Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem Analysten- und Investorentag ihren Zehn-Jahres-Ausblick bis zum Jahr 2025 präzisiert. Das Unternehmen will seinen Wachstumskurs beibehalten und die Profitabilität weiter steigern: Mittel- bis langfristig sollen das bereinigte EBIT überproportional zum Umsatz steigen und der bereinigte Gewinn nach Steuern analog zum bereinigten EBIT zunehmen. Die Aufteilung der Langfristprognose in eine Investitionsphase bis zum Jahr 2017 und eine Konsolidierungsphase ab 2018 behält die MTU bei. Sie basiert auf der erwarteten Umsatzentwicklung der einzelnen Geschäftssegmente. Ab 2018 erwartet die MTU einen starken Umsatzzuwachs in den ertragsstärksten Bereichen, dem Ersatzteil- und dem Instandhaltungsgeschäft.
Derzeit findet diese Konferenz mit 3.800 Delegierten aus 193 Ländern in Genf statt – es ist die größte Weltfunkkonferenz, die es bisher gegeben hat. Im Interview erklärt Frequenzkoordinator Dr. Ralf Ewald vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) worum es insbesondere für Deutschland geht und den Stand der verhandlungen.
Gestern Abend brachte Austrian Airlines das ORF Friedenslicht mit dem Flug OS 858 aus Tel Aviv nach Wien. Begleitet wurde der Transport von dem ORF Oberösterreich Vertreter Günther Hartl und Austrian Airlines Sicherheitsbeauftragten Wolfgang Kerndler. Das ORF Friedenslicht aus Bethlehem gilt als Grenzen überschreitendes und Menschen verbindendes Symbol in der Weihnachtszeit. Am 28. November transportiert Austrian Airlines das Friedenslicht weiter in die USA, von wo die US Boy Scouts und die katholische Kirche das Licht in den ganzen USA, Kanada und Teilen Südamerikas verteilen.
In einem vertraulichen Spitzengespräch zwischen dem Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und den Spitzen der Gewerkschaft UFO haben sich beide Parteien auf Eckpunkte zur Lösung des Tarifkonflikts verständigt. Lufthansa, UFO, aber auch die Pilotenvereinigung Cockpit befinden sich in verfahrenen Situation, unter der auch zunehmend das Vertauensverhältnis leidet. UFO drohte mit erneutem Streik, der nach dem jüngsten Treffen nun noch einmal abgewendet wurde. Die Vereinbarung sieht insbesondere fünf Festlegungen für eine gemeinsame Vorgehensweise in den verschiedenen Themenbereichen vor.
Austrian Airlines hat mit der australischen Bedarfsfluggesellschaft Alliance Aviation Services Limited einen Vertrag über den Verkauf der gesamten Fokker-Flotte unterschrieben. Die Fokker-Flotte der Austrian Airlines umfasst 15 Fokker 100 und sechs Fokker 70, in Summe also 21 Flugzeuge. Mit dem Verkauf der Fokker-Flugzeuge wird die Mittelstreckenflotte der Austrian Airlines verjüngt. Die Fokker-Flugzeuge werden ab Januar 2016 sukzessive gegen neuwertige Jets des Typs Embraer 195 getauscht. Der Kaufpreis für die Fokker-Flugzeuge beträgt 15 Millionen US Dollar und wird in Form eines Aktien- und eines Cashanteils bezahlt. Austrian Airlines wird die Fokker nun schrittweise ausflotten und der Alliance Aviation beginnend ab Dezember 2015 bis Dezember 2017 übertragen.
Da staunten die Passagiere und Besucher des Düsseldorfer Airports heute Mittag nicht schlecht: Plötzlich erschallte "Can’t stop" von den Red Hot Chilli Peppers im Terminal. Wenige Augenblicke später betrat Boxchampion Wladimir Klitschko einen Boxring mitten auf der Abflugebene. Vor etwa 1.000 Zuschauern und nationalen sowie internationalen Beobachtern absolvierte der Profi-Boxer im Rahmen der Erlebniswelt Düsseldorf Airport sein letztes öffentliches Workout vor seinem Weltmeisterschaftskampf am Samstag in der Esprit Arena. Dann will der IBF-, IBO-Schwergewichtsweltmeister und WBA- und WBO-Superchampion seinen Weltmeistertitel gegen Tyson Fury verteidigen. Der ungeschlagene Brite stieg ebenfalls in den Boxring und zeigte, dass er top vorbereitet ist und Wladimir Klitschko gefährlich werden will.
Die Klimaschutzorganisation atmosfair hat ihren aktuellen Airline Index 2015 veröffentlicht. Der Index vergleicht die Treibhausgasemissionen der 198 größten Fluggesellschaften weltweit und bewertet deren CO2-Effizienz. Unter den großen Linienfluggesellschaften mit deutlich mehr als einer Million Passagieren nimmt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft – airberlin – im weltweiten Vergleich den ersten Platz ein und überzeugt durch herausragend geringe Emissionswerte bei der CO2 Effizienz. airberlin erhielt dabei im Durchschnitt 76,8 von 100 möglichen Punkten / Effizienzklasse C. Mit einem durchschnittlichen Flottenalter von nur sechs Jahren verfügt airberlin über eine der jüngsten Flotten Europas und betreibt sehr ehrgeizig das Programm "ökoeffizientes Fliegen".
Mit der Umsetzung des Senatswillens zur Stärkung der Tourismusbranche in Hamburg (Drs. 18/5544) wurde in den Jahren 2006/07 die Büchse der Pandora bezüglich der Billigfliegerei am innerstädtischen Hamburger Flughafen geöffnet. Seitdem werden über finanzielle Anreizsysteme mit deutlichen Rabattierungen der Start- und Landeentgelte bis auf Null Euro für Fluggesellschaften, die neue Flugverbindungen anbieten ("City Pairs") sowie ein streckenbezogenes Wachstumsprogramm ("SWP") immer mehr Billigflieger ("Low-Cost-Carrierer") angelockt. Dieses sehr zum Leidwesen der mehr als 100.000 vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Die Air Cargo Community Frankfurt, der Zusammenschluss aus Unternehmen, Institutionen und Verbänden zur Förderung des Luftfrachtstandortes Frankfurt, entwickelt sich weiter und konnte jetzt zwei neue Mitglieder begrüßen: Georgi Transporte und die Menian Spedition. Damit ist die Zahl der Mitglieder auf 35 angewachsen. Sie repräsentieren alle Bereiche der Luftfrachttransportkette und bringen ihre Interessen und ihr Know-how in den verschiedenen Kompetenzteams der Community ein. Gemeinsam erarbeiten sie Maßnahmen und Projekte, um Abläufe am Luftfrachtstandort weiter zu verbessern und so die Position Frankfurts als das führende Air Cargo Hub in Deutschland und Europa zusätzlich zu stärken.
Die neue Linie RE 6a nimmt ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember Fahrt auf. Betreiber der Regionalexpress-Verbindung zwischen Düsseldorf und Köln/Bonn Flughafen ist DB Regio NRW. Im Stundentakt verbindet die 62 Kilometer lange Zugstrecke künftig die Landeshauptstadt mit dem Kölner Hauptbahnhof und der internationalen Flugverkehrsdrehscheibe. Das neue Angebot sorgt für zusätzliche Kapazitäten im dicht befahrenen Bahnkorridor zwischen den drei Knotenpunkten. Mit einer Fahrtzeit von unter einer Stunde schafft der Regionalexpress 6a zudem eine zügige Alternative zum Individualverkehr. Von der umsteigefreien und zeitlich attraktiven Anbindung der RE 6a profitieren nicht nur Passagiere von und zum Flughafen Köln/Bonn.