Heute ging die ungarische Airline Wizz Air mit einer neuen Verbindung vom Dortmund Airport an den Start. Ab sofort können Reisende dreimal wöchentlich die serbische Stadt Niš vom Dortmunder Flughafen aus ansteuern. Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag stehen Airbus-Maschinen bereit, um Reisende in die drittgrößte Stadt Serbiens zu bringen.
Eurowings baut das Angebot in Österreich aus und stationiert nach drei Flugzeugen in Wien im Januar kommenden Jahres auch einen Jet in Salzburg. Von der Salzach aus bietet Eurowings Europe mit österreichischer Zulassung als Luftfahrtunternehmen dann auch günstige Flüge auf höchstem Qualitätsniveau nach Brüssel, Genf, Hamburg, Köln/Bonn, Paris und Zürich an, die Städte werden mit einem Airbus A320 angeflogen. Die österreichische Airline unter dem Dach der Eurowings-Familie war am 23. Juni ab Wien mit dem ersten eigenen Flugzeug an den Start gegangen. Brüssel, Genf, Hamburg, Paris und Zürich sind dabei neue Eurowings-Ziele, Köln/Bonn steht bereits auf dem Flugplan des Salzburger Flughafens.
Irkut hat den Rumpf des neuen Flugzeugs MC-21 für statische Tests an das AeroHydrodynamische Institut TsAGI übergeben. Die Untersuchung der Stabilität läuft im Rahmen der Musterzulassung.
Von Airbus ist jetzt der erste A330-300 Regional ausgeliefert worden. Saudi Arabian Airlines, die nationale Airline von Saudi Arabien, hat die erste Maschine dises neuen Flugzeugs bekommen. Es ist das erste von 20 bestellten Großraum-Regionalflugzeugen.
Im Konferenzcenter des Dresdner Flughafens steht ab sofort ein flexibles Coworking-Büro. Es kann täglich angemietet werden – auch kurzfristig und am Wochenende. "Coworking Spaces" sind ein urbaner Trend aus dem Bereich der neuen Arbeitsformen. Freiberufler, Selbstständige oder "digitale Nomaden" arbeiten in Bürogemeinschaften. Die Arbeitsplätze sind je nach zeitlichem Bedarf nutzbar. Das Coworking-Büro mit bis zu sechs Arbeitsplätzen im Terminal des Flughafens Dresden befindet sich auf der Konferenzebene und damit nur ein bis zwei Minuten vom Abflug- und Ankunftsbereich entfernt. Für Geschäftsreisende, die direkt vor oder nach dem Flug einen ruhigen Arbeitsplatz benötigen, aber auch für Studenten, Start-ups oder Medienschaffende bietet das schick eingerichtete Büro optimale Bedingungen in kreativer Atmosphäre.
Nach dem Unglück von Flug 9525 der Germanwings 2015 hat die EASA der Europäischen Kommission nun Vorschläge zur Erweiterung der Bestimmungen zur Gesundheit von Piloten unterbreitet. Diese Vorschläge sind in sogenannten Part-MED verfasst, welche die Sicherheit in der Luftfahrt bezüglich der Gesundheit und medizinischer Aspekte der Besatzung behandelt. Die Vorschläge waren Gegenstand von Beratungen mit allen betroffenen Interessenvertretern. Sie greifen die relevanten Sicherheitsempfehlungen auf, die nach dem Flug 9525 der Germanwings durch die EASA-geführte Task Force, wie auch von der französischen Untersuchungsstelle "Bureau d’Enquêtes et d’Analyses" (BEA), gemacht wurden.
Ab sofort sind alle Flüge in die Karibik für den kommenden Sommer zur Buchung freigeschaltet. airberlin hat in diesem Sommer ihr Karibikangebot ausgebaut und hält auch im Sommer 2017 an diesem Programm fest. Die neue airberlin Verbindung von Düsseldorf nach Havanna wird auch im kommenden Sommer zweimal pro Woche angeboten. Varadero fliegt airberlin erneut dreimal pro Woche an und bietet damit die besten Voraussetzungen für individuelle Rundreisen auf Kuba. Im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung führt airberlin noch in diesem Jahr eine Business Class auf den Flügen innerhalb Deutschlands und Europas ein. Gäste mit einem Zubringerflug nach Düsseldorf können diesen künftig auch in der Business Class buchen.
Der Luftverkehr wird immer effizienter und ökologisch verträglicher. Den Flugzeugbauern und Airlines gelingt es, die Zunahme des Kerosinverbrauchs und der CO2-Emissionen geringer zu halten als das Verkehrswachstum. Während sich der deutsche Luftverkehr seit 1990 mehr als verdreifacht (plus 223 Prozent) hat, stieg der Kerosinverbrauch lediglich um 85 Prozent. Der durchschnittliche Verbrauch der deutschen Flotte pro Person und 100 Kilometer ist seit 1990 um 42 Prozent gesunken. Die deutschen Fluggesellschaften haben ihren Treibstoffverbrauch pro Passagier seit 2009 durchschnittlich um 1,68 Prozent verringert und damit das Branchenziel von 1,5 Prozent übererfüllt. Trotz hoher Wachstumsraten ist auch der Anteil des Luftverkehrs an den globalen CO2-Emissionen kontinuierlich von 2,81 im Jahre 2000 auf 2,48 Prozent 2013 gesunken.
Der Hamburger Flughafen hat seinen Monatsbericht für den Juli 2016 veröffentlicht. Erneut liegt der Anteil der Flugbewegungen nach 23:00 bis 06:00 Uhr deutlich über dem Vorjahresmonat – 26 Prozent mehr Flugzeuge haben im Juli 2016 das Zeitfenster ab 23:00 Uhr für einen "planmäßigen" Flugbetrieb genutzt. Mit 481 Flugbewegungen in den ersten sieben Monaten wurde der Vorjahreszeitraum um 132 Flugbewegungen weit übertroffen. In seinen offiziellen Verlautbarungen ignoriert der Flughafen laut BAW, Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein, immer wieder die Flugbewegungen nach 24:00 Uhr. Für Martin Mosel von der BAW und zugleich Sprecher des Arbeitskreis Luftverkehr beim BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) – zeigt sich überdeutlich, dass die Ausweitung des Flugbetriebes in die Zeit weit nach 23:00 Uhr "ein gewollter Akt der Missachtung von Recht und Ordnung" sei und allein der Gewinnmaximierung diene.