Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster (OVG) zur Genehmigung der Betriebszeitenerweiterung am Dortmund Airport sieht der Betriebsrat des Ruhrgebietsflughafens die Ausräumung der Abwägungsmängel als wichtigste Aufgabe. "Die verlängerten Betriebszeiten sind für uns ein wichtiger Faktor im Wettbewerb mit den deutschen und europäischen Airports und zur Entwicklung und Sicherung der Arbeitsplätze am Standort und in der Region. Umgehend nach der Zustellung des schriftlichen Urteils muss zusammen mit der Bezirksregierung Münster an der Herstellung einer rechtmäßigen Genehmigung gearbeitet werden", fordert Betriebsratsvorsitzender Holger Blase und betont seine uneingeschränkte Unterstützung der Geschäftsführung.
Der europäische wie auch der weltweite Luftverkehr ist im Wandel. Umweltbestimmungen in den Ländern Europas werden andauernd diskutiert, gerade in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Airlines. Die umfangreiche Analyse der EU-Kommission geht für den BDL daher grundsätzlich in die richtige Richtung. Gut sei, dass die Kommission nicht nur analysiert, sondern auch ankündigt, konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen zu wollen. Es fehlten aber Vorschläge, die Ordnungs- und Fiskalpolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu überprüfen, so wie es das Europäische Parlament verlangt hat: Das Parlament fordert jegliche unilaterale EU-Bestimmungen, die den Wettbewerb verzerren, zu überprüfen und ggf. abzuschaffen.
Nach dem Abschluss der umfangreichen Testkampagne im Weltall sind jetzt zwei weitere europäische Galileo-Satelliten voll funktionsfähig. Adam und Anastasia, die durch die OHB System gefertigten Galileo-FOC-Satelliten (Full Operational Capacity) Nummer 3 und 4, senden ihre Navigationssignale und leiten darüber hinaus seit 01. Dezember Such- und Rettungsmeldungen aus der ganzen Welt weiter. Die Galileo-FOC-Satelliten 3 und 4 wurden am 27. März 2015 vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana ins All gebracht. Nach der Inbetriebnahme der beiden Satelliten wurden die Navigationsnutzlasten einer umfangreichen Testkampagne unterzogen.
Mit Beginn des Sommerflugplans bietet Lufthansa eine zweite Verbindung nach Ungarn an: Debrecen wird – neben Budapest – ab dem 11. April 2016 dreimal wöchentlich mit einem Jet vom Typ Bombardier CR9 angeflogen. "Das Lufthansa-Drehkreuz München ist bekannt für ihr großes Europaangebot. Mit Debrecen fügen wir für unsere Kunden ein neues Highlight hinzu", sagt Thomas Winkelmann, Chief Executive Officer (CEO) Hub München. Die zweitgrößte Stadt Ungarns ist mit einem Einzugsbereich von fünf Millionen Einwohnern Sitz namhafter deutscher und internationaler Unternehmen. Die historische Altstadt, die Nähe zur Ungarischen Puszta, zu bekannten Weinregionen und Nationalparks machen das neue Ziel ebenso für Urlaubsreisende interessant.