Austrian Airlines hat das erste Halbjahr 2016 mit einem deutlich besseren Ergebnis abschließen können. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) hat im ersten Halbjahr 2,0 Mio. Euro betragen und ist damit um 19 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen. Das Adjusted EBIT, die für die Prognose relevante Kennzahl, in der unter anderem Bewertungsgewinne aus Flugzeugverkäufen abgezogen werden, konnte im ersten Halbjahr um 17 Millionen Euro auf -0,1 Mio. Euro verbessert werden. Die Verbesserungen konnten vor allem durch geringere Treibstoff- und Technikkosten sowie einen positiven Einmaleffekt aus dem Abschluss eines langfristigen Mietvertrags mit dem Flughafen Wien erzielt werden. Dieser ist ein positiver Nachläufer aus der Restrukturierungsphase. Positiv wirkte sich im ersten Halbjahr 2016 außerdem der Ausbau des deutsch-österreichischen Nachbarschaftsverkehrs aus.
Eurowings und Singapore Airlines arbeiten künftig eng zusammen: Der Star Alliance Partner greift für Zubringerflüge zu seinen Langstreckenverbindungen aus ganz Europa auf das Eurowings-Streckennetz zurück. Damit können Passagiere von Singapore Airlines ihre Reise in den südostasiatischen Stadtstaat in Europa mit Eurowings beginnen. Singapore Airlines ist eine der renommiertesten asiatischen Fluggesellschaften. Für deutsche Fluggäste sind vor allem Zubringerverbindungen zur neuen Strecke Düsseldorf – Singapur von Bedeutung. Sie wurde als dritte deutsche Verbindung neben Frankfurt – Singapur und München – Singapur zum 21. Juli 2016 aufgenommen und wird mit einem modernen Airbus A350-900 bedient. Lufthansa hat mit SIA bereits ein Joint Venture für die Strecke nach Singapur gegründet, bei dem es um Revenue Sharing geht.
Frequent Traveller, Senator, Hon-Circle-Member – Vielfliegen und dabei Meilen sammeln ist heute in Zeiten globaler wirtschaftlicher Geschäftsbeziehungen und weltumspannender Airline Allianzen eigentlich kein großes Thema mehr – und auch nichts Besonderes. Ganz anders in der sehr speziellen Vielfliegergeschichte, die vor 60 Jahren ihren Anfang nahm: 1956 wandert eine junge Frau in die USA aus, lässt ihre Nichten und Neffen zurück in Deutschland. Aber so ganz ohne die die Familie geht es auch in der neuen Welt jenseits des Atlantiks nicht. Also folgen Heimatbesuche, mindestens einmal pro Jahr, seit 60 Jahren. Und immer mit derselben Airline: Lufthansa.
Ein neues Firmennetzwerk sorgt zukünftig für mehr Sicherheit und geringere Kosten beim Schiffsverkehr: Im Projekt MARSAT arbeiten nun fünf privatwirtschaftliche Unternehmen und eine Forschungseinrichtung eng zusammen, um mit Hilfe von Satellitendaten neue Dienste für die maritime Wirtschaft zu entwickeln.
Am 01. August startete Wizz Air die neue Direktverbindung zwischen Nürnberg und Sofia. Damit baut die ungarische Fluggesellschaft ihr Angebot ab Nürnberg weiter aus und bietet neben den erfolgreichen Verbindungen nach Bukarest, Cluj-Napoca und Skopje ab jetzt Direktflüge in die Hauptstadt Bulgariens an. Noch im August wird mit Sibiu ein fünftes Ziel folgen.
Am Wochenende geht die Fundsachen-Versteigerung des Münchner Airports in die nächste Runde. Schnäppchenjäger bekommen auf der Altdorfer Wiesn im Landkreis Landshut die Gelegenheit, rund 200 Fundstücke, die am Flughafen verloren oder vergessen wurden, zu erwerben. Im Angebot hat Auktionator Josef "Sepp" Mittermeier neben Uhren, Schmuck, Kleidung und Sonnenbrillen wieder eine große Auswahl an Handys, Laptops, Kameras und Navigationssystemen. Aber auch ausgefallene Fundstücke dürfen natürlich nicht fehlen: Interessenten können mehrere Gehstöcke, eine Oskarfigur, eine Motorsäge oder einen Benzin-Generator ersteigern. Außerdem gibt es je drei Überraschungskoffer und –boxen mit unbekanntem Inhalt sowie zwei Themenkoffer.
In den vergangenen Wochen tauschten sich Lufthansa und die Vereinigung Cockpit (VC) im Rahmen des sog. "geschlossenen Raumes" zu allen Themen aus den offenen Tarifverträgen aus, nachdem eine grundsätzliche Einigung im lange währenden Streit erreicht wurde. Die Vereinbarung hierzu sollte ursprünglich am 31.07.16 auslaufen. Mit dem 01. August haben sich beide Parteien aber darauf verständigt, diesen Zeitrahmen bis zum 05.08.16 zu verlängern, da noch nicht alle Punkte ausreichend diskutiert werden konnten.
Die Fraport AG hat sich mit der Qatar Investment Authority (QIA) über den Verkauf von 10,5 Prozent der Anteile an Thalita Trading Ltd. (Thalita) verständigt. Thalita ist Eigentümerin der Firma Northern Capital Gateway, diese wiederum hält die 30-jährige Betriebskonzession für den Flughafen Pulkovo in St. Petersburg (Russland). Die Fraport AG reduziert damit ihren Besitz an Thalita von 35,5 Prozent auf 25 Prozent. Auf Basis der aktuellen Buchwerte erwartet Fraport aus der Transaktion einen Gewinn in der Größenordnung zwischen 30 und 40 Millionen Euro, der sich in voller Höhe auf das Konzern-EBITDA, -EBIT und -EBT des laufenden Geschäftsjahres auswirken wird und das Konzern-Ergebnis positiv beeinflusst. Der Transaktionsabschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant. Dessen unbenommen behält Fraport die Funktion als "Airport Operator" innerhalb des Konsortiums.
Mit Ada an Bord zum Roten Planeten: Das Raumfahrtunternehmen Thales Alenia Space hat mit der GNAT-Pro-Entwicklungsumgebung von AdaCore kritische Softwareanwendungen für das ExoMars-Programm erstellt und verifiziert. Thales hat die Entwicklungsumgebung eingesetzt, um damit zwei On-Board-Software (OBSW)-Komponenten für ExoMars in der Programmiersprache Ada zu implementieren: eine für die Raumsonde Trace Gas Orbiter (TGO), die sich im März 2016 auf den Weg zum Mars machte, und eine für das Landemodul Entry, Descent and Landing Demonstrator Module (EDM), das die Sonde an Bord hat. Die Entwicklung der OBSW-Komponenten folgte einer geschichteten und modularen Architektur. Diese ermöglicht einen inkrementellen Entwicklungs- und Verifikations-Prozess, unterstützt die teamübergreifende Entwicklung, maximiert die Wiederverwendbarkeit von Software und vereinfacht ihre Wartung.
Dieses Mal mussten die Gratulanten früh aufstehen. Denn bereits um 08:35 Uhr am heutigen Montag, den 01. August, erfolgte am Allgäu Airport einmal mehr eine Premiere: der erste Flug von Memmingen nach Niš. Die drittgrößte Stadt Serbiens ist das 14. Ziel in Ost-Europa, das ab Memmingen erreichbar ist.