Die Fraport AG schließt die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres 2015 mit einem deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes (adjustiert um IFRIC 12) um 9,4 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreswert ab. Zweistellig, mit einem Plus von 10,8 Prozent, nahm das operative Konzern-Ergebnis EBITDA auf 688,5 Millionen Euro zu, das Konzern-Ergebnis stieg deutlich um 19,1 Prozent auf 261,5 Millionen Euro. Auch der operative Cash Flow legte gegenüber dem Vorjahr stark auf 525 Millionen Euro zu, was einem Plus von 28,4 Prozent entspricht. Noch höher fiel das Wachstum des Free Cash Flow um 65,1 Prozent auf 389,4 Millionen Euro aus.
Anfang August 2015 wurde mit den Arbeiten zum Austausch des 20 Jahre alten Radoms für die auf 2.140 Metern Höhe gelegene Radarstation Koralpe zwischen Graz und Klagenfurt in Österreich begonnen. Das alte Radom wurde Platte für Platte am Standort demontiert und die nicht mehr benötigte Primärantenne abgebaut.
Alle Statikprobleme mit der Standsicherheit der Technikbühnen im BER-Terminal sind jetzt endlich gelöst. Auch die fünf Technikbühnen mit den schwereren Entrauchungsventilatoren sind nun betriebsbereit. Für die endgültige Lösung wurden an den Technikbühnen zehn ergänzende Schweißnähte angebracht, um die Ventilatoren zusätzlich zu befestigen. Der nun vorliegende Prüfbericht belegt, dass damit die Standsicherheit auch im Betrieb gewährleistet ist. Das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald (BOA) hatte bereits am 01. Oktober die zeitweise verhängte Sperrung des Terminals wegen möglicherweise unterdimensionierter Technikbühnen aufgehoben.
Nach einem kurzen Treffen heute zwischen UFO und der Lufthansa hat sich die Situation nicht entschärft. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO ist die Gewerkschaft des Kabinenpersonals in Deutschland und verhandelt Tarife und Übergangsversorgung mit der Airline. Doch jetzt startet auch sie Streiks bei der Lufthansa. Die von UFO gesetzte Frist ist um 17:00 Uhr ergebnislos abgelaufen. Lufthansa habe UFO in dem heutigen Gespräch angeboten, auf alle von der Gewerkschaft am Montag, den 02.11.2015 gestellten Forderungen zur Übergangs- und Altersversorgung für ihre Mitarbeiter einzugehen. Laut UFO sollten in dem Gespräch jedoch lediglich die am 04.11.2015 vorgelegten und bereits bekannten Erläuterungen besprochen werden. Das Gespräch wurde nach wenigen Minuten einvernehmlich beendet. Der Streik steht fest.
Die Passagierzahlen von Ryanair stiegen im Oktober um 15 Prozent auf 9,68 Millionen beförderte Fluggäste, während die Auslastung der Flugzeuge um fünf Prozent auf 94 Prozent zunahm. Diese Rekordzahlen und die hohe Auslastung führt die Low-Cost Airline auch auf eine starke Frühbucherstrategie und den Erfolg ihres "Always Getting Better"-Programms (AGB) zurück. Das Programm habe stärker als erwartet den Verkehr wie auch die Auslastung erhöht. Ryanair feiert das Rekordjahr 2015, indem eine Million Sitzplätze auf über 400 Strecken im kompletten europäischen Streckennetzwerk für nur 15 Euro für Reisen zwischen November 2015 und März 2016 anbieten will.
Wer in den Herbst- und Wintermonaten der nasskalten Jahreszeit entfliehen will, dem bietet sich dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Die Fluggesellschaft Germania baut gerade ihr Angebot an vielen Flughäfen aus und schafft mit der Stationierung eines Airbus A319 am Flughafen Rostock-Laage für im Winter 2015/2016 und damit verbundenen guten Flugzeiten zum Starten auch von dort gute Vorraussetzungen.
Ab dem 01. Mai 2016 bedient Etihad Airways mit dem Airbus A380 die Strecke zwischen Abu Dhabi und Mumbai. Somit wird Mumbai neben London, New York, Sydney und Melbourne der fünfte Zielflughafen des A380. Melbourne wird ab Juni 2016 angeflogen. Der A380 mit 496 Sitzen bietet mit "The Residence by Etihad" die einzigartige Dreizimmer-Suite sowie neun First Apartments, 70 Business Studios und 415 Economy Smart Seats. Damit steigt die Sitzplatzkapazität auf der Strecke um etwa 50 Prozent. Der A380 ersetzt, sofern alle behördlichen Genehmigungen für das Angebot vorliegen, die bislang eingesetzte Boeing B777-300.
Der Streit zwischen dem Lufthansa-Mangagement und den Mitarbeitern in der Kabine verschärft sich. Während die Konzernführung mitteilt, sie wolle weiter verhandeln, begegnet die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) dem mit Statements, die sich von dieser Einladung keine großen Erwartungen mehr zu machen scheinen. Solidarität mit UFO kommt dabei von der Vereinigung Cockpit (VC). Diese hat dazu heute ein Schreiben an die Gewerkschaft UFO übermittelt, in dem sie bekräftigt, dass sie sich im Falle von Arbeitskämpfen mit der UFO solidarisch erklärt. Zu den Ereignissen der vergangenen Tage nehmen Vorstandsvorsitzender Nicoley Baublies und Vorstandsmitglied Birgit Weinreich wie folgt Stellung.
Die Deutsche Lufthansa AG hat der Kabinengewerkschaft UFO nach eigenen Angaben heute Nachmittag drei Alternativen zur Lösung des Tarifkonflikts zur Übergangs- und Altersversorgung der Flugbegleiter der Lufthansa-Passage vorgeschlagen. Zuvor hatte die Gewerkschaft ausführlich zum Scheitern der über zwei Jahre laufenden Verhandlung Stellung bezogen und dabei die Konzernleitung kritisiert, sie hätte kein echtes Interesse an einer Lösung gezeigt. Nach den Streikwellen duch die Piloten hatte nun auch UFO mit Arbeitskampfmaßnahmen gedroht. Die Rede ist von einer Woche Arbeitsniederlegung. Nun Lufthansa die UFO eingeladen an den Verhandlungstisch zurückzukehren und für dieses Gespräch einen Termin für morgen Nachmittag, 14:00 Uhr angeboten.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH intensiviert ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und hat eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für das Berichtsjahr 2014 abgegeben. Damit erklärt und verpflichtet sich das Unternehmen, dass es den Kriterien des DNK entspricht, und macht zugleich die Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie für die Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar. Insgesamt ermöglicht der Kodex eine schnelle und übersichtliche Vergleichbarkeit der DFS-Nachhaltigkeitsleistungen mit anderen Unternehmen.