Der Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG hat die Neuberechnung der Schallschutzmaßnahmen mit zusätzlichen Kosten von 100 Millionen Franken verabschiedet. Die Umsetzung der Maßnahmen soll bis 2025 erfolgen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL, hat die Flughafen Zürich AG im Zusammenhang mit dem Gesuch zum Betriebsreglement 2014 verpflichtet, bis Ende Juni 2015 ein erweitertes Schallschutzprogramm einzureichen. Zusätzlich zu den im Rahmen des ursprünglichen Schallschutzprogramms "Programm 2010" geschätzten 240 Millionen Franken für Lärm- und Anwohnerschutz hat der Verwaltungsrat heute weitere Maßnahmen in der Höhe von 100 Millionen Franken verabschiedet.
Lufthansa-Tochter Germanwings forderte die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf auf, besonders zum Ferienbeginn genügend Sicherheitspersonal zur Verfügung zu stellen, um Engpässe bei den Sicherheitskontrollen für die Passagiere zu vermeiden. Germanwings ist von der Bundespolizei darauf hingewiesen worden, dass das von der Behörde mit der Abwicklung der Sicherheitschecks beauftragte Unternehmen Personalengpässe hat. An den beiden Airports steht voraussichtlich nicht die für das erwartete Verkehrsaufkommen erforderliche Personalstärke zur Verfügung. Passagiere müssen daher mit Verzögerungen rechnen.
Der Schweizer Bundesrat und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) haben heute verschiedene Verordnungen angepasst, um die schon beschlossene Lockerung des Verbotes von Ultraleichtflugzeugen umzusetzen. Die Änderungen werden auf Mitte Juli in Kraft gesetzt. Damit können die Zulassungsverfahren für elektrisch angetriebene Ultraleichtflugzeuge in Gang gesetzt werden.
Mit der aktuellen Version der "Berlin Airport"-App bietet die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH den Passagieren am Flughafen Tegel einen neuen Service: Ab sofort erhalten Nutzer dieser App Push-Nachrichten mit Informationen zur Orientierung sowie zu ihrem Aufenthalt am Flughafen – und zwar genau dort, wo sie ihnen von Nutzen sind. Dies erfolgt mit Hilfe von kleinen Bluetooth-Sendern, sogenannten Beacons. Wer in der App seinen Flug markiert hat, erhält beim Betreten des Terminals eine Push-Nachricht mit Hinweisen zu dem schnellsten Weg zu seinem Gate.
Im vergangenen Jahr 2014 kontrollierte die deutsche Flugsicherung DFS 2,98 Millionen Flugbewegungen und damit 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine Trendwende ist das nicht: Vom Boomjahr 2008 ist die Luftverkehrsbranche weit entfernt. Erfreulich aber, dass die Sicherheit im Luftverkehr – seit Jahren auf einem hohen Niveau – noch einmal gesteigert wurde. Die Streckeneffizienz im deutschen Luftraum ist beachtlich: tatsächlich geflogene Routen sind im Schnitt nur vier Kilometer länger als die direkten Verbindungen. Und auch bei der Pünktlichkeit erzielte die DFS gute Werte. Knapp 98 Prozent aller Flüge kam 2014 ohne flugsicherungsbedingte Verspätung ins Ziel.
Das Boeing Board of Directors hat Dennis A. Muilenburg zum zehnten Chief Executive ernannt, der damit auf W. James (Jim) McNerney, folgt, der diese Position die letzten zehn Jahre inne hatte. Muilenburg, der schon seit 2003 als Boeing President und Chief Operating Officer fungierte, wird zum 01. Juli CEO von Boeing. McNerney (65) bleibt weiterhin Chairman. Um die Einführung von Muilenburg als CEO zu erleichtern, wird er noch bis zum Ruhestand im Februar 2016 als Angestellter bei Boeing arbeiten und für wichtige Themen als Berater für Boeings Kunden und Partner dienen.
Am Unfalltag im Juli 2012 charterte der Pilot ein Ultraleichtflugzeug (UL) Remos GX am Flugplatz Schönberg. Vor dem Flug brachte er eine Videokamera an der linken Strebe der Tragfläche an. Der Start erfolgte um 15:06 Uhr und führte in die Umgebung des Flugplatzes.
Der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG hat in seiner heutigen Sitzung am 23. Juni 2015 eine Entscheidung bezüglich der mit September 2016 auslaufenden Vorstandsverträge getroffen. Als Vorstände der Flughafen Wien AG wurden Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner einstimmig wiederbestellt. Die neue Funktionsperiode läuft damit für weitere fünf Jahre ab September 2016 bis September 2021. Als Errungenschaften der jüngsten Zeit wurden die verringerten Schulden des Flughafens und die günstige Fertigstellung eines neuen Terminals aufgeführt.
Am kommenden Wochenende startet der niederrheinische Airport Weeze in die Hochsaison. In den dann beginnenden sechs nordrhein-westfälischen Ferienwochen erwartet der Flughafen mehr als 310.000 Gäste – fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Am Freitag, 26. Juni, dem letzten Schultag in NRW, rechnet der Flughafen mit rund 7.000 Gästen, am ersten Ferienwochenende begrüßt der Airport insgesamt etwa 19.000 Passagiere. Der auch bei den Niederländern beliebte Flughafen hat wegen der versetzten Ferienzeiten in NRW und den Niederlanden eine rund neunwöchige Hochsaison. In diesem Zeitraum erwartet der Flughafen bis zu 450.000 Passagiere.
Im Herbst wird Austrian Airlines das neue Tarifkonzept für alle Österreich- und Europaflüge starten. Bereits im Sommer werden Kunden die maßgeschneiderten Tickets buchen können. Können Passagiere heute nur zwischen Economy und Business Class wählen, haben sie dann die Möglichkeit, sich ihren Austrian Flug individuell und modular zusammenzustellen. Zur Wahl werden ein Business Class Tarif und drei Economy Class Tarife (Light, Classic und Flex) stehen, die jeweils unterschiedliche Leistungen und Services beinhalten werden.
Der Köln Bonn Airport erwartet mit Beginn der Sommerferien die größte Reisewelle des Jahres: Am kommenden Freitag, dem letzten Schultag, rechnet der Flughafen mit rund 41.600 Passagieren – so viele wie noch nie Köln/Bonn zuvor. Das sind fast 16.000 Fluggäste mehr als an einem durchschnittlichen Tag. Rekordtag bislang war der 21. Juni 2007 mit 41.007 Fluggästen. Schon am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) steigt die Zahl der Fluggäste auf 110.000 (2014: 100.000). Insgesamt werden während der sechswöchigen Sommerferien in Köln/Bonn 1,61 Millionen Reisende starten und landen – ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.