Die DRF Luftrettung verabschiedet Ende Dezember ihren langjährigen technischen Betriebsleiter. Wolfgang Stein war die letzten Jahrzehnte maßgeblich für den Aufbau des technischen Betriebs der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verantwortlich. Auch der Aufbau der Hubschrauber- und Flugzeugflotte lief unter seiner Regie.
Star Alliance baut die Reichweite des Streckennetzes mit Einführung des Connecting Partner-Modells aus. Im Rahmen des neuen Konzepts können von Low-Cost-Carriern und Hybrid-Airlines bediente Strecken in das Netzwerk des Luftfahrtbündnisses aufgenommen werden. Den Kunden von Star Alliance steht damit eine noch größere Auswahl an Strecken und Flugverbindungen zur Verfügung. Die Eignung potentieller Connecting Partner zur Ergänzung des bestehenden Streckennetzes von Star Alliance soll im Vorfeld sorgfältig geprüft werden. Die ausgewählten Airlines müssen die von der Allianz geforderten hohen operativen Standards erfüllen, werden jedoch nicht Mitglied des Luftfahrtbündnisses.
Die rumänische Flugsicherung Romanian Air Traffic Services Administration (ROMATSA) nutzt ab sofort den Mode-S Interrogator Code Conflict Alerter (MICCA) der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die Anwendung erkennt Abfragecode-Konflikte der Mode-S Radaranlagen, die dazu führen, dass Luftfahrzeuge möglicherweise von einem oder mehreren Mode-S Sensoren nicht erkannt werden. Mit MICCA kann die Systemüberwachung auftretende Abfragecode-Konflikte für alle Mode-S Radaranlagen gleichzeitig überblicken, betroffene Sensoren schnell identifizieren und die Konflikte analysieren. Das Problem kann dann beispielsweise dadurch gelöst werden, dass die betroffene Radaranlage anders konfiguriert wird.
Mit der länderübergreifenden Bundesratsinitiative (Bundesrat, Drs. 550/15) vom 27. November 2015 fordern Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Schutz vor Fluglärm ein. Der Bund müsse dem Thema Fluglärmschutz neben Sicherheit und Kapazität ein stärkeres Gewicht beimessen. Alle drei Landesregierungen hatten entsprechende Kabinettsbeschlüsse gefasst. Die Verfahrensbeteiligung der von den An- und Abflugrouten betroffenen Anwohnern ist eine weitere Kernforderung dieser Länderinitiative. Der Vorwurf der beteiligten Länder an den Bund, sich nicht um die Belange des Fluglärmschutz zu kümmern, ist eindeutig. Seit Jahren werden dort erforderliche Maßnahmen blockiert. Es sei jetzt an der Zeit die Rahmenbedingungen für den Fluglärmschutz und mehr Transparenz zu schaffen, so die Ländervertreter.
Am Paderborn-Lippstadt Airport findet am 03. Advent im und vor dem Terminal ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt. An rund 50 Ständen und Buden präsentieren Aussteller ein weihnachtliches Unterhaltungs-, Shopping- und Gastronomieangebot. Die Erlöse kommen gemeinsam mit den Einnahmen einer Tombola der Aktion "Lichtblicke e.V." zugute, die Kinder und Jugendliche sowie deren Familien unterstützt.
Im November war die Verkehrsstatistik am Flughafen Frankfurt deutlich von dem Streik der Lufthansa-Flugbegleiter geprägt. Die einwöchige Arbeitsniederlegung und deren Auswirkungen an den Folgetagen schlugen mit fast einer halben Million Reisenden zu Buche, die ihren Flug nicht antreten konnten – rund 3.400 geplante Flugbewegungen wurden annulliert. Die Anzahl der Passagiere ging entsprechend im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich um 11,3 Prozent auf 3,9 Millionen zurück. Die gleiche Tendenz spiegelte sich bei den Flugbewegungen wider, die bei 33.337 Starts und Landungen mit 10,2 Prozent im Minus lagen. Die Höchststartgewichte lagen bei rund 2,2 Millionen Tonnen und damit 7,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Die Geschäftsführung am Hamburg Airport wird wieder komplett: Alexander Laukenmann übernimmt die Position des Geschäftsführers der Flughafen Hamburg GmbH und wird an der Seite von Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung, ab Mai 2016 die Geschicke des Flughafens Hamburg lenken. Er übernimmt diese Aufgabe von Wolfgang Pollety, der Anfang dieses Jahres das Unternehmen verlassen hatte, um sich neuen Aufgaben zu widmen.
Auf die Revision des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung (BAF) gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zur sog. Südumfliegung hat das Bundesverwaltungsgericht heute das Urteil aufgehoben. Zur weiteren Tatsachenermittlung und Entscheidung wurde das Verfahren an den VGH Kassel zurückverwiesen. Die Südumfliegung bleibt damit zunächst weiter in vollem Umfang zur Verkehrsabwicklung nutzbar. Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der DFS-Geschäftsführung begrüßt diese grundlegende Klarstellung für den zukünftigen Umgang mit Fragen zu Kapazität und Lärmschutz und damit Planungssicherheit: "Ich bin froh, dass unsere Sichtweise zur Südumfliegung durch dieses Urteil grundsätzlich bestätigt wurde".