Aus aktuellem Anlass hat sich der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens in der letzten Sitzung des Jahres mit den Betriebszeiten des Airports befasst. Mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 03.12.2015 ist die Genehmigung der erweiterten Betriebszeiten nach Eintritt der Rechtskraft nicht mehr umsetzbar.
Die Verhandlungen zum Klimaabkommen gehen in die entscheidende Phase, bis zum Wochenende sollen in Paris die Weichen für den Schutz des Weltklimas gestellt werden. Die internationale staatliche Luftfahrtorganisation ICAO ringt seit Jahren um eine Einigung über ein weltweit gültiges, marktbasiertes Klimaschutzinstrument für den internationalen Luftverkehr als wichtigem Element zur Erreichung des CO2-neutralen Luftfahrtwachstums. Bereits 2013 hat der Internationale Luftverkehrsverband IATA dazu Vorschläge unterbreitet. Jetzt ist die ICAO gefordert, ein solches Instrument zu schaffen.
Das gab es auch bei Lufthansa selten in einer Woche: mit gleich drei neuen Langstreckenzielen ab Frankfurt erweiterte der deutsche Branchen-Primus in dieser Woche sein Streckennetz. Fluggäste haben ab dieser Woche die Gelegenheit, die Urlaubstraumziele Cancun (Mexiko), Malé (Malediven) und Mauritius mit Europas größter Airline ab Frankfurt direkt zu erreichen. Los ging es am 08. Dezember, als LH 514 von Frankfurt in Richtung Cancun abhob. Am Mittwoch, 09. Dezember folgte dann der Abflug der LH 704 von Frankfurt nach Malé. Schließlich startete am 10. Dezember LH 708 nach Mauritius. Lufthansa hat diese Flüge speziell auf Privatreisende zugeschnittenen.
Auf dem Berlin ExpoCenter Airport ist vom 01. bis 04. Juni 2016 wieder die ganze Faszination der Luft- und Raumfahrt erlebbar. Die ILA öffnet an allen vier Tagen für Fachbesucher, das Publikum hat am 03. und 04. Juni Zugang. Dann wird vor allem ein Flugprogramm der Spitzenklasse am Himmel über Schönefeld zu sehen sein. Wer noch nach einem originellen Geschenk für Flug- und Technikbegeisterte sucht, kann ab heute das Ticket zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2016 online erwerben. Das Fachbesucherticket kostet 55 Euro für die Tages- und 135 Euro für die Dauerkarte. Privatbesucher zahlen 22 Euro für das Tagesticket. Ermäßigte Karten für Schüler, Studenten und Auszubildende zum Preis von 14 Euro gibt es nur an den Privatbesuchertagen.
Die DRF Luftrettung verabschiedet Ende Dezember ihren langjährigen technischen Betriebsleiter. Wolfgang Stein war die letzten Jahrzehnte maßgeblich für den Aufbau des technischen Betriebs der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden verantwortlich. Auch der Aufbau der Hubschrauber- und Flugzeugflotte lief unter seiner Regie.
Star Alliance baut die Reichweite des Streckennetzes mit Einführung des Connecting Partner-Modells aus. Im Rahmen des neuen Konzepts können von Low-Cost-Carriern und Hybrid-Airlines bediente Strecken in das Netzwerk des Luftfahrtbündnisses aufgenommen werden. Den Kunden von Star Alliance steht damit eine noch größere Auswahl an Strecken und Flugverbindungen zur Verfügung. Die Eignung potentieller Connecting Partner zur Ergänzung des bestehenden Streckennetzes von Star Alliance soll im Vorfeld sorgfältig geprüft werden. Die ausgewählten Airlines müssen die von der Allianz geforderten hohen operativen Standards erfüllen, werden jedoch nicht Mitglied des Luftfahrtbündnisses.
Die rumänische Flugsicherung Romanian Air Traffic Services Administration (ROMATSA) nutzt ab sofort den Mode-S Interrogator Code Conflict Alerter (MICCA) der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die Anwendung erkennt Abfragecode-Konflikte der Mode-S Radaranlagen, die dazu führen, dass Luftfahrzeuge möglicherweise von einem oder mehreren Mode-S Sensoren nicht erkannt werden. Mit MICCA kann die Systemüberwachung auftretende Abfragecode-Konflikte für alle Mode-S Radaranlagen gleichzeitig überblicken, betroffene Sensoren schnell identifizieren und die Konflikte analysieren. Das Problem kann dann beispielsweise dadurch gelöst werden, dass die betroffene Radaranlage anders konfiguriert wird.
Mit der länderübergreifenden Bundesratsinitiative (Bundesrat, Drs. 550/15) vom 27. November 2015 fordern Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Schutz vor Fluglärm ein. Der Bund müsse dem Thema Fluglärmschutz neben Sicherheit und Kapazität ein stärkeres Gewicht beimessen. Alle drei Landesregierungen hatten entsprechende Kabinettsbeschlüsse gefasst. Die Verfahrensbeteiligung der von den An- und Abflugrouten betroffenen Anwohnern ist eine weitere Kernforderung dieser Länderinitiative. Der Vorwurf der beteiligten Länder an den Bund, sich nicht um die Belange des Fluglärmschutz zu kümmern, ist eindeutig. Seit Jahren werden dort erforderliche Maßnahmen blockiert. Es sei jetzt an der Zeit die Rahmenbedingungen für den Fluglärmschutz und mehr Transparenz zu schaffen, so die Ländervertreter.