Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hat die von Lufthansa (LH) nur indirekt gesendete Einladung zu einem Gespräch am runden Tisch mit den drei Gewerkschaften VC, ver.di und UFO intern und direkt an den Lufthansa-Vorstand beantwortet und wird sich dazu bis zu einer Reaktion der Lufthansa an die UFO nicht öffentlich äußern. Die UFO sieht in der über die Öffentlichkeit ergangenen Einladung, der darin befindlichen Themenfestlegung zu dem so genannten Job-Gipfel derzeit erst einmal nur die auf Medienwirksamkeit ausgerichtete Fortführung einer Propaganda-Schlacht der Lufthansa gegen die eigenen Mitarbeiter und ihre Sozialpartner.
Mittlerweile machen sich bereits 80 Unternehmen und Wirtschaftsverbände für die zügige Realisierung des Ausbauprojekts stark, wie der Münchner Flughafen mitteilt. Seit die Partner aus der Wirtschaft sich vor einem Monat erstmals auf einer Seite des Airports unter zu Wort gemeldet haben, ist der Kreis der bekennenden Befürworter des Ausbaus um weitere 21 Unternehmen gewachsen, darunter so bekannte Namen wie Osram, Dräxlmaier, Webasto und Coffee Fellows. Für das MDAX-Unternehmen OSRAM aus München etwa, das mit weltweit rund 34.000 Mitarbeitern elektrische und elektronische Leuchtmittel herstellt, ist der Flughafen München ein entscheidender Standortfaktor.
Zur Vorweihnachtszeit bietet der Köln Bonn Airport im Dezember erstmals besondere Abendtouren für Besucher an. Bei den "Lichterfahrten" können Teilnehmer nicht nur hinter die Kulissen des Flughafens blicken. Wenn in der Abenddämmerung die Landebahnbefeuerungen und zehntausende Signallampen hell erleuchten, erleben Besucher die faszinierende Welt des Flughafens im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz anderen Licht. Die Touren starten um 15:00 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein bei Punsch und Gebäck bei Maredo und der Ausgabe der personalisierten VIP-Besucherausweise.
Die Vereinigung Cockpit (VC) erhielt, wie auch die Gewerkschaften UFO und ver.di, eine Einladung des Lufthansa-Vorstands zu einem "Jobgipfel", der als moderierter Austausch über die Themen Versorgung, Arbeitsplatzperspektiven und Arbeitsplatzsicherheit angekündigt ist. Die VC begrüßt die mit der Einladung verbundene Aussage des Konzernvorstands, auf die Ängste der Lufthansa-Mitarbeiter eingehen und langfristige Perspektiven anbieten zu wollen. Allerdings hat Lufthansa in den vergangenen Monaten wiederholt den Gerichtsweg gewählt, um gegen die VC vorzugehen. Erst vor ein paar Wochen reichte die Lufthansa eine Schadensersatzklage über 60 Millionen Euro ein und schloss auch weitere Schadensersatzansprüche gegen die VC explizit nicht aus.
Luftqualität in Pulling ist vergleichbar mit vorstädtischen und ländlichen Räumen. Dies zeigen Messergebnisse aus Pulling, welche bei allen Luftschadstoffen deutlich unter den Grenzwerten liegen, die in der 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung zum Schutz der menschlichen Gesundheit vorgegeben sind. Der Messzeitraum im ersten Halbjahr 2015 war vor allem durch konstante austauscharme Witterungsbedingungen sowie durch langanhaltende Ost-Hochdrucklagen geprägt, wie sie in den Wintermonaten nicht untypisch sind. Beides begünstigt dabei eher eine erhöhte Konzentration an Luftschadstoffen. Im gleichen Zeitraum wurden rund 65.000 Starts und Landungen bei Betriebsrichtung Ost und rund 120.000 Starts und Landungen bei Betriebsrichtung West gezählt.
Basierend auf den Aspekt Flugverkehr im vom Hamburger Senat vorgelegten Mobilitätskonzept ist für die Bürger von den Fluglärmschutzinitiativen und den von Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs ein Ja zu den Olympischen Spielen keine Option. So resümiert Martin Mosel, Sprecher der BAW Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein. "In Anbetracht der großen Lücken und Differenzen bei der Darstellung zur gegenwärtigen Situation und zu der geplanten Entwicklung des Flugverkehrs in Hamburg und deren Auswirkungen und Belastungen im Jahr 2024 sei ein positives Votum ausgeschlossen".
Der Düsseldorfer Airport hat die erste Großanlage zur Grundwassersanierung auf dem Flughafengelände erfolgreich in Betrieb genommen. An die PFT-Reinigungsanlage am ehemaligen Feuerlöschbecken sind drei Grundwasserförderbrunnen angeschlossen. Der Reinigungsgrad liegt bei nahezu 100 Prozent. Nach der Reinigung wird das geförderte Grundwasser in den Kittelbach eingeleitet. Seit Januar 2014 hatte der Airport verschiedene Reinigungsmethoden mit einer Pilotanlage getestet, um das Wasser möglichst umfassend von den perfluorierten Tensiden (PFT) zu reinigen.
Mit drei neuen USA-Strecken entwickelt die neue deutsche Airline Eurowings von Lufthansa im kommenden Sommerflugplan ihr Langstreckenportfolio: Ab dem 01. Mai 2016 stehen auch die drei Städte Las Vegas, Miami und Boston im kontinuierlich wachsenden Flugplan von Eurowings ab Köln/Bonn. Die Goldgräber- und Glücksspielerstadt Las Vegas ist sicherlich eines der attraktivsten und beliebtesten Ziele für deutsche USA-Urlauber. Flugtage sind bei Eurowings Mittwoch und Samstag. Die Airline startet in Köln/Bonn um 11:15 Uhr und erreicht Las Vegas um 14:00 Uhr Ortszeit, der Rückflug startet um 15:45 Uhr dortiger Ortszeit.
Am kommenden Wochenende beeinträchtigen erneut A7-Bauarbeiten die Zu- und Abfahrt zum Hamburg Airport. Die Autobahn A7 ist von Samstag, 21. November (21:00 Uhr) bis Sonntag, 22. November (09:00 Uhr) zwischen den Anschlussstellen Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen komplett gesperrt. In dieser Zeit kann der 23 Kilometer lange A7-Abschnitt nicht befahren werden – inklusive der dazwischen liegenden Anschlussstellen Quickborn und Henstedt-Ulzburg. Passagiere und Abholer sollten bei ihrer Anreise zum Flughafen Umleitungen und gegebenenfalls entsprechend mehr Fahrzeit einplanen. Anreisende aus nördlicher Richtung können die Ausweichroute über die B4 (westlich zur A7) und im weiteren Verlauf über die B432/433 (östlich der A7) nutzen.
Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG lädt die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO), Ver.di und die Vereinigung Cockpit (VC) zu einem Lufthansa-Jobgipfel ein. Alle Mitglieder des Konzernvorstands wollen am 02. Dezember im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung mit Vertretern der drei Gewerkschaften über zentrale Arbeitsplatzthemen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lufthansa sprechen. Zwei Gewerkschaften hatten selbst ein solches gemeinsames Gespräch in der vergangenen Woche gefordert. Der Konzernvorstand der Lufthansa zeigte sich überzeugt, dass eine Wachstumsperspektive für die Lufthansa Passage erreicht werden kann, wenn gewerkschaftsübergreifend für alle drei Mitarbeitergruppen zukunfts- und wettbewerbsfähige Strukturen vereinbart werden können.