. Die von Schlichter Dr. Gunter Pleuger im Februar erarbeitete Empfehlung zum Vergütungstarifvertrag war Teil der Überlegungen. Eine formale Annahme der Schlichtungsempfehlung ist durch die Einigung jedoch nicht mehr erforderlich.
Im Februar 2017 nutzten über vier Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt, womit der bisherige Februar-Höchstwert aus dem Jahr 2016 um annähernd 38.500 Passagiere übertroffen wurde (plus 1,0 Prozent). Damit setzt sich der positive Trend der letzten drei Monate auch im Februar fort, trotz Sondereffekt eines zusätzlichen Schalttags im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Ohne diesen Effekt hätte das zusätzliche Passagieraufkommen bei plus 4,9 Prozent gelegen. Das Cargo-Aufkommen verbuchte mit 161.765 Tonnen einen weiteren Anstieg von 1,3 Prozent.
Fünf Satelliten aus dem Programm liefern bereits heute vielfältige Informationen über Zustand und Beschaffenheit der Erdoberfläche: Damit ist das Copernicus-System nun einsatzfähig.