Die neue A350-1000 von Airbus wird auch neue Triebwerke erhalten. Sie stammen von Rolls-Royce und tragen die Bezeichnung Trent XWB-97. Nun hat dieses Triebwerk erstmals, montiert an einem A380, ein Flugzeug im Flug angetrieben.
Der Allgäu Airport bleibt trotz des plötzlichen Wegfalls der Fluggesellschaft InterSky auf Kurs. Das Jahresziel von 860.000 Passagieren werde dennoch erreicht, betonte Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid in einer ersten Stellungnahme zur Einstellung des Flugbetriebes der österreichischen Regionalfluglinie InterSky, die das sofortige Aus für die Strecken nach Hamburg, Berlin und Köln zur Folge hat. Zwar bedauere man das Aus von InterSky, sehe aber die für das laufende Geschäftsjahr gesteckte Passagierprognose nicht in Gefahr.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte die Kabinenmitarbeiter der Lufthansa Passage mit Stationierungsort Frankfurt und Düsseldorf für Freitag von 14:00 bis 23:00 Uhr zum Streik aufgerufen. Aber nicht alle Airlines und Standorte sind gleichermaßen betroffen. Den Stationierungsort München wolle man bis einschließlich Sonntag nicht bestreiken, da in Bayern und Baden-Württemberg noch Herbstferien sind. Am Sonntag werde es generell keine Streikmaßnahmen stattfinden wegen des vornehmlichen Privatreiseverkehrs.
InterSky hat am Abend des 05.11.15 bis auf Weiteres den Flugbetrieb eingestellt. Die finanziell angeschlagene Airline aus Österreich konnte trotz langwieriger Verhandlungen mit potenziellen Investoren zu keinem positiven Ergebnis kommen. Am Montag 09. November will die Regionalairline somit Insolvenz beantragen. Schon die abendlichen Rückflüge aus Hamburg, Berlin und Düsseldorf nach Friedrichshafen konnten nicht mehr durchgeführt werden, weil der Flugzeugleasinggeber der Intersky zwei ATR 72 und zwei Dash 8-Q300 sicherstellte. Der Ticketverkauf wurde gestoppt. Ob der Flugbetrieb fortgeführt werden kann, muss dann der Insolvenzverwalter entscheiden.
Seit Dezember 2014 heißt der Nürnberger Flughafen "Albrecht Dürer Airport Nürnberg", die neue Marke wird an immer mehr Stellen am Flughafen sichtbar. Jetzt auch am Kreisverkehr in der Flughafenstraße sowie auf dem Dach von Parkhaus P2.
Ab Freitag, den 06. November um 11:00 Uhr, wird die Querwindbahn des Köln Bonn Airport wieder in Betrieb genommen. Die Start- und Landebahn war aufgrund einer umfangreichen Teilsanierung seit Anfang April für den Flugverkehr gesperrt.
Aufgrund der aktuellen Situation auf der Sinai-Halbinsel stellen die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe vorsorglich bis auf weiteres den kommerziellen Flugbetrieb auf den Sinai ein. Die Lufthansa Gruppe will sich zum weiteren Vorgehen eng mit den Behörden abstimmen. Geplant waren zwei wöchentliche Flüge der Fluggesellschaften Edelweiss und Eurowings nach Sharm el Sheick. Bei Flug 7K-9268 von Sharm el Sheikh in Ägypten nach St. Petersburg in Russland eines Airbus A321-200 von Metrojet war es letzten Freitag zu einem Zwischenfall über der Sinai-Halbinsel gekommen, der zum Absturz des Flugzeuges führte. Dabei kamen alle Personen an Bord ums Leben. Die Ursachen sind noch nicht geklärt, jedoch scheint ein Anschlag wieder stärker in den Fokus zu rücken.
Die Fraport AG schließt die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres 2015 mit einem deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes (adjustiert um IFRIC 12) um 9,4 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreswert ab. Zweistellig, mit einem Plus von 10,8 Prozent, nahm das operative Konzern-Ergebnis EBITDA auf 688,5 Millionen Euro zu, das Konzern-Ergebnis stieg deutlich um 19,1 Prozent auf 261,5 Millionen Euro. Auch der operative Cash Flow legte gegenüber dem Vorjahr stark auf 525 Millionen Euro zu, was einem Plus von 28,4 Prozent entspricht. Noch höher fiel das Wachstum des Free Cash Flow um 65,1 Prozent auf 389,4 Millionen Euro aus.
Anfang August 2015 wurde mit den Arbeiten zum Austausch des 20 Jahre alten Radoms für die auf 2.140 Metern Höhe gelegene Radarstation Koralpe zwischen Graz und Klagenfurt in Österreich begonnen. Das alte Radom wurde Platte für Platte am Standort demontiert und die nicht mehr benötigte Primärantenne abgebaut.
Alle Statikprobleme mit der Standsicherheit der Technikbühnen im BER-Terminal sind jetzt endlich gelöst. Auch die fünf Technikbühnen mit den schwereren Entrauchungsventilatoren sind nun betriebsbereit. Für die endgültige Lösung wurden an den Technikbühnen zehn ergänzende Schweißnähte angebracht, um die Ventilatoren zusätzlich zu befestigen. Der nun vorliegende Prüfbericht belegt, dass damit die Standsicherheit auch im Betrieb gewährleistet ist. Das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald (BOA) hatte bereits am 01. Oktober die zeitweise verhängte Sperrung des Terminals wegen möglicherweise unterdimensionierter Technikbühnen aufgehoben.
Nach einem kurzen Treffen heute zwischen UFO und der Lufthansa hat sich die Situation nicht entschärft. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation UFO ist die Gewerkschaft des Kabinenpersonals in Deutschland und verhandelt Tarife und Übergangsversorgung mit der Airline. Doch jetzt startet auch sie Streiks bei der Lufthansa. Die von UFO gesetzte Frist ist um 17:00 Uhr ergebnislos abgelaufen. Lufthansa habe UFO in dem heutigen Gespräch angeboten, auf alle von der Gewerkschaft am Montag, den 02.11.2015 gestellten Forderungen zur Übergangs- und Altersversorgung für ihre Mitarbeiter einzugehen. Laut UFO sollten in dem Gespräch jedoch lediglich die am 04.11.2015 vorgelegten und bereits bekannten Erläuterungen besprochen werden. Das Gespräch wurde nach wenigen Minuten einvernehmlich beendet. Der Streik steht fest.